Kaufberatung DVD-Brenner


  1. Datenendlager
  2. Intern oder extern
  3. Welche Schnittstelle?
  4. Das richtige Format
  5. Mehr Platz dank zwei Schichten
  6. Welche Geschwindigkeit?
  7. Schreibschutz - Buffer underrun
  8. Kopierschutz
  9. Label drucken
  10. Systemvoraussetzungen

Datenendlager

Zu den DVD-Brennern Urlaubsfilme, Fernsehaufzeichnungen, Backups - mehr und mehr Anwendungen verlangen nach viel Speicherplatz. CDs sind dafür meist überfordert, also müssen DVDs her. Sie fassen knapp fünf, viele über acht und Spezialversionen gar bis zu 17 Gigabyte Daten.

Darum noch DVD

Doch warum sollte man in Zeiten, in denen Blu-ray-Brenner 25 oder gar 50 Gigabyte auf einen Rohling bannen können, überhaupt noch ein neues DVD-Laufwerk kaufen? Ganz einfach: Für die DVD spricht zum Beispiel der sehr günstige Preis, sowohl von Brennern als auch von Rohlingen. So kosten Brenner ab etwa 20 Euro und Rohlinge sind schon für deutlich unter einen Euro zu haben. Darüber hinaus ist die Technik ausgereift.

Wer zudem gebrannte Daten weitergeben möchte und nicht weiß, ob der oder die Empfänger über ein Blu-ray-Laufwerk verfügen, ist mit einem DVD-Rohling auf der sicheren Seite. Denn diese Medien liest auch ein Blu-ray-Brenner.

Gut für Net- und Subnotebook

Ein externer DVD-Brenner ist zudem praktisch für Netbooks und Subnotebooks, bei denen aus Gewichts- und Preisgründen kein optisches Laufwerk verbaut ist. Bei diesen Geräten würde der Einsatz eines Blu-ray-Laufwerkes zudem oft überhaupt keinen Sinn machen. Denn die dort verbauten Prozessoren hätten Probleme mit den großen Datenmengen. Das gilt umsomehr für viele Grafikchips und auch Displays, die mit der Anzeige von HD-Videos überfordert wären. Genau dafür - HD-Videos - werden Blu-ray-Laufwerke oft eingesetzt.

Als Austauschgerät

Und wenn der PC schon einen Brenner hat? Auch dann kann die Neuanschaffung Sinn machen. Neue Brenner schreiben nämlich nicht nur deutlich fixer als Geräte älterer Generationen, sie verstehen sich zuweilen auf mehr Formate, so dass man seltener in die Verlegenheit kommt, eine DVD nicht schreiben oder lesen zu können. Ist der vorhandene Brenner sogar schon relativ alt, eröffnet ein neues Gerät die Möglichkeit, Rohlinge zweilagig beschreiben zu können und somit mehr Daten auf eine DVD zu bannen.

Wer plant, einen DVD-Brenner zu kaufen, wird schnell mit vielen verschiedenen Kürzeln konfrontiert. Denn wie so oft führen mehrere Wege zum Ziel. So existieren unterschiedliche DVD-Formate, die nicht miteinander kompatibel sind. Wir möchten Sie deshalb mit den verschiedenen Formaten und Konzepten vertraut machen und Ihnen mit den folgenden Kapiteln den Weg zu Ihrem DVD-Brenner ebnen. (pr)

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Intern oder extern

Zu den DVD-Brennern Die erste Frage beim Kauf eines DVD-Brenners lautet: Soll es ein internes Gerät sein, das in den PC eingebaut wird oder lieber ein externes? Ein interner Brenner hat zwei große Vorteile: Zunächst ist er günstiger als externe Vertreter. Ganz einfach weil man weniger Material erhält und die Hersteller den Brenner nicht in ein eigenes Gehäuse einbauen müssen. Zudem spart ein ins PC-Gehäuse integriertes Modell Platz auf dem Schreibtisch und benötigt keine eigene Steckdose. Nachteil: Man muss selbst in der Lage sein, den Brenner in den PC einzubauen, oder den Einbau einem Fachmann überlassen. Damit wäre dann aber der Preisvorteil wieder dahin.

Externe Geräte sind zwar teurer und brauchen Platz, haben dafür aber andere Vorteile. Man muss sich keine Gedanken um den Einbau machen. Das spart Schweißperlen beziehungsweise den Gang zum Händler. Größter Vorteil eines externen Brenners ist jedoch seine Mobilität. Schnell lässt er sich in die Tasche stecken und mit zum Freund nehmen. Wer mehr als einen PC besitzt, kann einen externen DVD-Brenner problemlos an allen Rechnern betreiben.

Slimline

Speziell für Notebooks sind so genannte Slimline-Versionen. Sie sind besonders flach und schmal, damit sie ins Notebook-Gehäuse passen. Hier findet man auch Modelle, die ohne Schublade arbeiten. Sie ziehen die Medien durch einen Schlitz (Slot-in-Funktion) ein. Die miniaturisierte Bauweise fordert aber ihren Tribut: So sind die Laufwerke den Modellen für Desktop-PCs in der Regel unterlegen; denn sie beschreiben DVD- und CD-Rohlinge langsamer. Bedenken sollte man auch, dass die Geräte nicht in jedes Notebook passen. Kontrollieren Sie vor dem Kauf unbedingt das Handbuch des Notebooks und die technischen Daten des gewünschten DVD-Laufwerks dahingehend.

Bei einigen Tragbaren hat man überhaupt keine Wahl. Das gilt immer dann, wenn die Hersteller das optische Laufwerk eingespart und keinen Einbauschacht dafür vorgesehen haben. Dies geschieht immer dann, wenn sie jedes Gramm Gewicht sparen möchten und die Geräte sehr flach sein sollen. So haben Subnotebooks häufig kein internes DVD-Laufwerk und auch bei Netbooks muss man nicht selten darauf verzichten.

Zu den internen DVD-Brennern
Zu den externen DVD-Brennern


Welche Schnittstelle?

Zu den DVD-Brennern Hat man sich für einen internen DVD-Brenner entschieden, ist die Auswahl der Anschlüsse relativ gering. Besaßen die Brenner früher standardmäßig eine IDE-Schnittstelle, so trifft man heute häufiger auf dessen Nachfolger Serial-ATA, kurz S-ATA oder SATA.

IDE oder SATA

Wer eine Wahlmöglichkeit hat, weil in seinem PC beide Schnittstellen vorhanden sind, sollte zu SATA greifen. Dieser Standard ermöglicht nicht nur höhere Datentransferraten, er macht vor allem auch die Verkabelung einfacher. Den theoretischen Geschwindigkeitsvorteil kann man bei DVD-Laufwerken vernachlässigen, da diese nicht in der Lage sind, mehr Daten pro Sekunde zu verarbeiten, als auch der IDE-Anschluss bewältigen könnte.

Wer durch seinen Computer auf eine der beiden Schnittstellen festgelegt ist, kann auch nur einen DVD-Brenner mit diesem Anschlusstyp kaufen, wenn er nicht die fehlende Schnittstelle mittels einer Controller-Karte nachrüsten möchte. Kontrollieren Sie also zunächst, welcher Anschluss für Sie der Richtige ist. So können Sie späteren Ärger vermeiden.

Externe Anschlüsse

Bei externen Geräten kann man meist zwischen drei Anschlüssen wählen: USB, Firewire und eSATA. Letzteres steht für External-SATA und gewährt auch externen Geräten Zugriff auf den schnellen SATA-Controller. DVD-Brenner haben dadurch keinen Vorteil, sie lassen sich auch sehr gut an den beiden erstgenannten Anschlüssen betreiben. Beide Schnittstellen bieten ausreichend hohe Geschwindigkeit beim Übertragen der Daten und sind unkompliziert im Umgang, denn an beide Anschlüsse lassen sich die Geräte während der PC läuft an- und abstöpseln.

In der Regel kommen hier der USB-Standard 2.0 und Firewire 400 zum Einsatz. Sie bieten mit bis zu 400 Megabit pro Sekunde (Mbit/s), respektive 480 Mbit/s Sekunde eine für DVD-Brenner ausreichend hohe Transferrate. Ist gibt inzwischen aber auch mit USB 3.0 und Firewire 800 jeweils neuere und schnellere Versionen beider Anschlüsse. Auch dort ließen sich die Geräte ankoppeln. Den möglichen Geschwindigkeitsvorteil kann man auch hier guten Gewissens vernachlässigen.

USB oder Firewire

Ob man zu USB oder Firewire reift, ist letztendlich Nebensache. Den Ausschlag kann hier geben, welche Anschlüsse der eigene PC und eventuell noch weitere PCs besitzen, an denen man den DVD-Brenner ebenfalls betreiben möchte. Der einzige nennenswerte Vorteil einer Schnittstelle steht auf Seiten des Firewire-Anschlusses, denn diese Geräte können ohne PC miteinander kommunizieren. So könnte beispielsweise theoretisch eine entsprechend ausgerüstete Digitalkamera, Bilder direkt auf einen Firewire-DVD-Brenner schreiben, ohne dass es eines PCs bedarf. Entsprechende Geräte sind jedoch nicht leicht zu finden.

Sollte Ihrem PC eine der genannten Schnittstellen fehlen, können Sie diese leicht mit einer nur wenigen Euro teuren Controller-Karte nachrüsten. Diese gibt es zum Einstecken in Desktop-PCs und als Erweiterungskarte für PC-Card- und ExpressCard-Schächte in Notebooks.

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Das richtige Format

Zu den DVD-Brennern Die überwiegende Zahl der DVD-Rohlinge gibt es in den zwei unterschiedlichen Formaten DVD-Minus (DVD-) und DVD-Plus (DVD+), da sich die Industrie nicht auf ein einheitliches Format einigen konnte. Bis heute existieren diese nebeneinander. Doch die Zeit, in der ein DVD-Brenner nur eines dieser Formate beherrschte und man sich für eines der beiden entscheiden musste, sind inzwischen vorbei. Moderne DVD-Brenner kommen mit beiden Formaten zurecht. Dem Kunden kann der Formatwirrwarr somit egal sein. Allerdings nur, wenn man die Medien nicht mit Personen austauschen möchte, die noch eine älteres Gerät verwenden, das nur eines der Formate erkennen kann.

Wiederbeschreibbar

Für beide Formate existieren einmal beschreibbare und mehrfach beschreibbare Rohlinge. Einmal beschreibbare Medien tragen das Kürzel R. Sie heißen beispielsweise DVD-R. Mehrfach beschreibbare verwenden das Kürzel RW, heißen somit etwa DVD-RW. Neben dem Minus- und dem Plus-Format führt unter dem Namen DVD-RAM noch ein Drittes ein Schattendasein.

Sämtliche Formate haben ihre Vor- und Nachteile, wobei die Nachteile hauptsächlich den Austausch der fertig gebrannten DVDs betreffen und zu vernachlässigen sind, wenn man sämtliche Medien nur zu Hause im PC verwenden möchte. Wer aber DVDs mit anderen austauschen möchte und Videos auch im DVD-Player betrachten können will, muss sich genau informieren. Zum Vergleich nun ein Blick auf die verschiedenen Formate:

DVD-RAM

DVD-RAM-Medien können nahezu unbegrenzt bespielt und gelöscht werden, laut Herstellerangaben bis zu 100.000-mal. Dadurch eignen sie sich besonders als Backup-Medium. Es existieren unterschiedliche Typen sowie ältere und neuere Versionen: Typ 1 ist leider nicht mit DVD-ROM-Laufwerken, wie DVD-Player, kompatibel. Typ 2 liegt in einer entfernbaren Cartridge (Gehäuse), Typ 3 ist am weitesten verbreitet. Er kommt ohne Cartridge und ist einseitig beschreibbar. Typ 4 ist beidseitig beschreibbar und liegt wie Typ 2 in einer entfernbaren Cartridge. Einige DVD-RAMs sind von beiden Seiten beschreibbar. Näheres in der Tabelle:

DVD-RAM alt neu
Typ 1 beidseitig - 5,2 Gigabyte beidseitig - 9,4 Gigabyte
Typ 2 einseitig - 2,6 Gigabyte einseitig - 4,7 Gigabyte
Typ 2 (mit Cartridge, herausnehmbar) einseitig - 4,7 Gigabyte
Typ 3 (ohne Cartridge) einseitig - 4,7 Gigabyte
Typ 4 (mit Cartridge, herausnehmbar) beidseitig - 9,4 Gigabyte


DVD-R

Hierbei handelt es sich um einmal beschreibbare Rohlinge, die von den meisten DVD-Playern erkannt und abgespielt werden. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Kapazitäten. Üblich sind 4,7 Gigabyte große Speicher. Man findet aber auch kleinere Varianten, die man beispielsweise in modernen Camcordern einsetzt oder solche, die auf beiden Seiten beschreibbar sind und 9,4 Gigabyte Daten aufnehmen können. Daneben existieren zwei unterschiedliche Varianten: Typ A, der nur im professionellen Einsatz verwendet wird und Typ G für den privaten Bereich (weitere Unterschiede im Kapitel Kopierschutz).

DVD-RW

Ist die weiterentwickelte Version der DVD-R, die sich dadurch unterscheidet, dass die Medien wiederbeschreibbar sind. Diese Medien fassen bis zu sechs Stunden Video und lassen sich bis zu 1.000-mal löschen und wieder beschreiben. DVD-RW-Medien sind zwar theoretisch in den meisten DVD-Playern spielbar, doch tauchen gelegentlich Probleme auf. Die größten Chancen hat man mit einem Player vom gleichen Hersteller. Das Fassungsvermögen beträgt üblicherweise 4,7 Gigabyte.

DVD+R(W)

Brenner, die diesen Standard unterstützen, spielen auch DVD-R-Medien ab. Außerdem sind bei ihnen die geringsten Probleme zu erwarten, wenn ein Rohling in einem DVD-Player abgespielt werden soll. Mehr als 4,7 Gigabyte können aber auch sie nicht speichern. Wie auch beim zuvor genannten Standard unterscheidet man hier zwischen einmal (DVD+R) und wiederbeschreibbaren Rohlingen (DVD+RW).

Übrigens, CDs beschreiben alle Brenner selbstverständlich auch noch. Sie bieten sich immer dann an, wenn man nur kleine Datenhappen speichern möchte. Dann kann man zu den günstigeren CD-Rohlingen greifen. Auch für Musik-CDs benötigt man diese Funktion weiterhin.

Mehr Informationen zu DVD-Rohlingen

Zu den DVD-Rohlingen


Mehr Platz dank zwei Schichten

Zu den DVD-Brennern Bis zu 8,5 Gigabyte Speicher fassen DVD-Rohlinge, die über zwei Schichten für den Datenspeicher verfügen. Man erkennt sie und entsprechend befähigte DVD-Brenner an der Bezeichnung „Dual Layer“ oder „Double Layer“, beziehungsweise kurz „DL“. Diese sind aber immer nur einmal beschreibbar. Eine wiederbeschreibbare Variante gibt aufgrund zu geringer Oberflächenreflexionen bei diesen Modellen nicht.

Durch die Zweilagen-Technik verdoppelt sich nahezu das Speichervermögen einer DVD auf effektiv 8,5 Gigabyte. Es passen dann exakt so viele Daten auf einen Rohling wie auf eine Film-DVD (Format DVD 9). Es gibt auch Spezialrohlinge, die beidseitig mit Daten beschrieben werden können. Zum einen solche, die sich auf einer Seite zweilagig und auf der anderen einlagig beschreiben lassen und damit gut 13 Gigabyte Daten speichern können (Format DVD 14). Zum anderen solche, die sich auf beiden Seiten zweilagig beschreiben lassen und somit etwa 17 Gigabyte (Format DVD 18) aufnehmen können. Solche Rohlinge sind jedoch relativ teuer.

Für den DVD-Player geeignet

Da herkömmliche DVD-Player mit dem DVD-9-Format arbeiten, sind sie grundsätzlich in der Lage, per Dual-Layer-Technik gebrannte Film-DVDs auch auszulesen. Doch zeigen Tests, dass es hierbei zu Problemen kommen kann. Man sollte also zunächst davon ausgehen, dass man Selbstgebranntes nur sicher auf dem Brenner selbst wiedergeben kann.

Wessen DVD-Brenner schon etwas älter ist und keine Dual-Layer-Technik unterstützt, sollte auf den Webseiten des Herstellers nachsehen. Vereinzelt lassen sich Geräte per Firmware-Update fit für die neue Technik machen.

Zu Dual-Layer-Rohlingen


Welche Geschwindigkeit?

Zu den DVD-Brennern Zu Beginn war DVD brennen eine Geduldsprobe. Man war das fixe Brennen von CDs gewohnt und musste auf einmal wieder halbstündige Wartezeiten über sich ergehen lassen. Zum Glück gehört so etwas mit modernen DVD-Brennern der Vergangenheit an. Denn inzwischen geht das Brennen einer DVD fast genauso fix wie das einer CD. Nur etwa drei bis vier Minuten benötigen moderne Geräte für knapp fünf Gigabyte. Sie schaffen das durch 20- bis 24-fache Brenngeschwindigkeit mit DVD-R- und DVD+R-Medien.

Langsamer mit wiederbeschreibbaren Medien

Legt man jedoch eine wiederbeschreibbare DVD oder einen Dual-Layer-Rohling ins Laufwerk, erhöht sich die Wartezeit spürbar. Hier sinkt die Brenngeschwindigkeit bei DVD-Plus-Medien meist auf achtfach und bei DVD-Minus-Medien auf sechsfach. Das bedeutet, man wartet gute zehn Minuten bis eine knappe Viertelstunde auf die Fertigstellung. Die Zeit variiert nach verwendetem Rohling und DVD-Brenner. Brennt man eine DVD-RAM fällt die Brenngeschwindigkeit runter auf zwölffachen Speed, so dass der Vorgang immerhin unter zehn Minuten dauert.

Höchstgeschwindigkeit zum Schluss

Beim Blick auf die Geschwindigkeit sollte man stets bedenken, dass ein Brenner den höchsten Wert nicht über den gesamten Schreibvorgang erreicht, sondern erst gegen Ende. Die Erklärung dafür ist ganz einfach: Die DVD dreht konstant. Bei einer kompletten Umdrehung ist der innen zurückgelegte Weg und damit die zu schreibende Datenmenge relativ geringer als weiter außen auf dem Rohling. Außen schreibt der Brenner in gleicher Zeit folglich mehr Daten, was einer höheren Brenngeschwindigkeit entspricht.

CDs brennen

Sollten Sie einen reinen CD-Brenner haben und diesen mit dem Kauf eines DVD-Brenners einmotten wollen, sollten Sie auch auf die Geschwindigkeit achten, mit der das Gerät normale CD-Rohlinge beschreiben kann. Konstruktionsbedingt waren die DVD-Brenner lange Zeit nicht in der Lage, genauso fix zu brennen wie herkömmliche CD-Brenner. Moderne Geräte erreichen aber mit 40- bis 50-facher Geschwindigkeit bei einmal beschreibbaren und gut 30-facher-Geschwindigkeit bei wiederbeschreibbaren Medien ähnlich gute Werte.


Schreibschutz - Buffer underrun

Zu den DVD-Brennern DVD-Rohlinge kosten zwar weniger als einen Euro, dennoch kann sich das schnell summieren, wenn Probleme durch Abbrüche des Schreibvorgangs vorkommen. Denn ist der Vorgang unterbrochen, kann ein Rohling unbrauchbar werden. Daher gilt es, solche Unterbrechungen möglichst zu vermeiden. Die Hersteller der DVD-Brenner bauen deshalb einen Zwischenspeicher in die Laufwerke ein. Bevor die Daten auf den Rohling gelangen, müssen diese zunächst in den Puffer. Erst wenn dieser gefüllt ist, beginnt der Brennvorgang.

Ein Stottern des Datentransfers von der Festplatte zum DVD-Brenner ist somit kaum ein Problem, da der Puffer einige Minuten überbrücken kann. Erst wenn die Festplatte dauerhaft keine Daten mehr liefert, kommt es zum Abbruch. Denn in den Puffer passen in der Regel nur Teile einer DVD und nicht die gesamte Datenmenge.

Reduzierte Geschwindigkeit

Bevor es zu einem Abbruch kommt, wenden viele Geräte noch einen weiteren Trick an. Sie reduzieren den Datenfluss, indem sie die Brenngeschwindigkeit herabsetzen. So können sie dem PC und der Festplatte mehr Zeit geben, den Transfer wieder aufzunehmen.

Kommt es dennoch zum Abbruch, können moderne Brenner häufig den Brennvorgang an der Stelle fortsetzen, an der es zur Unterbrechung kam. Unterstützt ein Brenner eine Schreibschutztechnik, sind in der Regel keine „verbrannten“ Rohlinge zu befürchten. Tut er das aber nicht, sollte man auf einen möglichst großen Puffer setzen, um bei einer Störung möglichst lange den Schreibfluss aufrechterhalten zu können.

Zu den DVD-Rohlingen


Kopierschutz

Zu den DVD-Brennern DVDs kann man mit einem herkömmlichen DVD-Brenner nicht eins zu eins kopieren, wie es beispielsweise mit CDs möglich ist. Der Grund liegt darin, dass die Filmindustrie bei Einführung der DVD-Brenner auf besseren Kopierschutz drängte, als er für CDs üblich ist.

Bei der Entwicklung der DVD hat man die Filmbranche erhört und zwei unterschiedliche Subformate für den DVD-R-Standard entwickelt. Sie lauten DVD-R (A) und DVD-R (G). Das „A“ steht für „Authoring“ und ist für den professionellen Einsatz gedacht. „G“ steht für „General Use“ und beschreibt das Format, das in handelsüblichen DVD-Brennern verwendet wird. Erkannt werden die Subformate von allen Brennern, doch beschreiben lassen sich DVD-R(A)-Medien nur von bestimmten Geräten.

Mit „A“ gekennzeichnete Geräte sind sogar in der Lage, Eins-zu-eins-Kopien von DVDs zu machen. Doch sind diese DVD-Brenner mit so hohen Lizenzgebühren an die Filmindustrie belegt, dass ein privater Erwerb wenig Sinn macht. Ein so genannter Authoring-Writer kostet ein Vielfaches dessen, was ein herkömmlicher DVD-Brenner kostet. Obendrein sind auch entsprechende Rohlinge deutlich teurer.


Label drucken

Zu den DVD-Brennern Mit einem Stift auf CDs schreiben kann man sich heute schenken. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von DVD-Brennern, die Texte, Grafiken und Fotos auf die Rohlinge „drucken“ können. Drucken ist eigentlich nicht ganz korrekt, brennen trifft es eher. Die Geräte nutzen den Laser und brennen auf spezialbeschichtete Rohlinge zweifarbige Informationen.

Lightscribe und Labelflash

Zwei unterschiedliche Methoden stehen dafür zur Auswahl: Lightscribe und Labelflash. Beide sind von verschiedenen Herstellern entwickelt und sind untereinander nicht kompatibel. Beiden gemein ist, dass der Rohling zum „Bedrucken“ umgedreht werden muss und der Schreibvorgang jeweils länger dauert als das Brennen der Daten. Labelflash soll nach Herstellerangaben deutliche Geschwindigkeitsvorteile gegenüber Lightscribe haben. In der Praxis benötigen beide Versionen aber etwa gleich lang, im Durchschnitt etwa 20 Minuten.

Die speziellen Lightscribe-Rohlinge sind meist bronzefarben und entsprechend schwarz-grau-bronzen sieht das Ergebnis aus. Man findet inzwischen aber auch andere Farben. Mit Labelflash behandelte Rohlinge sind demgegenüber blaumetallisch. Vorteil beider Systeme: Auch wenn die Farbauswahl nicht groß ist, lieblos beschmierte Rohlinge gehören der Vergangenheit an.

Labeltag

Mit Labeltag gibt es inzwischen eine dritte Möglichkeit, Rohlinge über den Brenner zu beschriften. Größter Vorteil: Es sind keine besonderen Rohlinge nötig. Zudem ist es nicht erforderlich, den Rohling aus dem Brenner zu nehmen und umzudrehen. Dafür beschreibt ein Labeltag-Brenner die Rohlinge nur auf der Medienseite und nur innerhalb eines kleinen Radius von der Mitte aus. Die Beschriftung erfolgt kreisförmig. Nachteil: Labeltag bringt die Beschriftung im Datenteil an. Man verliert dadurch ein wenig an Gesamtkapazität des DVD-Rohlings.

Alternative Drucker

Es geht aber auch bunt. Nämlich mit einem modernen Tintenstrahldrucker. Mehr und mehr Geräte bedrucken speziell beschichtete Rohlinge inzwischen, ohne dass eine Anschaffung von zusätzlicher Hard- oder Software nötig ist. Meist verfügen sie über eine Art Schublade, in die der Rohling hineingelegt wird. Besonderer Vorteil: Der Aufdruck ist in voller Fotoqualität möglich; es besteht keine Farbbegrenzung. Zudem ist ein Rohling deutlich schneller verschönert, als dies mit Lightscribe oder Labelflash möglich wäre. Nachteil: Auch hier sind bestimmte Rohlinge mit bedruckbarer Oberfläche nötig.

Zu DVD-Brennern, die Lightscribe beherrschen
Zu DVD-Brennern, die Labelflash beherrschen
Zu DVD-Stiften und weiterem Medienzubehör

Mehr Informationen zu Druckern
Diese Drucker können Rohlinge bedrucken


Systemvoraussetzungen

Zu den DVD-Brennern Die Systemvoraussetzungen zum DVD-Brennen sind nicht besonders hoch. Es dürfte kaum einen halbwegs modernen PC geben, der die Voraussetzungen nicht erfüllt. Als Untergrenze gilt ein Computer mit Pentium-III-Prozessor und 600 Megahertz Arbeitstakt. Für den Arbeitsspeicher reichen bereits 128 Megabyte und auf der Festplatte sollte mindestens ein Gigabyte Platz sein. Zudem sollte Windows 98 oder eine neuere Ausgabe den PC antreiben. Mit älteren Windowsversionen ist es nicht möglich, DVDs zu brennen. PCs mit dem kostenlosen Linux-Betriebssystem oder Apples OS X, sind ebenfalls in der Lage DVDs zu beschreiben.

Eine Brennsoftware ist gleichfalls Voraussetzung. Sie ist die zentrale Steuerung zum Beschreiben der Medien und sollte daher leicht zu bedienen sein und andererseits einen großen Funktionsumfang haben. Grundvoraussetzung: Was der DVD-Brenner technisch erlaubt, muss die Software auch umsetzen können.

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