Bei der Wahl einer neuen Grafikkarte sollten Sie nichts dem Zufall überlassen, besonders wenn Sie einem alten Computer zu mehr Leistung verhelfen wollen. Wichtig bei der Auswahl ist auch der Einsatzzweck – für alte wie für neue PCs. Worauf Sie bei der Auswahl der richtigen Grafikkarte achten sollten, erklären wir deshalb in dieser Kaufberatung.
Kaufberatung Grafikkarten
Zu den Grafikkarten
- Wie im Dschungel
- Für welchen Zweck
- Auflösung und Bildwiederholfrequenz
- Der richtige Chip
- Wie viel Speicher?
- Mehrere Monitore?
- Kombikarten
- Im Doppelpack
- OpenGL - Spezialkarten
- Systemvoraussetzungen
Wie im Dschungel

Die Grafikkarte eines PCs ist eines der wichtigsten Glieder in der Kette. Sie hat maßgeblichen Einfluss auf das Geschwindigkeitsempfinden, dass man von einem Computer hat. Denn die Grafikkarte ist für das verantwortlich, was Sie auf dem Bildschirm sehen. Erscheint die Arbeit langsam, muss nicht unbedingt der Prozessor der Grund dafür sein. Besonders, wenn langsamer Bildschirmaufbau oder Ruckler die Arbeit bremsen, ist die Grafikkarte nicht selten die Ursache dafür.
Ihr Austausch gegen ein hochwertigeres Modell kann somit einen großen Geschwindigkeitsschub bedeuten und eine Menge Geld sparen, falls man geneigt ist, aus Performance-Gründen einen neuen Computer zu kaufen.
Schnelllebiger Markt Wer auf der Suche nach einer Grafikkarte ist, muss jedoch mitunter viel Zeit investieren, um das passende Modell zu finden. Denn der Markt ist sehr schnelllebig - mehrmals pro Jahr kommen von den Herstellern diverse neue Grafikkarten auf den Markt. Die Bezeichnungen unterscheiden sich dabei so wenig, dass man häufig selbst auf den zweiten Blick nicht gleich erkennt, welche Kartengeneration man gerade vor sich hat. Und selbst die Karten einer Generation unterscheiden sich oft nur durch eine Ziffer oder einen Namenszusatz wie GTX, HD, Ultra oder Pro. Zuweilen bekommen sogar alte Karten nur neue Bezeichnungen, ohne dass sich die Hardware geändert hat. Wer da Überblick behalten möchte, muss sich gut informieren. In den folgenden Kapiteln dieser Kaufberatung erklären wir daher, worauf es bei der Auswahl der richtigen Grafikkarte ankommt. (pr)
Für welchen Zweck

Das wichtigste Entscheidungskriterium ist die Frage, was Sie am PC machen. Denn für jemanden, der hauptsächlich spielt, ist die 3D-Rechenleistung einer Grafikkarte enorm wichtig. Sie entscheidet darüber, wie detailliert das Spielgeschehen angezeigt werden kann, ohne dass es beim Bildschirmaufbau zu Verzögerungen kommt. Solch ein Ruckeln würde jede Spielfreude zunichtemachen. Für das Surfen im Web, das Schreiben von Texten und das Kalkulieren von Zahlen sind demgegenüber überhaupt keine 3D-Fähigkeiten nötig.
Wer viel mit zweidimensionalen Grafiken und Fotos arbeitet, benötigt ebenfalls keine 3D-Beschleunigung. Und um es noch komplizierter zu machen, wer mit CAD-Programmen arbeitet, braucht zwar ebenfalls eine 3D-taugliche Grafikkarte, doch mit anderen Prioritäten als die, die für den Spielebereich wichtig sind. Dazu weiter unten mehr.
DirectX Ein wichtiges Kriterium für Spieler ist die DirectX-Fähigkeit der Grafikkarte und des Betriebssystems. DirectX ist eine Windows-Programmierschnittstelle, die besonders wichtig für Spiele ist. Aktuell ist die Version 11. Sie ist als Teil von Windows 7 bei dessen Einführung erschienen, lässt ich jedoch separat installieren. Diese setzt mindestens Windows Vista voraus, für das allerdings ein entsprechendes Update nötig ist. Auch die Grafikkarte muss diese Version explizit unterstützen. DirectX 11 erlaubt es auch, den Grafikprozessor zur Unterstützung des Hauptprozessors für grafikfremde Berechnungen einzusetzen. Für Windows XP und ältere Versionen des Betriebssystems steht nur DirectX 9 zur Verfügung.
Kaufberatungstipp: Überlegen Sie genau, wozu Sie die Karte einsetzen möchten, damit Sie nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen.
Zu
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DirectX-11-Grafikkarten •
DirectX-10-Grafikkarten
Auflösung und Bildwiederholfrequenz

Monitor und Grafikkarte müssen harmonieren. Deshalb ist es wichtig, dass die Grafikkarte die Monitorauflösung, mit der Sie bevorzugt arbeiten, nicht nur bietet, sondern dass sie in dieser Auflösung auch noch ihre volle Kraft entfalten kann. Allerdings gilt hier, zwischen dem Einsatz mit Röhrenmonotoren und Flachbildschirmen zu unterscheiden.
Für Röhrenmonitore gilt Wer noch einen Röhrenmonitor einsetzt, muss vor allem auf die Bildwiederholfrequenz achten. Ob die Karte die gewünschte Auflösung mit Bravour oder mit letzter Kraft schafft, können Sie zum Beispiel an dessen Wert erkennen. Er sagt aus, wie oft ein Bild in der Sekunde neu aufgebaut wird. Ein Wert von 85 Hertz (Hz) bedeutet, dass das Bild 85-mal pro Sekunde neu aufgebaut wird. Je höher dieser Wert ist, umso besser. Denn eine hohe Bildfrequenz sorgt für ein scharfes und flimmerfreies Bild und schont gleichzeitig Ihre Augen.
Kaufberatungstipp: Gönnen Sie Monitor und Grafikkarte - wenn möglich - mindestens eine Wiederholrate von 75 Hertz. So können Sie längere Zeit ermüdungsfrei arbeiten und riskieren keinen vorzeitigen Besuch beim Augenarzt.
Eine Grafikkarte, die in einigen Auflösungen 150 Hertz bietet, in Ihrer bevorzugten aber nur 75 Hertz, sollten Sie jedoch lieber nicht wählen, da Sie die Leistung der Karte gar nicht ausschöpfen können. Zusätzlich empfiehlt sich ein Blick auf die Leistungsdaten des Monitors, denn wenn dieser nicht mehr als 85 Hertz verkraftet, braucht die Karte auch nicht mehr leisten zu können.
Für Flachdisplays gilt Ein TFT-Display kann in der Regel das Monitorbild konstruktionsbedingt nur 60-mal pro Sekunde neu aufbauen, arbeitet aber trotzdem flimmerfrei. Selbst wenn das Einstellmenü für die Grafikkarte einen höheren Wert anbietet, bringt dieser keine Vorteile, da die Displays in der Regel auf 60-Hertz-Betrieb ausgelegt sind. Sollten Sie wider Erwarten ein Flimmern feststellen, liegt dieses nicht an der Bildwiederholfrequenz. Meist sind in solch einem Fall Grafikkarte und Bildschirm nicht synchronisiert. Dann gilt: Frequenz und Phase müssen in Gleichklang. Rufen Sie dazu das Bildschirmmenü des Monitors mit Hilfe von Gehäusetasten auf und aktivieren Sie dort den Eintrag „Auto-Adjust“. Danach stellen sich Grafikkarte und Display optimal aufeinander ein. Per DVI und Displayport verbundene Geräte arbeiten stets optimal zusammen, so dass ein Flimmern ausgeschlossen ist.
Wenn Sie auch bei Flachdisplays die Bildwiederholfrequenz vernachlässigen können, sollten Sie aber auf die Leistung der Grafikkarte für die Auflösung des Displays achten. Denn ein flacher Bildschirm arbeitet nur in einer Einstellung mit optimaler Bildqualität. Den Wert nennt man „native Auflösung“. Verändert man diese, verliert das Bild deutlich an Qualität. Die Grafikkarte sollte folglich die größte Leistung in exakt der benötigten nativen Auflösung erreichen.
Maximalauflösung Nicht ganz vernachlässigen dürfen Sie die maximal ansteuerbare Auflösung für einen DVI-Ausgang. Die größte Datenmenge, die dieser Anschluss bei 60 Hertz verarbeiten kann, ist 2,75 Megapixel. Bei einem klassischen 4:3-Monitor liegt die absolute Obergrenze somit bei 1.920 mal 1.440 Pixeln Auflösung. Besitzt der Monitor ein anderes Seitenverhältnis, kann man selbst leicht ausrechnen, ob er unter der Grenze bleibt. Multiplizieren Sie einfach beide Werte miteinander. Das Ergebnis sollte unter 2,75 Millionen liegen. Wer Monitore mit höherer Auflösung betreiben möchte, benötigt zwingend eine Grafikkarte mit zweitem DVI-Anschluss, zu erkennen etwa am Kürzel „Dual DVI“. Möchten Sie Displays mit höherer Auflösung ansteuern, benötigt die Grafikkarte einen Displayport. Damit lassen sich Werte bis zu 4.096 x 2.560 Pixel erreichen. (Mehr Informationen zum Displayport im Kapitel „Mehrere Monitore“.)
Kaufberatungstipp: Die Ansprüche an die Grafikkarte unterscheiden sich je nach verwendetem Monitor. Achten Sie nicht nur auf die Leistungsreserven, sondern kontrollieren Sie auch, ob Grafikkarte und Monitor miteinander harmonieren.
Weitere Informationen in der Kaufberatung zu
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Monitoren
Der richtige Chip

Bei der Wahl des Chips scheint es auf den ersten Blick nur eine begrenzte Auswahl zu geben. Den Markt beherrschen AMD mit seinen Radeon-Prozessoren und Nvidia mit GeForce-Prozessoren. Chips von beiden Firmen werden von verschiedenen Firmen eingesetzt. Andere Hersteller spielen mit eigenen Grafikchips nur am Rande eine Rolle.
Doch alleine die zwei großen Hersteller haben viele unterschiedliche Versionen im Angebot, sodass man um ein genaues Studieren der Leistungsdaten kaum herumkommt. Hinzu kommen etwa ebenso viele Varianten älterer Prozessorgenerationen, die es zu unterscheiden gilt.
| Prozessor |
Einsatzbereich |
| Nvidia |
| GeForce GTX 5xx |
High-End Gaming Power |
| GeForce GTX 4xx/GTS 4xx |
Top Gaming Power |
| GeForce GT 2xx/9xxx |
Standard Gaming Power, Office, Websurfen |
| Quadro |
Professionell, Ingenieure, CAD/GIS-Anwender |
| AMD |
| Radeon HD6xxx |
High-End Gaming Power |
| Radeon HD5xxx/4xxx |
Top Gaming Power |
| Radeon HD3xxx |
Standard Gaming Power, Office, Websurfen |
| Fire |
Professionell, Ingenieure, CAD/GIS-Anwender |
Die Tabelle zeigt die wichtigsten Chips der beiden Marktführer Nvidia und AMD.
Dritter größerer Mitspieler war lange Zeit Matrox, der als Erster die so genannte Dual-Head-Technologie einsetzte, die heute auch die Mitbewerber anbieten. Unter Dual-Head versteht man, dass eine Grafikkarte den Anschluss von zwei Monitoren gestattet. Auf diesem lässt sich beispielsweise das gleiche Bild zeigen, was praktisch ist, wenn man etwas präsentieren möchte und nicht alle Interessierten hinter sich versammeln möchte. Matrox hat sich inzwischen aus dem Privatsegment zurückgezogen und entwickelt Grafikkarten nur noch für den professionellen Bereich.
Interessanter ist aber die Möglichkeit, die Arbeitsfläche auf zwei oder auch mehr Monitore zu vergrößern. Das schafft richtig Platz. So kann man zum Beispiel auf einem Monitor ein Bild oder auch ein Layout in voller Größe ansehen und kann alle Arbeitspaletten des Programms auf dem zweiten Monitor platzieren. Der Raumgewinn ist enorm.
Kaufberatungstipp: Wer den besten Chip für seine Bedürfnisse sucht, kommt nicht umhin, die Webseiten der Hersteller genauestens zu studieren.
Zu
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AMD-Grafikkarten •
Grafikkarten mit Nvidia-Chip
Wie viel Speicher?

Speicher kann man nie genug haben, heißt es. Doch stimmt das auch für Grafikkarten? Jein. Entscheidend ist das, was Sie mit dem Computer machen möchten. Generell kann man sagen: Für aufwendige Spiele, 3D-Modellierprogramme und für CAD-Anwendungen gilt: Je mehr Speicher desto besser. Für das Surfen im Web, allgemeine Büroaufgaben und eingeschränkt auch für die Bildbearbeitung gilt demgegenüber: Die große Speicherschlacht können Sie sich guten Gewissens schenken.
Wieso das? Der Speicher der Grafikkarte dient als Zwischenspeicher. Alle dort abgelegten Daten gelangen bei Bedarf ohne Verzögerung direkt auf den Monitor. Auch das angezeigte Monitorbild speichert die Karte dort ab. In einer dreidimensionalen Umgebung, ganz gleich ob Spiel oder Modellierprogramm, fallen durch die Tiefe des Raums deutlich mehr Daten an. Zusätzlich speichert die Karte so viele Informationen wie möglich des Bildbereichs ab, der gerade nicht sichtbar ist. Dadurch kann man ohne Verzögerung beim Bildschirmaufbau durch einen Raum schreiten oder ein Objekt schnell mal drehen. Je mehr Details die Karte bereithalten, also zwischenspeichern muss, desto mehr Speicher benötigt sie dafür. Dabei steigt die Anforderung mit der Größe des oder der verwendeten Monitore.
Weniger Speicher für Büro und Co. Bei Programmen, die nur auf zwei Ebenen arbeiten wie Büroanwendungen, Internetprogramme und Bildbearbeitungstools fallen deutlich weniger Daten zum Zwischenspeichern an. Besonders wenig Speicher ist für Textdokumente und Tabellenkalkulationen nötig. Hier müssen nur etwas Text und Zahlen im Speicher liegen, damit man schnell mal weiter scrollen kann. Selbst für Internetseiten ist kaum mehr Speicher nötig. Zwar findet man hier meist mehr Grafiken und Bilder als in gewöhnlichen Textdokumenten, doch sind diese so klein, dass sie locker in selbst kleinsten Speicher passen.
Etwas mehr Speicher ist nötig, wenn es um Bildbearbeitung geht. Um Bilder schnell scrollen zu können, muss die Grafikkarte mehr Daten bereithalten, doch lange nicht soviel wie für 3D-Applikationen. Als Faustregel gilt hier, dass die Speichermenge Ihrer durchschnittlichen (dekomprimierten) Bildgröße reicht. Doch damit liegen Sie vermutlich noch weit unter dem Speichervolumen, das aktuelle Karten bieten. Das gilt in der Regel auch dann, wenn das Bildbearbeitungsprogramm mehrere Versionen des dekomprimierten Bildes im Speicher hält, um zahlreiche Bearbeitungsschritte rückgängig machen zu können. Grund: Fast alle modernen Grafikkarten sind mit mindestens 256 Megabyte Speicher bestückt.
Datenbus-Breite Entscheidend für die Geschwindigkeit des Bildaufbaus ist auch, wie schnell die Daten vom Speicher auf den Monitor gelangen können. Neben dem Speichertakt entscheidet vor allem der Bus über die Datenmenge. Ein schmaler 64-Bit-Bus bietet nur 64 Kanäle für den Datentransport. Bei 256 Bit lassen sich demgegenüber viermal so viele Daten übertragen, bei 512 Bit wiederum die doppelte Menge. Dieses Kriterium ist aber ebenfalls nur für Intensivspieler und 3D-Anwendungen wichtig, alle anderen kommen sehr gut mit einem schmaleren Bus zurecht.
Kaufberatungstipp: Lassen Sie sich von viel Speicher und breitem Bus nur beeindrucken, wenn Sie eine Anwendung einsetzen möchten, die beides auch voll beansprucht.
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Arbeitsspeicher
Mehrere Monitore?

Etwas eingeschränkt ist die Auswahl, wenn Sie mehr als einen Monitor verwenden möchten. Zunehmend können Grafikkarten aber mehr als einen Bildschirm ansteuern. Relativ verbreitet sind Grafikkarten mit der oben bereits angesprochenen Dual-Head-Technologie. Sie können zwei Monitore zur gleichen Zeit befeuern. Deutlich begrenzter ist die Auswahl für Grafikkarten, die Anschlüsse für drei oder vier Displays besitzen. Um jeweils die beste Bildqualität zu erreichen, sollte es sich dabei stets um digitale Ausgänge handeln, die heute jedoch üblich sind. Analoge Ausgänge bieten eine schlechtere Bildqualität.
Zwei Grafikkarten Kaufberatungstipp: Eine Alternative zu einer Grafikkarte mit vier Anschlüssen kann der Einsatz zweier Grafikkarten mit jeweils zwei Anschlüssen sein. Unter Windows 7 ist es relativ einfach, mehr als zwei Grafikkarten zu verwenden. Dabei haben Sie die freie Auswahl. Die zweite Karte muss weder identisch mit der Ersten, noch vom gleichen Hersteller sein. So lässt sich die Arbeitsfläche leicht auf bis zu vier Monitore erweitern. Bei den Bildschirmen, die Sie an eine Karte anschließen, kann die Sache schon schwieriger werden. Manche Karte erwartet identische Geräte, respektive identische Hardwarevoraussetzungen. Praktischer sind Grafikkarten, an denen sich die Monitore beliebig mischen lassen.
Eine weitere Grafikkarte erhöht allerdings auch den Strombedarf des Computers. Das Netzteil muss entsprechend kräftig sein. Auch die Lautstärke steigt an, wenn auf beiden Karten Lüfter aktiv sind. Beides gilt bedingt auch beim Einsatz einer Grafikkarte, die zwei oder mehr Bildschirme bedienen muss. Sie muss den Arbeitstakt beim Mehrschirmbetrieb anheben, um genügend Leistung zu bringen. Dazu sind mehr Strom und eine höhere Kühlleistung nötig.
Externe Erweiterung Es muss nicht unbedingt die Grafikkarte sein, die einen weiteren Ausgang zur Verfügung stellt. Es gibt auch externe Zusatzgeräte, über die sich Monitore ansteuern lassen. Sie nehmen beispielsweise über einen USB-Anschluss Kontakt zum Computer auf, bereiten die Daten auf und geben sie über einen DVI- oder VGA-Ausgang an einen Monitor weiter. Für den steuernden Computer erscheinen sie wie eine weitere Grafikkarte im Gerätemanager.
Bei solch einer Lösung gehen Sie jedoch einen Kompromiss ein. Denn die ungeheure Datenmenge, die zwischen Prozessor und Grafikkarte fließt, überfordert den USB-Steckplatz. Daher eignet sich solch eine Lösung nur für Anwendungen, die nicht zeitkritisch sind. 3D-Programme, Spiele und Videoschnitt sollten Sie nicht mit einer solchen Lösung verwenden. Sie eignet sich eher zu Präsentationszwecken oder zur Vergrößerung der Arbeitsfläche, etwa um Paletten oder Vorschaufenster darauf abzulegen. Gut geeignet ist eine USB-Grafikkarte auch zum Einsatz mit einem Note- oder Netbook.
Grafikkarten-Adapter Eine externe Alternative sind Grafikkarten-Adapter, die das Signal der internen Grafikkarte oder eines Grafikkartenverbundes (siehe Kapitel „Im Doppelpack“) auf mehrere externe Monitore verteilen können. Diese zeigen jeweils ein eigenes Bild an. Solch einen Grafikkarten-Adapter schließen Sie über den VGA-, DVI- oder Displayport der Grafikkarte an Ihren Computer an. Damit umgehen Sie den USB-Flaschenhals. Der Adapter teilt das Signal für zwei oder drei Monitore auf. Diese können Sie dennoch unabhängig voneinander nutzen. Deren Monitorfläche ist jedoch begrenzt. Sie kann zusammengerechnet nur so groß sein, wie die Hauptgrafikkarte maximal zur Verfügung stellen kann. Damit Sie am Computer auch etwas sehen, muss die interne Grafikkarte mindestens zwei Bildschirme unterstützen: den Hauptmonitor und den externen Adapter. Leistungsfähige Grafikkarten-Adapter benötigen neben der Verbindung zur Grafikkarte noch einen USB-Anschluss am steuernden Computer. Darüber erhalten sie ihren Betriebsstrom.
TV-Ausgang Einige Karten bieten neben dem Anschluss für den PC-Monitor auch noch einen TV-Ausgang. An diesen können Sie ein Fernsehgerät anschließen. Dieses eignet sich aber kaum zum Arbeiten, da die Pixel weiter auseinanderliegen als bei einem PC-Display, so dass nur mit genügend Abstand der Eindruck eines scharfen Bildes entsteht. Für eine Präsentation, zum Beispiel der Urlaubsfotos oder -videos, ist ein Fernseher in jedem Fall gut geeignet. Mit einem langen Kabel vom PC ins Wohnzimmer, können Ihre Gäste dabei sogar im Sofa sitzen. Beste Bildqualität erzielen Sie auf dem TV-Gerät, wenn die Daten digital fließen. Dazu benötigen Sie einen DVI- oder HDMI-Ausgang (High Definition Multimedia Interface).
Displayport Statt per DVI, HDMI oder analog per VGA, können zahlreiche Grafikkarten, Bildschirme auch über den so genannten Displayport ansteuern. Darüber lassen sich wie bei HDMI Bild- und Tonsignale inklusive Kopierschutz digital übertragen. Der Stecker ist deutlich kleiner, etwa so groß wie eine HDMI-Version und muss deshalb ebenfalls nicht mehr angeschraubt werden. Weiterer Vorteil: Die maximal übertragbare Bildauflösung beträgt 4.096 x 2.560 Pixel, wenn das Verbindungskabel nicht länger als zwei Meter ist. Überschreitet es diesen Wert, sinkt die Auflösung auf 1.920 x 1.080 Pixel. Dann beträgt die Maximallänge 15 Meter, genau wie bei DVI- und HDMI-Anschlüssen.
Das Display ist über den Displayport vom PC direkt ansteuerbar. In dieses muss dafür weniger Elektronik integriert werden. Das macht die Herstellung billiger und erlaubt noch flachere Displays. Es besteht die Möglichkeit, auch USB-Signale und anderes über die Kabel zu übertragen. Eine Sondervariante ist der Mini-Displayport. Er ist noch kleiner und eignet sich daher besonders auch für den Einsatz an Notebooks. Dieser ist von Apple entwickelt, inzwischen jedoch frei lizenzierbar. Mittlerweile hat ihn auch die VESA (Video Electronics Standards Association) normiert, so dass er zunehmend Verbreitung findet.
Kabellos Ganz ohne Kabel können Sie die Bilder vom PC auf einen TV-Schirm übertragen, wenn Sie eine Streaming-Box einsetzen. Diese empfängt die PC-Daten per WLAN und zeigt sie auf dem Fernseher an. Per Fernbedienung surfen Sie vom Wohnzimmer aus durch die Mediendateien Ihres Computers. Eine Alternative bieten Fernseher mit DLNA-Unterstützung (Digital Living Network Alliance). Sie haben einen passenden Empfänger von Haus aus integriert und können PC-Daten ohne Hilfsmittel empfangen und anzeigen.
Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
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Fernsehern •
TV- und HiFi-Kabeln •
Mediastreaming Zu
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Externen Grafikkarten-Adaptern
Kombikarten

Wie im vorherigen Kapitel bereits angedeutet, gibt es Grafikkarten, an die sich neben dem PC-Monitor noch weitere Geräte anschließen lassen. Ein TV-Ausgang gehört schon bei vielen Karten zum Standard. Einige Versionen verfügen obendrein über einen Antenneneingang und einen TV-Tuner. Mit ihnen kann man am Computer fernsehen und diesen in einen Videorekorder verwandeln, der zeitversetztes Fernsehen erlaubt. Oft handelt es sich dabei um einen TV-Tuner für den TV-Empfang über Antenne (DVB-T), deutlich seltener sind bei Grafikkarten Versionen mit Kabeltuner (DVB-C) oder Satellitenempfänger (DVB-S).
Besitzen Sie noch einen alten analogen Videorekorder oder einen analogen Camcorder, sollten Sie auf einen entsprechenden Video-Eingang achten. Daran ließen sich die Geräte ankoppeln und der Inhalt der Videokassetten in den PC übertragen und digitalisieren. Auf einen analogen Ausgang können Sie allerdings verzichten, da es sinnvoller wäre, die digitalisierten Daten auch digital zu speichern und nicht wieder auf analoge Videobänder zurückzuspielen. Kaufberatungstipp. Eine digitale Videokamera schließen Sie nicht an der Grafikkarte an. Diese benötigt einen Firewire- oder USB-Anschluss direkt am Computer.
Kompromisslösung Kleiner Wermutstropfen: Die Grafikleistung solcher Kombikarten reicht nicht immer an absolute Spitzenmodelle heran, doch für 3D-Spiele mit normalen Anforderungen, Internetsurfen und Büroanwendungen reichen sie in der Regel vollkommen aus. Wer Interesse an solch einer Karte hat und auch immer die neuesten und aufwendigsten Spiele in absoluter Topgrafik spielen möchte, sollte bei diesen Multitalenten die Leistungsdaten genauestens überprüfen und mit anderen Grafikkarten vergleichen. Kaufberatungstipp: Haben Sie einen weiteren Steckplatz im Computer frei und benötigen Top-Grafikleistung, wählen Sie zwei getrennte Lösungen - eine Grafikkarte und eine TV-Tuner-Karte.
TV-Tuner-Karte Eine TV-Tuner-Karte kann besonders bei Satellitenempfang vorteilhaft sein. Denn diese gibt es teilweise mit zwei integrierten Empfängern. Damit ist es möglich, ein Programm aufzuzeichnen und ein anderes zu sehen. Mit nur einem Satelliten-Empfangsmodul wäre das nicht möglich. Bedenken Sie jedoch, dass beide Empfangseinheiten eine eigene direkte Verbindung zum Satelliten benötigen. Kaufberatungstipp: TV-Tuner gibt es auch als externe Lösung. Dafür benötigen Sie keinen freien Steckplatz im Gehäuse, sondern in der Regel nur einen USB-Anschluss. Somit können Sie den Tuner auch leicht an einen anderen Computer anschließen.
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TV-Karten •
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USB •
Videoschnitt Zu
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Zubehör für Grafikkarten
Im Doppelpack

Wem selbst die Leistung absoluter Top-Grafikkarten nicht reicht, der kann auch mehrere Karten kombinieren. Diese teilen sich dann den Job und sind deutlich schneller als Einzelkarten. Doch eines gleich vorweg: Zwei Grafikkarten sind nicht automatisch doppelt so schnell wie eine, da die Zusammenarbeit auch koordiniert werden muss, was Rechenzeit kostet. In der Regel können Sie mit 50 bis 70 Prozent Geschwindigkeitsschub rechnen.
Die beiden Platzhirsche Nvidia und AMD haben jeweils entsprechende Lösungen im Programm, die allerdings untereinander nicht kompatibel sind und auch unterschiedlich arbeiten.
Nvidia SLI Nvidias Technik hört auf das Kürzel SLI (Scalable Link Interface). Sie gestattet das Zusammenschalten von zwei oder mehr Grafikprozessoren und die gleichzeitige Nutzung von bis zu vier Monitoren. Meist setzt man zwei Grafikkarten als Doppelpack ein, die intern mit einer Hardwarebrücke verbunden sind. Diese müssen absolut identisch sein, andernfalls funktioniert das Zusammenspiel nicht. Zudem muss das Motherboard die Technik unterstützen und zwei freie, nebeneinanderliegende Steckplätze bieten.
Noch weiter beschleunigen lässt sich die Technik, wenn man Grafikkarten verwendet, auf denen jeweils zwei Prozessoren (GPUs) rechnen. Dadurch bekommt man ein so genanntes Quad-SLI. Hierfür ist ebenfalls eine kompatible Hauptplatine nötig. Zudem muss man bedenken, dass beide Lösungen sehr viel Wärme produzieren und eine leistungsfähige Lüftung im PC voraussetzen. Daneben existieren noch weitere Sonderformen, die nur mit bestimmten Nvidia-Grafikkarten und speziellen Chipsätzen auf dem Mainboard funktionieren.
AMD CrossFireX Die AMD-Lösung trägt den Namen CrossFireX, die ebenfalls nur mit bestimmten Mainboards funktioniert. Hier stecken ebenfalls zwei Grafikkarten in benachbarten PCI-Express-Steckplätzen. Man muss allerdings drei verschiedene Versionen dieser Technik unterscheiden. Bei der ältesten Version, die nur CrossFire heißt, arbeiten zwei Karten im Master/Slave-Modus zusammen und werden außerhalb des Computers mit einer Kabelbrücke verbunden. Eine Masterkarte steuert dabei eine zweite Grafikkarte. Die Masterkarte muss ausdrücklich die Crossfire-Technik unterstützen, die zweite Karte kann eine normale Version sein. Unterschied zu Nvidia: Beide Grafikkarten brauchen nicht identisch zu sein, müssen aber mit dem gleichen Prozessor arbeiten.
Eine jüngere CrossFire-Version nennt AMD auch „Natives CrossFire“. Dabei werden zwei identische Karten intern mit einer Hardwarebrücke miteinander verbunden. Die Grafikkarten können aber jeweils nur mit einer GPU arbeiten. Nur die jüngste Version, das CrossFireX, unterstützt bis zu vier Prozessoren. Auch hier sind zwei identische Grafikkarten nötig, die jedoch über den PCI-Bus miteinander kommunizieren können.
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Mainboards Zu Grafikkarten mit
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SLI-Unterstützung •
CrossFireX-Unterstützung
OpenGL - Spezialkarten

Im CAD-und Simulationsbereich werden besondere Anforderungen an die Grafikkarte gestellt. Dort gilt es, hochkomplexe Abläufe und Darstellungen möglichst in Echtzeit umsetzen zu können. Dafür hat man die OpenGL-Schnittstelle (Open Graphics Language) entwickelt. Da viele professionelle Produktionsprogramme mit dieser Schnittstelle arbeiten, kann man deren Arbeitsweise sehr beschleunigen, wenn man eine Grafikkarte einsetzt, die genau dort die Beschleunigung ansetzt.
OpenGL steht in Konkurrenz zu Direct3D. Diese Schnittstelle verenden die meisten Grafikkarten für den Heimbereich. Grafikkarten mit OpenGL-Beschleunigung sind demgegenüber meist nur für Techniker und Ingenieure interessant.
Zu
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OpenGL-Grafikkarten
Systemvoraussetzungen
Steckplatz Um überhaupt aktuelle Grafikkarten einsetzen zu können, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. So sollte der PC über einen PCI-Express-Steckplatz Version 2.0 (Peripheral Component Interconnect Express) verfügen. Die ältere Version 1.0 ist nicht leistungsfähig genug, um den Datenfluss moderner Top-Grafikkarten bewältigen zu können. Sie ist maximal für Einstiegskarten verwendbar, wenn es gilt, nur im Web zu surfen oder Büroaufgaben zu erledigen.
PCI-Express ist der Nachfolger von PCI und AGP-Port (Accelerated Graphics Port) und bietet deutliche höhere Datenübertragungsraten. In aktuellen PCs ist dieser Anschluss Standard. Sollte Ihr Gerät aber schon einige Jahre alt sein, kann es sein, dass dieser Steckplatz fehlt. Dann bleibt nur die Wahl einer AGP- oder PCI-Karte. Erstere ist Letzterer vorzuziehen, da der Steckplatz höhere Transferraten bietet.
Hauptplatine Ebenfalls ein Problem könnten ältere Mainboards, also die Hauptplatinen der Computer, machen. Moderne Grafikkarten brauchen deutlich mehr Strom als ihre Pendants vor einigen Jahren. Manche ältere Mainboards können den aber nicht liefern und quittieren einfach den Dienst. Ein Problem können auch Netzteile machen. Bei einem fertig konfigurierten Computer sind sie auf die verbauten Komponenten abgestimmt. Verlangt eine neue Grafikkarte nach deutlich mehr Energie, drohen auch hier Probleme. Kaufberatungstipp: Klären Sie daher vor dem Kauf unbedingt, ob Ihr Mainboard sowie das Netzteil mit dem Energiehunger moderner Grafikkarten zurechtkommen. So können Sie späteren Ärger vermeiden.
Prozessor Ältere Prozessoren können den Spaß an einer neuen Karte zunichtemachen. Denn sie können gar nicht so schnell für Datennachschub sorgen, wie ihn die Grafikkarte verlangt. Setzen Sie noch einen Pentium-4-PC oder einen neueren ohne Mehrkern-Prozessor ein, werden Sie eine aktuelle Grafikkarte nicht voll ausnützen können und vermutlich bei komplexen Aufgaben oder Spielen mit Verzögerungen beim Bildaufbau leben müssen. Denn auch wenn die Grafikkarte die Hauptlast bei der Bilddarstellung trägt, ist sie doch auch auf die Zusammenarbeit mit dem Prozessor angewiesen.
Schnittstelle Moderne Grafikkarten und Monitore bieten mindestens eine digitale Schnittstelle über die Daten schneller zum Monitor gelangen, da keine Umwandlung von digital zu analog erforderlich ist. Zudem ist die erzielbare Bildqualität höher. Sollte Ihr Monitor nicht mit solch einem Anschluss ausgestattet sein, etwa weil er schon älter ist, macht es dennoch Sinn, eine Karte mit diesem Anschluss zu wählen. Spätestens, wenn Sie den Monitor austauschen, werden Sie die Vorteile von DVI oder Displayport direkt nutzen können. Bis es soweit ist, können Sie die Daten mit einem Adapter in das analoge VGA-Signal wandeln. Liegt solch einer der Grafikkarte bei, ist das ein Vorteil.
HDTV Möchten Sie Filme mit hoher Auflösung nach HDTV-Standard an einen Fernseher, Projektor oder AV-Receiver übertragen, ist ein HDMI-Ausgang wichtig. Das ist der Quasi-Nachfolger von Scart und künftig die einzige Möglichkeit hochauflösende Fernsehsignale zu übertragen. Grund: Der Standard arbeitet nicht nur volldigital und bietet damit bessere Bild- und Tonqualität. Er beherrscht zudem das HDCP-Kopierschutzverfahren (High Bandwidth Digital Content Protection), mit dem HDTV-Sendungen verschlüsselt übertragen werden können. HDMI-Signale können die meisten Grafikkarten übrigens nur ausgeben. Das Einspielen von Daten ist darüber normalerweise nicht möglich.
Kühlung und Platzbedarf Ebenfalls wichtig: Je leistungsfähiger eine Grafikkarte ist, desto höher ist meist auch ihre Betriebstemperatur. Sie muss somit aufwendiger gekühlt werden, was zwei Nachteile mit sich ziehen kann: hohes Arbeitsgeräusch und übermäßiger Platzbedarf. Hat sich der Hersteller bei der Kühlung ausschließlich um Effektivität bemüht aber den Geräuschpegel vernachlässigt, kann sich der Lärm des PC durch eine entsprechende Karte verdoppeln. Hinzukommt, dass aufwendige Kühlungen viel Platz brauchen und Top-Karten somit häufig so breit sind, dass sie einen oder sogar zwei angrenzende Steckplätze überdecken und folglich unbrauchbar machen.
Kaufberatungstipp: Modernste Grafikkarten machen nur in Kombination mit halbwegs modernen PCs Sinn. Bei wem es da hapert, der sollte zunächst den Erwerb eines neuen Computers erwägen. Dort ist meist auch schon eine flotte Grafikkarte integriert.
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Monitoren •
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Prozessoren •
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Desktop-PCs •
PC- Netzteilen Zu
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Grafikkarten Lüfter und Kühlung
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