- Wie auf Papier
- Vorteile
- Größe
- Auflösung
- Der Stift
- Oder mit Maus?
- Ausstattung
- Anschluss
- Monitor als Grafiktablett
Wie auf Papier

Zeichnen und malen Sie gerne? Vermutlich tun Sie das auf herkömmlichem Wege, nämlich auf Papier, oder? Mit einem Grafiktablett können Sie das auch am PC tun. Mit einem Stift zeichnen Sie auf eine etwa Maus große Unterlage, das Grafiktablett, während der PC das Gezeichnete umgehend am Monitor darstellt.
Luxusversionen zeigen gar direkt auf dem Tablett die Striche und Kleckse an und kommen damit Papier und Leinwand schon sehr Nahe. Doch auch Standardtabletts sind eine Bereicherung. Dank ihnen kann man richtige Kunstwerke am Schirm schaffen oder auch einfach eine ganz neue PC-Bedienung austesten.
Multitouch Noch weiter gehen Versionen mit Multitouch-Fähigkeit. Sie funktionieren nebenbei als großes Touchpad, wie man es von einem Notebook kennt. Sie lassen sich mit einem oder mehreren Fingern bedienen. Ein Standard-Grafiktablett lässt sich demgegenüber nicht mit den Fingern bedienen. Dazu ist stets ein Stift nötig.
Ein Grafiktablett hat zahlreiche Vorteile und ist auch für alle interessant, die gar nicht malen oder zeichnen möchten. Was Sie mit einem Tablett alles machen können und worauf Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie in den folgenden Kapiteln. (pr)
Vorteile

Ein Grafiktablett hat eine ganze Reihe Vorteile, vor allem auch für Nichtgrafiker. Denn schon ein kleines Tablett gestattet es, handschriftliche Mitteilungen zu verfassen, etwa einen Brief oder ein Fax zu unterschreiben. Fügen Sie einfach eine Notiz als Grafik in ein E-Mail-Dokument ein, fertig ist der persönliche Gruß. Genauso leicht lädt man die Unterschrift als Grafik in die Textverarbeitung und fügt sie dort unter dem Text ein.
Als Mausersatz Wegbeschreibungen, Skizzen für die Renovierung oder witzige Einladungen sind mit einem Grafiktablett schnell und leicht erstellt, anschließend gedruckt oder per E-Mail versendet. Denn nicht nur fürs Zeichnen kann man das Tablett benutzen. Es eignet sich ebenfalls hervorragend zur Bedienung des PCs. Sämtliche Programme und selbst das Betriebssystem kann man mit Stift und Tablett steuern.
Hat man sich erst einmal daran gewöhnt, legt man die Maus gerne zur Seite. Grund: Die Bedienung ist viel intuitiver und geht somit schneller. Nebenbei sind Tablett und Stift kaum anfällig für Verschmutzung, ein Makel, der zumindest Kugel gesteuerten Mäusen anhängt. Auch schön: Links- und Rechtshänder können Stifte und Tabletts gleichermaßen benutzen.
Für Links- und Rechtshänder Damit ein Grafiktablett uneingeschränkt beidhändig nutzbar ist, sollten die Zusatztasten am Tablett für jede Hand gleich gut zugänglich sein. Einige Hersteller tragen dem besonders Sorge und produzieren ihre Grafiktabletts oder einige Serien bewusst mit Blick auf die beidhändige Nutzbarkeit.
Multitouch Moderne Grafiktabletts beherrschen zunehmend auch die so genannte Multitouch-Eingabe. Das bedeutet, sie lassen sich ohne Hilfe des Stifts nur mit einem oder zwei Fingern bedienen, etwa wie ein Trackpad eines Notebooks. So genügt es, einfach mit den Fingerspitzen über die berührungsempfindliche Fläche zu wischen. Solch ein Tablett eignet sich somit besonders für die Multitouch-Bedienung von Windows 7 oder Mac OS X, die beide für eine entsprechende Steuerung vorbereitet sind.
Für den PC fallen durch die Eingabe mit den Fingern jedoch deutlich mehr Daten an, die einerseits vom Tablett in den PC müssen und die der Prozessor andererseits auch flott verarbeiten können muss. Für ungetrübten Spaß ist somit neben einem schnellen Anschluss auch ein moderner und leistungsfähiger Prozessor nötig. Anderfalls kann es zu Verzögerungen auf dem Bildschirm kommen. Wenn der Mauszeiger ruckelt oder dessen Bewegung zeitverzögert erfolgt, ist der Multitouch-Vorteil dahin.
Absolute Positionierung Besonders praktisch ist die so genannte absolute Positionierung. Sie beschreibt die Eigenschaft, dass der Mauszeiger genau dort auf dem Schirm ist, wo der Stift auf das Tablett zeigt. Kurz: Berührt der Stift unten rechts das Tablett, ist auch der Cursor unten rechts. Diese Funktion werden alle als Wohltat empfinden, die wieder und wieder ihre Maus anheben und versetzen, um den Cursor weiter in die gewünschte Richtung zu steuern.
Arbeitserleichterung Hauptvorteil für Grafiker und Designer ist vor allem, dass sie ihre Werke direkt in den PC malen können. Dort können sie Fehler korrigieren, das Werk vervielfältigen und in beliebiger Größe drucken - so oft sie wollen. Gleichzeitig sparen sie unzählige Stifte und Pinsel, Papier und bekommen auch keine Flecken auf der Kleidung. Auch ein großer Zeichentisch oder eine Staffelei nimmt keinen Platz mehr weg.
Apropos Vervielfältigen, viele Grafiktabletts bieten die Möglichkeit, Vorlagen abzupausen. So kann man eine Landkarte, ein Symbol oder ein komplettes Bild einfach nachzeichnen und so in den PC übernehmen.
Zu den PC-Mäusen
Größe

Der überwiegende Teil der angebotenen Grafiktabletts kommt in den Größen DIN A6 bis DIN A3 daher. Größere Sonderformate und komplette Digitalisiertische findet man zwar auch auf dem Markt, doch konzentrieren wir uns hier auf die gängigen Formate.
Entscheidend bei der Wahl der Größe ist der Anwendungszweck. Wer beispielsweise ein Tablett zur Bedienung des PCs möchte und hin und wieder eine Unterschrift oder kleine Skizzen digitalisieren möchte, kommt bereits mit einer kleinen DIN A6- oder der etwas größeren DIN A5-Version zurecht.
Kurze Wege Obwohl beide Formate deutlich kleiner sind als gängige Monitore, überträgt die Treibersoftware die Stiftbewegungen eins zu eins. Das bedeutet, wer den Stift auf dem Tablett von der unteren linken Ecke zur oberen rechten bewegt, führt damit auch den Cursor einmal komplett über den Monitor. Für die PC-Bedienung ist diese Umsetzung ideal, bedeutet sie doch, dass die Hand nur kurze Wege gehen muss, um den Cursor zu bewegen.
Allerdings wird das Zeichnen dadurch erschwert, da es deutlich ungenauer wird. Kein Wunder, immerhin legt der Cursor auf dem Schirm eine deutlich größere Strecke zurück als der Stift auf dem Tablett. Wenn es mal sehr genau zugehen muss, kann man die Eins-zu-eins-Bewegung deaktivieren und zur maßstabsgetreuen Auflösung wechseln. Dann bewegt sich der Cursor genauso weit wie der Stift, was allerdings zur Folge hat, dass man nicht mehr mit nur einer Stiftbewegung über den ganzen Schirm fahren kann.
Großformat für Grafiker Grafiker benötigen somit eine größere Zeichenfläche, die idealerweise so groß ist, wie das Papier, das sie später ausdrucken möchten, mindestens aber die gleiche Größe aufweist wie der Monitor, beziehungsweise die auf dem Monitor dargestellte Zeichenfläche. Sie brauchen nämlich höchste Genauigkeit beim Zeichnen und müssen gleichzeitig komfortabel Zugriff auf sämtliche Programm- und PC-Funktionen haben, also mit nur einer Stiftbewegung über den gesamten Bildschirm zur Menüleiste gleiten können.
Zur Grafiksoftware
Auflösung

Die Auflösung eines Grafiktabletts wird nicht wie bei vielen anderen Geräten in dpi (dots per inch - Punkte pro Zoll), sondern in lpi (lines per inch - Linien pro Zoll) gemessen. Das Maß kommt aus der Drucktechnik und beschreibt im Gegensatz zur physikalischen Auflösung, gemessen in dpi, die Verteilung der Farbwerte auf einem Raster. Je feinmaschiger dieses Raster ist, desto näher liegen die Druckpunkte zusammen und umso homogener und detaillierter wirkt das Bild.
Somit gilt auch für lpi, dass ein höherer Wert eine bessere Bildqualität liefert. Häufig trifft man auf eine Auflösung von 2.540 lpi. Da ein Inch 2,54 Zentimeter lang ist, kann man auch vom 1.000 Linien pro Zentimeter sprechen. Das bedeutet, dass ein Bildpunkt eine Kantenlänge von einem tausendstel Zentimeter aufweist.
Mit solch hoher Auflösung kann das Tablett die Position des Stiftes sehr genau lokalisieren und die Verteilung der Farbe, die sich durch den Druck des Stiftes ergibt, exakt eingrenzen. Für die allermeisten Anwendungen ist diese Auflösung somit voll ausreichend. Lediglich für manche CAD-Anwendungen kann ein höherer Wert sinnvoll sein.
Zur CAD-Software
Der Stift

Standardmäßig gehört zu jedem Grafiktablett ein Eingabestift, zuweilen ist oft auch eine Maus zusätzlich im Lieferumfang enthalten oder zumindest als Zubehör erhältlich.
Für den Stift gibt es einiges zu beachten: Er sollte auf jeden Fall drahtlos arbeiten, also keine Kabelverbindung zum Tablett haben. Ein Kabel würde nicht nur bei der Bewegung hinderlich sein, sondern auch zu einem verkrampften Halten des Stiftes führen. Grund: Das Kabel würde den Stift am oberen Ende ständig nach unten drücken und somit den Schwerpunkt unnatürlich weit nach oben setzen. Genaues Zeichnen würde dadurch erschwert.
Kabellos Heute sind kabellose Stifte eigentlich Standard. Manchmal können die Beschreibungen allerdings verwirrend sein, wenn beispielsweise das Wort „Kabellänge“ auftaucht. Gemeint ist dann in der Regel die Verbindung von Tablett und PC und nicht vom Stift zum Tablett. Daher gilt: Genau überprüfen und im Zweifelsfall auf der Webseite des Herstellers nachsehen.
Ebenfalls vorteilhaft ist, wenn der Stift ohne Batterien auskommt und seinen Strom induktiv über das Tablett bezieht. Batterien würden den Stift sehr schwer machen und somit genauso beim Malen und Zeichnen behindern. Ein leichter Stift liegt demgegenüber besser in der Hand und lässt sich sehr viel besser positionieren und bewegen.
Drucksensitiv Heutzutage sind die Stifte der Grafiktabletts ausnahmslos drucksensitiv. Das bedeutet, dass die Hardware registriert, wie stark man den Stift aufdrückt und dementsprechend dick oder dünn eine Linie oder einen Pinselstrich in den PC überträgt. Gute Stifte kennen 2.048 unterschiedliche Druckzustände. Einfachere Modelle bringen es auf 512 unterschiedliche Druckstufen und bescheidenere Einsteigermodelle unterscheiden immerhin noch 256 Druckphasen. Wer besonders druckempfindliche Stifte benötigt, kann diese oft auch als Zubehör kaufen und mit seinem Tablett verwenden. Allerdings klappt dies zumeist nur, wenn Stift und Tablett vom gleichen Hersteller kommen.
Unterschiedliche Stifte Um nicht für jeden Pinsel- oder Stiftwechsel immer wieder sämtliche favorisierte Einstellungen in der Software neu vornehmen zu müssen, sollte man möglichst viele Einstellungen abspeichern und per Menü aufrufen können. Ideal für alle, die sehr viel malen sind Tabletts, die mehrere Stifte verwalten und automatisch erkennen können. Genauso wie man ein der Realität einen Pinsel oder Stift wechselt, greift man hier zu einem anderen Stift mit festgelegten Eigenschaften und kann ohne Menüaufrufe mit anderen Stifteigenschaften weiter zeichnen.
Programmierbare Tasten Des weiteren sollte man die Eigenschaften jedes Stiftes schnell verändern können. Hilfreich sind dafür kleine programmierbare Drucktasten auf Höhe von Daumen und Zeigefinger. Besonders schön ist ein Rädchen, das stufenlos die Deckkraft verändert, zusätzlich zur Variation der Stiftbreite durch den Druck. Ebenfalls vorteilhaft: Erkennt das Tablett die Neigung des Stiftes und verändert dementsprechend die Deckkraft, erhöhen sich die Sticharten und -stärken noch weiter.
Hat man sich einmal versehen, ist es sehr praktisch einen Radierer durch Umdrehen des Stiftes aktivieren zu können, genauso wie bei einem Bleistift. Gibt es diese Möglichkeit nicht, sind einige Klicks und Bewegungen extra nötig um ein entsprechendes Werkzeug zu aktivieren und anschließend zum Ursprungswerkzeug zurückzukehren.
Zu Grafiktablett-Stiften und Zubehör
Oder mit Maus?

Wie schon erwähnt, gehört bei einigen Tabletts eine Maus, gelegentlich auch Puck genannt, zum Lieferumfang oder ist als Zubehör erhältlich. Sie nutzt das Tablett als Mauspad, das wiederum ihre Position bestimmt und an den PC weitergibt. Mit über 2.500 dpi Auflösung und mehr ist sie dabei nicht selten präziser als herkömmliche Mäuse. Hinzu kommt der Vorteil der absoluten Positionierung, der den ganzen Bildschirm auf dem Tablett abbildet (siehe oben).
Allerdings bieten nicht alle Mäuse den gewohnten Komfort wie beispielsweise programmierbare Tasten oder ein Scrollrad. Wer gerne eine Maus zusammen mit einem Grafiktablett verwenden möchte, sollte deshalb genau auf die Ausstattung des kleinen Eingabegerätes achten. Linkshänder sollten zudem beachten, dass die Maus nicht ausschließlich für Rechtshänder konzipiert ist.
Nicht als Mausersatz gedacht, sind Mäuse mit Lupe und Fadenkreuz. Sie werden in der Regel verwendet, um punktgenau Landkarten oder technische Zeichnungen zu digitalisieren. Man bewegt das Fadenkreuz über eine auf dem Tablett positionierte Vorlage und nimmt Eckpunkte durch Mausklick auf. Der PC verbindet diese Punkte auf Wunsch automatisch.
Ausstattung

Auf den ersten Blick scheinen sich die Ausstattungen der Tabletts nur wenig zu unterscheiden. Auf den zweiten Blick findet man aber doch schnell Unterschiede. Wie wichtig dabei verschiedene Ausstattungsdetails sind, hängt vom persönlichen Einsatzziel ab.
Wer beispielsweise gerne Vorlagen abpausen möchte, sollte darauf achten, dass man diese am Tablett rutschfest fixieren kann. Einige Tabletts bieten dafür eine transparente Auflage, die man einfach anheben und ein Papier darunter ablegen kann. Luxusversionen verzichten auf diese Auflage, ziehen diese dafür mittels elektrostatischer Ladung an. So kann man auch größere Vorlagen nachzeichnen, die unter der transparenten Folie keinen Platz finden würden.
Zusatztasten Hilfreich können Zusatztasten - wie oben bereits angesprochen - am Tablett sein. Sie lassen sich zum Aufrufen ständig wieder kehrender Menübefehle nutzen. Diese sollten frei programmierbar sein, damit man das Grafiktablett ideal an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Die Bedienung übernimmt jeweils die nicht zeichnende Hand.
Damit beide Hände das Grafiktablett uneingeschränkt nutzen können, muss man die Tastatur zur Seite schieben. Andernfalls würde die freie Hand stets den langen Weg über die Tastatur nehmen müssen, was nicht guten Gewissens zu empfehlen ist. So bestünde dabei die Gefahr, mit dem Unterarm versehentlich Tasten zu drücken und ungewollte Aktionen auszulösen.
Software Ein Softwarepaket sollte in jedem Fall auch zum Lieferumfang gehören. Ein Mal-, respektive Zeichenprogramm, sollte selbstverständlich sein. Weitere Pluspunkte sind Tools zur Bild- und Videoverarbeitung. Ein schönes Extra ist eine Software zur Handschriftenerkennung. So kann man Mails oder Briefe direkt aufs Tablett schreiben, während die Software den Text in Druckbuchstaben wandelt; ideal fürs Brainstorming.
Wer nach dem Kauf noch in der Lage sein möchte, die Fähigkeiten des Tabletts zu erweitern, sollte darauf achten, dass sich weiteres Zubehör, wie Spezialstifte und Mäuse nachträglich erwerben lassen, falls diese nicht bereits zum Lieferumfang gehören. Idealerweise sollte diese zudem komfortabel zu programmierende Funktionstasten besitzen.
Zur DTP-Software
Anschluss

Nur noch wenige, meist professionelle Grafiktabletts besitzen noch einen seriellen Anschluss, andere sind mit dem weit verbreiteten USB-Anschluss ausgestattet. Je nachdem, welche Schnittstelle man bevorzugt, sollte man vor dem Kauf klären, ob der jeweilige Port am PC noch frei ist. Ein Tablett mit seriellem Anschluss braucht zudem immer eine freie Steckdose fürs Netzteil.
USB-Varianten beziehen ihren Strom dagegen häufig über die PC-Schnittstelle vom Rechner. Trotzdem trifft man auch bei Tabletts mit USB-Anschluss auf Versionen mit Netzteilen. Das hat den ganz einfachen Vorteil, dass das Tablett stets ausreichend Strom bekommt und die PC-Schnittstelle entlastet wird. Diese kann nämlich nur ein gewisse Menge Strom abgeben.
Stromhunger Hat man mehrere Verbraucher angeschlossen, wie beispielsweise Tastatur, Drucker und Grafiktablett kann der Strom schnell knapp werden. Das würde zur Folge haben, dass einige oder alle angeschlossenen Geräte den Dienst verweigern oder nur fehlerhaft arbeiten.
Problematisch kann es auch werden, wenn man eine kabellose Tastatur einsetzt. Dann ist es sinnvoller, das Tablett direkt mit dem PC zu verbinden, um den Akku der Tastatur zu schonen. Alternativ kann man auch zu einem Grafiktablett mit Bluetooth-Technik greifen, das seine Daten ebenfalls per Funk an den PC schickt. Allerdings ist das Angebot entsprechender Geräte nicht sehr groß.
USB-Hub Werden die USB-Anschlüsse an der Tastatur oder dem PC knapp, können Sie sich mit einem aktiven USB-Hub aus der Klemme helfen. Das ist eine Art Verteilerkasten, der eigenen Strom aus der Steckdose bezieht und deutlich mehr davon an die angeschlossenen Geräte abgeben kann als eine Tastatur.
Zu den USB-Hubs
Monitor als Grafiktablett

Absolute State-of-the-art-Grafiktabletts ersetzen den Monitor oder dienen nebenbei als Zweitbildschirm. Es handelt sich dabei um berührungsempfindliche TFT-Displays und nicht um Grafiktabletts im herkömmlichen Sinne. Man zeichnet direkt mit dem Stift auf dem Display und sieht das Ergebnis unmittelbar unter dem Stift. Das ist fast schon wie malen auf Papier und somit deutlich intuitiver als bei einem herkömmlichen Grafiktablett.
Als Zweitmonitor Gleichzeitig bekommt man einen Zweitbildschirm, der auch für andere Anwendungen zur Verfügung steht und den Arbeitsbereich deutlich vergrößert. Gerade für Programme, die viele Arbeitspaletten besitzen ist ein Zweitmonitor von Vorteil. So kann man alle Paletten auf dem einen Monitor platzieren, während der zweite uneingeschränkt für die Arbeit am Objekt zur Verfügung steht.
Nachteile Einige Monitor-Tabletts haben einen entscheidenden Nachteil: sie bieten eine deutlich geringere Auflösung. Im Vergleich zu Standardtabletts bietet diese Lösung nur etwa ein Viertel der Auflösung. Somit ist ein Monitor-Tablett weniger für professionellen Grafikeinsatz geeignet. Es gibt allerdings auch Versionen, die einem herkömmlichen Tablett bei der Auflösung in nichts nachstehen. Hier gilt es, die technischen Details genau zu studieren.
Für manche ebenfalls ein Nachteil: höhere Anschaffungskosten. Allerdings relativieren sich diese, wenn man das Monitor-Tablett als Hauptbildschirm verwenden möchte. In diesem Fall spart man die Kosten für den Hauptmonitor.
Anwendungszweck Ein Tablett mit niedriger Auflösung ist eher für Präsentationen und weniger für Grafiker interessant. Das Gerät mit berührungsempfindlichem Schirm ersetzt im Zusammenspiel mit einem Projektor einen Overheadprojektor. Gleichzeitig kann es professionelle Präsentationen abspielen. Das ist allerdings auch mit jedem anderen Touchscreen möglich, von denen seit der Einführung von Windows 7 immer mehr Modelle auf den Markt gelangen.
Anschluss Für den Anschluss sollte man bedenken, dass neben einem freien Monitoranschluss ein USB- oder serieller Anschluss am PC frei sein sollte. Über diesen werden die Steuerbefehle des Stiftes übertragen. Möchte man das Tablett als Zweitmonitor verwenden, ist eine Grafikkarte nötig, die den gleichzeitigen Betrieb zweier Bildschirme gestattet (Dual-Head-Modus).
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