Ohne Maus läuft gar nichts. Sie steuert Cursor und Mauszeiger und zwingt dem Computer den Willen des Anwenders auf. Als Vermittler zwischen Mensch und Maschine hat eine Maus zudem Einfluss auf die Gesundheit des Anwenders. Grund genug, ihr mehr Aufmerksamkeit zu schenken. In unserer Kaufberatung für Mäuse finden Sie die richtige Maus für Sie.
- Die rechte Hand des Computers
- Ergonomie
- Auflösung und Übertragungsrate
- Licht statt Kugel
- Kabellos per Funk
- Fürs Notebook
- Bewegungsmelder
- Software
- Mehrwert
- Trackball
- Spezialisten
Die rechte Hand des Computers

Warum sich Gedanken über eine neue Maus machen? Jedem neuen Computer liegt doch eine bei. Dennoch gibt es gute Gründe, die Maus beizeiten auszutauschen. Denn nicht selten stecken die Hersteller nur eine sehr einfache Version in den Karton eines neuen PCs. Mitunter fehlt diese sogar. Mit einfachen Beipackversionen lässt sich der Mauszeiger (Cursor) zwar auch über den Bildschirm bewegen, doch Komfortfunktionen wie zusätzliche Maustasten und die Möglichkeit, die Tasten mit individuellen Funktionen zu belegen, fehlen.
Besondere Rücksicht auf die Gesundheit neben diese Versionen ebenfalls selten. Die Hersteller haben weniger den ermüdungsfreien und gesundheitsschonenden Einsatz vor Augen als viel mehr einen niedrigen Herstellungspreis.
Mehr Komfort Wer etwas mehr Komfort möchte, beispielsweise ein Gerät, das besser in der Hand liegt, nicht verschmutzt, genauer arbeitet, vielleicht auch noch ohne Kabelverbindung auskommt, dem bleibt nur der Ausweg über eine neue Maus. Schön, dass man bereits für wenig Geld überzeugende und komfortable Varianten bekommen kann.
Vor dem Kauf einer neuen Maus sind zahlreiche Fragen wichtig. Entscheidend sind die Fragen, womit man sich hauptsächlich am PC beschäftigt, wie viel Zeit man mit dem Gerät verbringt und nicht zuletzt auch, wie viel Arbeitsfläche auf dem Schreibtisch für die Maus zur Verfügung steht. Die folgenden Kapitel sollen Ihnen dabei helfen, die optimale Maus für Ihre persönlichen Bedürfnisse zu finden. (pr)
Ergonomie

Besonders angenehm ist die Arbeit mit einer Maus, deren Formen sich ideal der Handfläche anpasst. Solch ein Typ ist stärker als eine herkömmliche Maus nach oben gewölbt und in der Form leicht geschwungen. Auf ihr ruht die Hand sehr entspannt und ist daher weniger der Gefahr einer Verspannung ausgesetzt. Meist sind diese Versionen jedoch für Rechtshänder konzipiert. Wer lieber mit der linken Hand arbeitet, muss sich auf die Suche nach einer speziellen Version für Linkshänder machen.
Einfacher ist die Auswahl bei einer neutralen Mausform, die Links- und Rechtshänder gleichermaßen verwenden können. Sie sollte dermaßen gewölbt sein, dass sie mit der Handfläche eine Einheit bildet und ausreichend lang sein, damit die komplette Hand auf ihr ruhen kann. Linkshänder sollten bei diesen Modellen darauf achten, per Software die Belegung der Maustasten an die linke Hand anpassen zu können. (Siehe Kapitel Software)
Gewicht Auch das Gewicht spielt eine Rolle. Für den Einsatz auf dem Schreibtisch ist es besser, wenn die Maus ein gewisses Gewicht nicht unterschreitet. Denn mit zu leichten Mäusen ist genaue Positionierung recht schwierig, besonders wenn es auf wenige Millimeter bei der Bildretusche oder der 3D-Konstruktion ankommt.
Ist die Maus zu leicht, verkrampft der ganze Arm beim Versuch, den Mauszeiger exakt zu positionieren. Zu schwer darf sie aber auch nicht sein. Besonderer Kraftaufwand sollte zur Bewegung nicht nötig sein. In beiden Fällen kann es auf Dauer zu Arm- und Schulterproblemen kommen. Als Richtwert gilt etwa das Gewicht eines mittelschweren Handys. Ist das Gewicht nicht angegeben, kann man sich bei Batteriebetrieb einer Funkmaus an der Anzahl der notwendigen Batterien orientieren, zwei bis drei Mikrozellen (AAA) sind vom Standpunkt des Gewichts ideal.
Die persönliche Maus Es gibt Mäuse, die man mit unterschiedlichen Gewichten ausstatten und somit ideal dem eigenen Geschmack anpassen kann. Sehr praktisch! Manche haben sogar verschiedene Gehäuseschalen im Lieferumfang. Damit lässt sich nicht nur die Optik tunen, sondern manchmal auch das Gewicht anpassen und zuweilen eine angenehmere Form auswählen, sodass die Hand optimal auf der Maus ruhen kann. Weiterer Vorteil einer anderen Mausschale: das Verlegen der Maustasten. An einer anderen Schale liegen die Tasten eventuell dichter beieinander oder auseinander, sodass auch hier eine bessere Anpassung an die eigenen Wünsche möglich ist.
Spezialversionen Wer mit klassischen Mäusen nicht zurechtkommt, kann neben einem Trackball oder Grafiktablett (siehe weiter unten) auch auf alternative Eingabegeräte setzen. So existieren beispielsweise Geräte, die wie ein sehr dicker Stift aussehen und mit fester Basis, wie ein Mikrofon auf dem Tisch stehen. Auch sie verschiebt man wie eine klassische Maus. Allerdings umgreift man die Geräte dazu, was besonders die Handwurzel entlasten soll.
Mauspad Zur Entlastung des Handgelenks eignen sich auch Handballenauflagen. Solche gepolsterten, weichen Unterlagen tragen das Hauptgewicht von Arm und Hand. Sie entlasten zudem das Handgelenk in der Art, dass sich dieses weniger stark beugen muss. Gleichzeitig ruht die Hand leicht erhöht und kann die Maus dadurch entspannter führen. Handballenauflagen gibt es einzeln oder integriert in Mauspads. Bei Letzteren ist die Gefahr des Verrutschens geringer, da die Kontaktfläche zum Schreibtisch um ein Vielfaches höher ist.
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Mauspads •
Grafiktabletts
Auflösung und Übertragungsrate

Für eine genaue Positionierung ist neben dem Gewicht die Auflösung wichtig. Je höher dieser Wert ist, desto exakter arbeitet die Maus. Angegeben wird er in dpi (dots per inch - Punkte pro Zoll). Als Untergrenze, selbst für einfache Büroarbeiten, sollten es nicht weniger als 400 dpi ein. Mäuse mit doppelter oder dreimal höherer Auflösung, also 800 oder 1.200 dpi, sollte man vorziehen. Das erleichtert die exakte Positionierung des Cursors nicht nur in Texten und Tabellen, sondern auch bei Bild- und Retuscheprogrammen. Mehr dpi müssen es aber fürs Büro oder das gelegentliche Bearbeiten von Fotos nicht unbedingt sein.
Wer jedoch häufig Bilder bearbeitet, mit Modellierprogrammen 3D-Landschaften erstellt oder gerne spielt, sollte auf höhere Auflösung Wert legen. Empfehlenswert sind 2.000 dpi, Spitzenmäuse erreichen gar 4.000 dpi oder mehr. Besonders praktisch bei solchen Auflösungsriesen ist, wenn sich die Genauigkeit umschalten und an jede Nutzungssituation optimal anpassen lässt. Je geringer dabei die Einstellstufen, desto genauer ist die Auflösung anpassbar. Eine besonders hohe Auflösung kann auch Probleme bereiten, weil die Maus dann womöglich überreagiert und auch die geringste Bewegung umsetzt.
Übertragungsrate Bei hoher Auflösung fallen auch mehr Daten an, die von der Maus in den PC übertragen werden müssen. Um diese zügig und vollständig auswerten zu können, muss der Computer sie sehr schnell erhalten. Wie schnell der Datentransfer geschieht, gibt die Übertragungsrate, gemessen in Megahertz (MHz), an. Bei sehr hoher Auflösung sollten es mindestens bis zu 1.000 MHz sein, andernfalls schmilzt der Vorteil der genauen Abtastung. Bei niedrigerer Auflösung reichen bereits einige hundert Megahertz. Auch hier wäre es schön, wenn sich die Rate regulieren ließe, um den Computer bei niedriger Auflösung zu entlasten. Idealerweise lässt sich der Maustreiber so konfigurieren, dass er bei hoher Auflösung die Übertragungsrate anhebt und bei niedriger Auflösung automatisch absenkt.
Neben der Übertragungsrate spielt auch die Bandbreite eine Rolle, also die Datenmenge, die am Stück zum PC gelangt. Üblich sind hier acht Bit, manche Mäuse schaffen aber auch das Doppelte. Das sollte man beachten, wenn man die Übertragungsraten miteinander vergleicht. So gelangen über einen acht Bit breiten Bus bei 1.000 MHz genauso viele Daten wie bei einem 16 Bit breiten Bus mit nur 500 MHz Takt.
Nicht ohne Scrollrad Zum entspannteren Arbeiten trägt zusätzlich ein Scrollrad bei, das heute eigentlich keiner Maus mehr fehlt. Das ist ein kleines Rädchen, das zwischen der rechten und linken Maustaste steckt. Man bedient es mit Zeige- oder Mittelfinger. Dreht man es, scrollt man durch lange Texte, Webseiten oder große Bilddateien. Dadurch entfallen der Weg der Hand zum Bildrand und der Klick auf die Schaltfläche oben oder unten zum Verschieben des Fensterinhalts. Die mitgelieferte Treibersoftware lässt zumeist auch noch eine weitergehende Programmierung des Rädchens zu. So sollte es mindestens möglich sein, zwischen unterschiedlichen Scrollgeschwindigkeiten umschalten zu können: schnelles Scrollen für fixes Blättern durch große Dokumente und langsames Scrollen für genaues Aufsuchen einer bestimmten Stelle.
Praktisch ist auch, wenn man mit dem Rad nicht nur in zwei Richtungen (2-Wege), also nach oben und unten, sondern zusätzlich auch nach rechts und links (4-Wege) scrollen kann. Das minimiert die Mauswege beim Bewegen durch große Dokumente. Auf der anderen Seite ist eine gewisse Eingewöhnungszeit nötig. Benötigt man dieses Feature nur selten, besteht die Gefahr, dass man sich nicht richtig an diese Steuerung gewöhnt und sie eher zu Problemen führt. Um das zu vermeiden, ist es wichtig, die 4-Wege-Steuerung per Software ausschalten zu können.
Licht statt Kugel

Ein wahrer Segen sind Mäuse, die nicht mehr mit einer ins Gehäuse integrierten Kugel, sondern mit einem elektronischen Sensor die Position der Maus erfassen. Die früher übliche Kugel setzt heute kaum noch ein Hersteller in seinen Mäusen ein. Sie ist anfällig für Staub und Dreck, den sie bei jeder Bewegung aufnimmt. Mit der Zeit verschmutzen dadurch die kleinen Abtastwalzen im Inneren des Gehäuses. Folge: Der Mauszeiger lässt sich mit steigender Verschmutzung ungenauer positionieren, mitunter beginnt er zu springen, wenn hartnäckiger Schmutz eine geschmeidige Bewegung unmöglich macht. Da hilft nur, Maus öffnen und mit der Pinzette mühsam den Schmutz entfernen. Obendrein ist die maximale Auflösung bei Kugelmäusen geringer als bei optischen, weshalb sie ungenauer sind.
Optische Abtastung Hüpfende Cursor durch Schmutz kennen optische Mäuse nicht. Bei ihnen tastet ein Sensor, quasi eine Minidigitalkamera, die Position ab und überträgt diese an den PC. Sie nutzen dazu häufig rotes Licht, das sie an die Unterlage senden. Anhand der Reflexion ermitteln sie die Position. Da es keine beweglichen Teile gibt, kann auch kein Schmutz zu zuckenden Mauszeigern führen. Zudem arbeiten diese Mäuse sehr genau. Denn die Sensoren tasten die Oberfläche etwa 1.500- bis 2.000-mal in der Sekunde ab und können somit sehr exakt die Position bestimmen. Einige Mäuse verfügen gar über zwei Sensoren und sind somit aufgrund der verbesserten Präzision ideal für Bildretusche und Konstruktionsprogramme geeignet.
Vorteil Laser Man unterscheidet bei der Lichtquelle zwischen normalen LEDs und Laser-LEDs. Zu Beginn der optischen Abtastung setzte man nur normale LEDs ein. Inzwischen verbreiten sich aber Laser-Dioden mehr und mehr. Aus gutem Grund: Eine Laser-LED bündelt das Licht stärker und macht dadurch die Positionierung genauer. Die Auflösung steigt deshalb aber nicht zwangsläufig an. Daneben verbrauchen die Laser weniger Energie, was das Durchhaltevermögen kabelloser Mäuse steigert. Zudem haben sie weniger Probleme mit glatten und spiegelnden Oberflächen. Gesundheitliche Gefährdungen sind beim Blick in den Laser nicht zu erwarten, da die Strahlung sehr gering ist.
Besonders vorteilhaft sind verbesserte Lasertechniken wie etwa BlueTrack von Microsoft oder die Darkfield-Laser-Tracking-Technologie von Logitech. Microsoft setzt einen viermal größeren Laser zusammen mit aufwendiger Mechanik ein. Logitech verwendet die so genannte Dunkelfeldmikroskopie, mit dessen Hilfe die Mäuse die Oberfläche nach kleinen Partikeln und Kratzern absuchen und sich daran orientieren. Folge: Entsprechende Mäuse haben nahezu keine Probleme mit unterschiedlichen Oberflächen. In Tests kamen sie sogar mit Glas (nicht immer), Marmor oder auch Teppichen zurecht.
Aber auch mit normaler LED stellen die meisten Oberflächen kein Problem dar. Entsprechend ausgerüstete Mäuse gleiten über Holztische genauso gut wie über ein Mauspad, das somit nicht zwingend nötig ist. Wie erwähnt, kann es aber bei Glas- und Metallflächen, sowie auf Hologrammen zu Problemen kommen.
Spielermäuse Bei schnellen Actionspielen kann die elektronische Abtastung allerdings zu Problemen führen, zumindest wenn es sich um einfache Modelle mit niedriger Auflösung und geringer Abtastrate handelt. Wenn der Spieler die Mausposition extrem schnell ändern muss, kann es zu Aussetzern kommen. Besser sind hierfür Modelle mit hoher Auflösung und fixer Übertragungsrate geeignet, 2.000-mal pro Sekunde sollten es schon sein.
Viele Hersteller haben speziell für Spiele optimierte Mäuse im Programm, mit denen man wenig falsch machen kann. Idealerweise kann man bei ihnen die Auflösung fließend per Tastendruck oder Scrollrad umschalten und so die Maus fit für jede Spielsituation machen. Alternativ können Spieler auch noch zu Kugelmäusen greifen. Denn eine (saubere) Kugelmaus macht jede noch so schnelle Bewegung ohne zu mucken mit.
Zu den Mauspads
Kabellos per Funk

Wer sich schon immer über das Mauskabel geärgert hat, weil es auf dem engen Schreibtisch an der Ablage oder anderen Dingen hängen bleibt, weil es unschönen Kabelsalat gibt oder weil es nicht schön aussieht, kann eine Maus ohne Kabel wählen. Sie überträgt ihre Bewegung per Funksignal an einen Empfänger, der an den Mausport (PS/2) oder den USB-Anschluss des PC angeschlossen wird. Den Empfänger kann man etwas versteckt platzieren, zum Beispiel unterhalb des Monitors. Um ideal zu arbeiten, sollte aber Sichtkontakt zwischen Maus und Empfänger bestehen, zumindest wenn beide Daten über Infrarot austauschen.
Unproblematischer ist der Kontakt mittels Bluetooth. Bei dieser Technik müssen Sender und Empfänger keinen Sichtkontakt haben. Der Empfänger kann also auch am PC unsichtbar unter dem Schreibtisch stecken. Der maximale Abstand zwischen beiden darf in der Regel zehn Meter nicht überschreiten, was bei einem normalen Arbeitsplatz aber auch nicht vorkommt. Manche Versionen überbrücken Distanzen von über 20 Metern. Hat der PC einen entsprechenden Empfänger eingebaut, ist der Einsatz einer Bluetooth-Maus zu empfehlen, da man kein Gerät an den Computer andocken muss.
Alternative: Kurzstreckenfunk Als zweite Alternative bietet sich Kurzstreckenfunk, zu erkennen am Kürzel RF, auf dem 27-Megahertzband an. Auch hier ist kein Sichtkontakt zwischen Sender und Empfänger nötig und die Reichweite sogar noch deutlich höher als bei Bluetooth. Damit eignet sich solch eine Verbindung für alle, die etwa Präsentationen fernsteuern wollen und dabei weiter als zehn oder 20 Meter vom PC entfernt stehen.
Allerdings hat diese Funkversion auch Nachteile: Sie ist störanfällig. Denn in diesem Frequenzband tummeln sich neben Funkgeräten auch funkferngesteuerte Autos, Flugzeuge, Boote oder auch Garagentoröffner. Auch für intensives Spielen eignet sich diese Version nicht, da sie die dazu nötige Datenübertragungsrate nicht erreicht. Ausnahme: die verbesserte Version Fast RF von Logitech. Damit ausgestattete Mäuse genügen auch den hohen Anforderungen von Spielern.
Es gibt auch Modelle, die im 2,4 Gigahertzband funken, das auch Bluetooth- und WLAN-Netze verwenden. Auch dort erreicht man größere Reichweiten, muss aber eventuell mit Störungen rechnen. Eine entsprechende Maus sollte daher auf mehreren Kanälen funken können, um bei Problemen in einen unkritischen Funkbereich ausweichen zu können.
Stromversorgung nötig Da kabellose Mäuse Strom nicht per Funk erhalten können, muss man sie mit Batterien füttern. Das bedeutet einerseits Extrakosten und kann andererseits zu recht hohem Gewicht führen. Den Extrakosten kann man mit aufladbaren Akkus begegnen, die auf Dauer günstiger und zudem umweltverträglicher als herkömmliche Batterien sind. Praktisch sind auch Mäuse, die einen integrierten Akku besitzen und sich bei Nichtgebrauch in einer Ladestation aufladen lassen. Bei diesen Modellen wäre eine Ladestandanzeige am Gehäuse hilfreich.
Einige Mäuse lassen sich nur am USB-Anschluss betreiben, man sollte daher darauf achten, einen entsprechenden Kontakt frei zu haben. Andernfalls muss man andere Geräte an diesem Anschluss nach Bedarf an- und abstöpseln, was allerdings ohne Neustart während des Rechnerbetriebs möglich ist. Alternativ kann man auch einen USB-Hub verwenden, der mehrere Anschlüsse zur Verfügung stellt.
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Bluetooth •
Funknetzwerken Zu kabellosen Mäusen Zu Bluetooth-Mäusen Zu USB-Hubs
Fürs Notebook

Für den mobilen Einsatz sind kabellose Mäuse weniger gut geeignet. Denn neben der Maus müsste man auch den Empfänger mit sich herumtragen. Zusätzlich muss man sich auch um die Energieversorgung der Maus kümmern. Besser für diesen Zweck und obendrein leichter ist eine Standardmaus mit Kabel. Wer es dennoch kabellos möchte, sollte eine Bluetooth-Maus verwenden, denn viele moderne Notebooks haben einen entsprechenden Empfänger bereits integriert. So muss man keinen mit sich herumragen und auch nicht ständig an- und abstöpseln. Praktisch, wenn man bei solch einer Version den integrierten Akku bei Nichtbenutzung an einem USB-Steckplatz aufladen kann.
Besitzt das Notebook keinen Empfänger, ist eine Maus hilfreich, dessen Empfangseinheit bei Nichtgebrauch im Mausgehäuse verschwinden kann. Das reduziert die Gefahr, den Empfänger zu verlieren oder zu vergessen. Vorteilhaft ist zudem, wenn die Maus über einen Ein/Aus-Schalter verfügt. Damit kann man sie bei Nichtgebrauch ausschalten und wertvollen Batteriestrom sparen.
Klein, aber nicht fein Kleine Pocketmäuse kann man nicht guten Gewissens empfehlen, zumindest nicht, wenn man lange mit ihnen arbeiten muss. Sie sind zu klein und führen daher schnell zum Ermüden und Verkrampfen von Hand und Schulter. Die Folge können Schmerzen in Unterarm und Schulter sein. Eine kleine Maus ist nur für den kurzen Einsatz am Notebook unterwegs interessant. Allerdings sollte man darüber nachdenken, auch dafür eine normal dimensionierte Type zu kaufen, Arm und Schulter werden es danken. Kleine Mäuse sind jedoch ideal für kleine Kinderhände.
Eine normal große Maus darf aber nicht zu leicht sein. Denn geringes Gewicht ist nur für den Transport interessant, wenn es gilt, an allen Ecken und Enden einige Gramm einzusparen. Auf dem Schreibtisch ist es besser, wenn die Maus ein gewisses Gewicht nicht unterschreitet. Denn mit zu leichten Mäusen ist genaue Positionierung recht schwierig, besonders wenn es auf wenige Millimeter bei der Bildretusche oder der 3D-Konstruktion ankommt (siehe oben).
Scheckkartenmäuse Ebenfalls nicht für den dauerhaften Einsatz zu empfehlen sind Mäuse im Scheckkartenformat. Sie sind zwar ungemein praktisch, wenn sie sich für den Transport in einem freien PC-Card-Schacht verstauen lassen, können aber bei intensivem Einsatz zu Problemen mit Gelenken und Sehnen führen. Solch ein Modell sollte man nur wählen, wenn man die Maus unterwegs sehr wenig benutzt und man auf dem Schreibtisch ein ausgewachsenes Modell verwendet.
Notebook-Varianten Normal große und schwere kabelgebundene Mäuse auch unterwegs zu verwenden, zwingt den Anwender aber nicht automatisch dazu, mit Kabelsalat leben zu müssen. Denn viele Hersteller haben spezielle Notebook-Versionen im Programm, bei denen Kabel und Stecker bei Nichtgebrauch im Gehäuse verschwinden und sich für die Arbeit einfach herausziehen zu lassen. Allerdings sollte man auf ein ausreichend langes Kabel achten, zumindest dann, wenn der PC-Anschluss sich an der der Maus gegenüberliegenden Seite des Notebooks befindet. Eine entsprechende Maus sollte zudem robust sein, um den ständigen Transport in engen Taschen unbeschadet zu überstehen.
Mehrwert Wer unterwegs öfter etwas präsentieren muss, hat vielleicht nutzen von einer Maus mit integriertem Laserpointer. Mit der Maus kann man im Idealfall auch das Notebook fernsteuern. Per Pointer markiert man gleichzeitig wichtige Details auf der Präsentationsfläche. Das ergibt die Möglichkeit, sich frei im Vortragsraum bewegen zu können.
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Bewegungsmelder

Einige Mäuse melden mechanisch, wenn der Cursor über einen Weblink, ein Icon, einen Fensterrand oder über eine Geheimtür im PC-Game fährt. Leichtes Zittern und Rattern machen darauf aufmerksam und sollen den Desktop fühlbar machen. Einen nennenswerten Vorteil gibt es nicht. Die Anwendung solch einer Maus ist reine Geschmackssache. Wer zunächst begeistert ist, nach kurzer Zeit aber vom ständigen Zittern und Rattern genervt wird, kann die Funktion jederzeit per Software deaktivieren.
Von Vorteil kann solch eine Maus für passionierte Spieler sein, die in Abenteuerspielen auf der Suche nach Geheimgängen und versteckten Gegenständen sind. Diese lassen sich mit solch einer Maus, auch Force-Feedback-Mouse genannt, leichter auffinden. Allerdings geht dadurch möglicherweise auch etwas vom Spaß verloren. Ebenfalls interessant ist solch eine Maus für Menschen mit Sehschwäche, da sie den Desktop damit erfühlen können. Im Paket mit Diktiersoftware wird der PC damit effektiver nutzbar.
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Software

Wer eine neue Maus kauft, erhält in der Regel eine ausgefeilte Zusatzsoftware dazu. Diese gestattet es, sämtliche Tasten und bestimmte Mausbewegungen mit Extrafunktionen zu belegen. Allein solch eine Treibersoftware kann den Kauf einer neuen Maus rechtfertigen, besonders dann, wenn die vorhandene sich ausschließlich auf Grundfunktionen beschränkt oder nur den Windows-Treiber nutzen kann.
Zwar arbeitet jede Maus nach dem Anstöpseln direkt, doch eben nur mit den Basisfunktionen. Grund: Der Windows-Standardtreiber kann der Maus nicht mehr Tricks entlocken. Den Mehrwert, den die Zusatzsoftware böte, würde man komplett verschenken, wenn man diese nicht installieren würde.
Maus mit Turbo Gute Treibersoftware kann die Arbeit am PC deutlich erleichtern und ungemein beschleunigen. Beispielsweise kann man nicht nur die Scrollgeschwindigkeit des Rädchens nach seinen Wünschen einstellen, sondern auch das Aktivieren sämtlicher Tasten mit Aktionen belegen. Auch der Druck auf das Rädchen kann eine oder mehrere Aktionen auslösen und so etwa eine immer wiederkehrende Befehlskette und die damit verbundene Klickerei ersetzen.
Beispielsweise lässt sich durch einfachen Klick auf das Rädchen, die Suche nach einem Programm, einem Dokument oder einem Netzwerkcomputer starten. Oder man belegt das Rädchen mit der so genannten Autoscroll-Funktion. Ist sie aktiviert, scrollt man durch ein Dokument, indem man die Maus ohne Tastendruck bewegt, ganz gleich, ob man nach rechts, links, oben oder unten möchte. Das freie Belegen sämtlicher Tasten ist auch für Linkshänder interessant, die dadurch die Maus zu einer echten Linkshändermaus machen können.
Auflösung und Übertragungsrate Manche Treibersoftware erlaubt es, die Auflösungsempfindlichkeit zu variieren. Das geschieht entweder nur per Software oder wird durch diese aktiviert, sodass sich diese durch einen festzulegenden Tastendruck oder das Scrollrad schrittweise anpassen lässt. Gleiches gilt für die Übertragungsrate der Positionsdaten.
Besonders praktisch ist, wenn sich Auflösung und Übertragungsrate auch ohne installierten Treiber umschalten lassen. So kann man diese Funktion auch nutzen, wenn man die Maus kurzfristig an einem fremden PC einsetzt. Allerdings muss man sich dann in der Regel mit relativ großen Sprüngen bei den Einstellparametern zufriedengeben. Vollen Funktionsumfang bekommt man meist nur mit installiertem Treiber.
Mehrwert

Manche Mäuse bieten einen zusätzlichen Mehrwert. So gibt es Vertreter, die einen integrierten Kartenleser besitzen. Sie nehmen Speicherkarten auf, wie sie in Digitalkameras, Camcorder und MP3-Player zum Einsatz kommen. Wer eines dieser Geräte besitzt und das ständige An- und Abstöpseln leid ist, kann sich anstelle eines Kartenlesegeräts auch eine Multifunktionsmaus zulegen, über die sich Bilder, Videos und Musik mit dem PC austauschen lassen.
Maus speichert Einstellungen Einige Mäuse besitzen einen kleinen internen Speicher, im dem Einstellungen und Tastenbelegungen abgelegt werden. Wer solch eine Maus an einem fremden Computer verwendet, kann dort auch ohne Treiberinstallation die Maus wie gewohnt verwenden. Für den Heim-PC hat solch eine Funktion jedoch keinen Vorteil.
Maus als Fernbedienung Besonders praktisch für alle, die gerne Videos oder Fotos am PC oder mit dem Beamer gucken oder auch Musik darüber hören, sind Mäuse, die sich als Multimediafernbedienung verwenden lassen. Hier sollte man aber darauf achten, dass die Übertragung nicht via Infrarot geschieht, da dann immer freie Sicht zum Empfänger nötig ist. Bluetooth sollte man nur verwenden, wenn die Entfernung zwischen Maus und PC zehn Meter nicht übersteigen wird. Am besten geeignet ist eine Funkverbindung. Mit Funkmäusen lassen sich meist auch Präsentationsprogramme fernsteuern. Entsprechende Versionen sollten zudem einen Laserpointer besitzen, mit dem man auf Bereiche in den Präsentationsfolien hinweisen kann.
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Trackball

Eine Mausalternative für Leute mit wenig Platz auf dem Schreibtisch ist der so genannte Trackball. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine etwas größere Maus, deren Kugel oben oder an der Seite des Gerätes heraussteht. Zum Positionieren des Cursors bewegt man nicht das gesamte Gehäuse, sondern nur den Ball. Die Hand liegt dabei entspannt auf dem Gerät, Schulter und Arm bleiben locker, da außer der Kugel nichts bewegt werden muss.
Unterschiedliche Versionen Es gibt verschiedene Versionen der Trackballs. Einige haben einen kleinen Ball an der linken Seite, den man mit dem Daumen bewegen muss. Das ist nicht ganz leicht und erfordert etwas Übung. Dafür sind die linke und rechte Maustaste wie bei einer herkömmlichen Maus angeordnet und lassen sich dementsprechend ohne viel Umgewöhnung nutzen. Allerdings belastet diese Version stark den Daumen. Für Linkshänder ist diese Variante aber nicht geeignet. Sie benötigen eine Kugel auf der rechten Seite.
Gewöhnung nötig Viele Trackballs besitzen die Kugel vorne in der Mitte, etwa dort, wo bei einer Maus das Scrollrad sitzt. Die linke und rechte Maustaste, sowie oft auch Zusatztasten, sind um die Kugel herum angeordnet. Diese lassen sich nahezu genauso gut erreichen, wie bei einer Maus. Solch eine Version ist auch für Linkshänder geeignet. Bewegt wird die Kugel mit dem Zeige- oder Mittelfinger. Die Funktion des Scrollrads einer Maus übernimmt bei manchen Trackballs ein drehbarer Ring, der seitlich um die Kugel herumdreht. Ihn drehen Daumen und Mittelfinger - alleine oder gemeinsam. Die Bedienung eines Trackballs ist leicht und angenehm. Allerdings müssen sich die Finger zunächst an die Mehrbelastung gewöhnen.
Exakte Cursorsteuerung Insgesamt kann man mit einem Trackball den Cursor sehr genau positionieren. Man setzt daher auch häufig in Konstruktionsbüros Trackballs mit nahezu Tennisball großen Kugeln ein. Für Spiele ist er hingegen weniger gut geeignet. Zwar kann man durch eine heftige Kugelbewegung den Cursor schnell über den Schirm sausen lassen, doch ist diese Bewegung recht unkontrolliert. Spieler greifen besser zur herkömmlichen Maus.
Auch bei den Trackballs hat sich die optische Abtastung der Position durchgesetzt, da auch hier die mechanische Abtastung mit der Zeit leicht verschmutzt und dann ungenau arbeitet. Daher sollte man beim Trackball, den man ohnehin nicht für Spiele nutzen möchte, lieber gleich zu dieser Variante greifen.
Zu den Trackballs Zum Mauszubehör
Spezialisten

Neben klassischen Eingabegeräten gibt es auch Spezialisten, die Maus und Trackball ersetzen oder ergänzen. Am bekanntesten ist das Grafiktablett, bei dem alle Eingaben mit einem Stift erfolgen. Es eignet sich besonders gut zum Malen, Zeichnen, Konstruieren oder zur Bildbearbeitung. Man kann damit auch sämtliche anderen PC-Funktionen steuern. Für Spiele ist es hingegen weniger gut geeignet.
Etwas spektakulär wirken Mäuse, die sich dreidimensional bedienen lassen. Sie müssen nicht auf einer Unterlage liegen, sondern lassen sich frei im Raum durch die Luft bewegen. Spezielle Sensoren erfassen Richtung und Geschwindigkeit und übertragen diese drahtlos an den PC. Zu schnell dürfen die Bewegungen aber meist nicht erfolgen, da es sonst zu Problemen kommen kann. Als normale Maus auf dem Schreibtisch lassen sich diese Versionen ebenfalls einsetzen und auch bei Präsentationen machen sie eine gute Figur.
Speziell für 3D-Navigation eignen sich Geräte wie beispielsweise die Orbita-Modelle von Cyber Sport oder auch der SpaceNavigator von 3Dconnexion. Letzterer sieht in etwa aus wie ein Schläger des Spielhallenklassikers Air Hockey und lässt sich drehen, schieben, drücken, hochziehen oder auch kippen, um die Navigation durch Programme und virtuelle Welten zu ermöglichen. Er eignet sich nicht nur für Google Earth, sondern auch für 3D-Modellieren und CAD-Programme. Die unterstützen Programme konzentrieren sich allerdings auf Windows-Betriebssysteme. Mac- und Linux-Programme werden in deutlich geringerem Umfang unterstützt.
Trackpad Einen ganz anderen Weg verfolgt Apple mit dem Magic Trackpad. Mit diesem wachsen Notebook und PC ein Stück zusammen. Denn das Trackpad funktioniert wie die Multitouchbedienfläche eines Notebooks. Ein oder mehrere Finger steuern den Mauszeiger, vergrößern oder verkleinern Ansichten und verschieben Dateien. Ein Fingertipp entspricht einem Mausklick, tippen mit zwei Fingern einem Rechtsklick.
Das Trackpad liegt starr auf dem Tisch wie ein Trackball. Das entlastet Arm und Schulter. Auch die Hand führt Bewegungen entspannter aus. Somit hat diese Steuerung eindeutige Vorteile. Doch es gibt auch Nachteile: Die ungewohnte Mehrarbeit der Finger führt zu stärkerer Belastung der Fingergelenke. Gleichzeitig können sich die Fingerkuppen nach längerer Belastung taub anfühlen. Für manche Anwendungsbereiche ist ein Trackpad ungeeignet, etwa zum Spielen von Action-Games. Wie bei einem Trackball sind hastige Bewegungen zu unkontrolliert.
Maus mit Trackpad Eine Kombination von Maus und Trackpad kommt mit der Magic Mouse ebenfalls von Apple. Bei dieser Maus setzt Apple anstelle eines Scrollrads und Maustasten ein Multitouchfeld ein. Das Bedienfeld reagiert auf einen Fingertipp oben links wie bei einem Tastenklick auf eine linke Maustaste. Analog führt ein Fingertipp oben rechts zu einem Rechtsklick. Streichen zwei Finger zugleich über die Fläche löst das Reaktionen wie Scrollen oder Vergrößern, respektive Verkleinern der Ansicht aus.
Weitere Informationen zu Grafiktabletts Zum SpaceNavigator von 3Dconnexion Zum Trackpad und zur Magic Mouse von Apple
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