Kaufberatung Monitore


  1. Den Augen zu Liebe
  2. TFT, LCD und LED
  3. Technik und Reaktionszeit
  4. Leuchtkraft und Kontrast
  5. 3D-Displays
  6. Pixelfehlerklassen
  7. Anschluss
  8. Nützlich oder Schnickschnack
  9. Prüfsiegel
  10. Plasmadisplays
  11. Aufstellen oder aufhängen?
  12. Platzierung

Den Augen zu Liebe

Zu den Monitoren Der Monitor ist das wichtigste Glied in der PC-Kette. Das gilt zumindest für denjenigen, dem die Gesundheit am Herzen liegt. Denn ein schlechtes flimmerndes und kontrastarmes Bild schadet auf Dauer nicht nur den Augen, sondern schwächt auch die Konzentration und fördert somit den Stress.

Man sollte daher den Monitor weniger als blanke Notwendigkeit betrachten und ihm nur wenig Platz im Budget einräumen, sondern stattdessen besser den langsameren Prozessor wählen und das gesparte Geld in einen guten Bildschirm investieren.

Besonders die Größe des Displays spielt eine nicht unerhebliche Rolle. So erhöhen große Bildschirmdiagonalen die Übersicht. Fenster und Anwendungen lassen sich neben- statt übereinander anordnen. Der Arbeitsablauf wird beschleunigt und der Stress reduziert. Die Motivation steigt.

Günstig und gut

Gute und auch große Monitore müssen auch nicht zwangsläufig teuer sein. Schon ab etwa hundert Euro gibt es vernünftige Modelle mit mindestens 17 Zoll Diagonale. Sie schonen Augen und Kasse.

Neben Größe und Preis gibt es aber noch weitere wichtige Auswahlkriterien, die Sie vor dem Kauf beachten sollten. In den folgenden Kapiteln durchleuchten wir daher die technischen Details und geben Hinweise darauf, worauf Sie bei der Auswahl eines neuen Monitors Wert legen sollten. (pr)

TFT, LCD und LED

Zu den Monitoren Heute muss man sich nicht mehr zwischen Röhrenmonitor und Flachbildschirm entscheiden. Große, schwere Röhrenmonitore haben längst den Todesstoß erhalten. Monitore sind heute flach und heißen eher Bildschirm oder Display. Sie machen aufgrund ihrer geringen Gehäusemaße eine gute Figur - selbst auf kleinsten Schreibtischen. Sie sind nur wenige Zentimeter tief und wiegen kaum mehr als die Einkaufstasche. Auch bei großen Bilddiagonalen werden die Gehäuse nicht dicker und auch das Gewicht steigt nicht auf das eines Schulkindes an.

Unterschiedliche Bezeichnungen

Ein Flachdisplay findet man mit unterschiedlichen Bezeichnungen. Einmal nennt man es TFT-Display (Thin Film Transistor) und dann auch LCD (Liquid Crystal Display - Flüssigkristallbildschirm). Beide Kürzel beschreiben nur jeweils eine Hälfte der Technik und müssten eigentlich kombiniert werden. Doch das würde einfach zu lang. Gemeint sind mit beiden Ausdrücken immer die gleiche Art Monitore. Davon unterscheiden sich aber die ebenfalls flachen Plasmadisplays. Dazu mehr weiter unten.

Zum Platzsparen trägt bei, dass eine geringere Diagonale nötig ist, um das gleiche Bild wie bei einem altmodischen Röhrenmonitor abzubilden. So entspricht etwa ein 15-Zoll-Flachbildschirm einem 17-Zoll-Röhrenmonitor. Wer ein 17-Zoll-Display einsetzt, spart damit die 19-Zoll-Röhre und ein 18-Zoll-Flachmann konkurriert mit dem 20-Zoll-Röhrenkoloss. Das Spiel setzt sich nach oben hin weiter fort.

Formatfrage

Neben der Bildschirmdiagonalen ist aber auch das Format wichtig. Denn die Angabe in Zoll sagt nichts darüber aus, ob es sich um einen breiten Bildschirm oder um ein Display im älteren, klassischen Format (5:4 oder 4:3) handelt. Wer von einem Display im klassischen Format auf eines mit größerer Diagonale aber mit Breitbildformat wechselt, muss aufpassen, wenn die Diagonalen sich nicht sehr stark unterscheiden. So kann es sein, dass die vertikale Pixelzahl nicht zunimmt, sondern nur die horizontale. Folge: Fotos werden beispielsweise nicht größer angezeigt. Daher gilt: bei Aufrüstung auch auf Format und Auflösung achten.

Schärfe und Kontrast

TFT-Monitore liefern fast ausnahmslos ein scharfes und kontrastreiches Bild. Sie kennen keine Verzerrungen, da jeder Bildpunkt direkt durch einen Transistor gesteuert wird, und bieten insgesamt stets eine sehr hohe Bildqualität. Auch Flimmern ist für TFTs ein Fremdwort, da das Bild nicht zeilenweise aufgebaut wird.

Die matte Oberfläche des Schirms ist zudem sehr unempfindlich für Reflexionen, was die Aufstellung vereinfacht. Hinzu kommt die Immunität gegen Strahlung. Weder Lautsprecher noch Stromkabel können das Bild verfälschen. Auch der Bildschirm selbst gibt keine elektromagnetischen Strahlen ab.

Geringer Stromverbrauch

Wichtig ist auch der niedrige Stromverbrauch. So begnügt sich ein TFT-Display etwa mit einem Drittel, bis einem Viertel der Menge, die eine Röhre beansprucht, im Schnitt etwa 30 bis 40 Watt. Gerade bei langen PC-Sitzungen macht sich dieser Unterschied auf der Stromrechnung bemerkbar.

Bedenken Sie auch den Verbrauch im Standby-Betrieb. Auch hier sollte der Verbrauch niedrig sein, idealerweise unter einem Watt. Komplett ausgeschaltet bedeutet bei TFT-Displays übrigens nicht zwangsläufig, dass gar kein Strom mehr fließt. Viele Bildschirme ziehen auch dann noch Strom aus der Steckdose.

Leuchtpixel

Ein Flachdisplay baut das Monitorbild nicht zeilenweise wie ein Röhrenmonitor auf, sondern bringt alle Leuchtpunkte, die Pixel, zeitgleich zum Leuchten. Die Lichtpunkte bestehen aus flüssigen Kristallen und einem Farbfilter. Zu jedem Punkt gehört ein Transistor, den man sich als elektronischen Schalter vorstellen kann. Je nachdem welche Spannung dieser Transistor erzeugt, verändert sich die Lage der Kristalle und somit das Licht, das den Farbfilter passiert.

Das Licht erzeugen bei klassischen Displays Leuchtstoffröhren, die sich an den Rändern des Displays befinden. Ihr Licht wird durch zwei Polarisationsfilter gefiltert, die nur Licht bestimmter Wellenlänge passieren lassen und für eine gleichmäßige Verteilung über die gesamte Monitorfläche sorgen. Das gesamte Bild setzt sich schließlich aus allen leuchtenden Punkten zusammen.

LED-Displays

Bei modernen LCD-Flachbildschirmen setzt sich aber zunehmend die LED-Technik (Light Emitting Diode) durch. Die Leuchtdioden gelten nicht nur als energiesparender, sondern können vor allem leuchtendere und kräftigere Farben Anzeigen. Zudem sind sie in der Lage, tiefes Schwarz darzustellen. Hierbei hat die klassische Technik häufig Probleme. Weiterer Vorteil von LED-Displays: Sie erreichen sehr viel bessere Kontrastwerte.

LED ist aber nicht gleich LED. Man muss verschiedene Beleuchtungsmethoden unterscheiden, die Einfluss auf die Bildqualität haben. Die günstigere und häufig anzutreffende Variante beleuchtet das Display wie auch die Röhren der klassischen Flachbildschirme vom Rand aus. Hier spricht man von Edge-LED. Durch die Positionierung der Dioden am Bildschirmrand ist eine extrem flache Bauweise von bis zu unter einem Zentimeter Gehäusetiefe möglich.

Full-LED

Demgegenüber steht die Full-LED-Technik, auch LED Pro genannt. Bei entsprechenden Bildschirmen befinden sich die LEDs direkt hinter den Pixeln. Diese lassen sich somit gezielter ansteuern. Allerdings befindet sich nicht hinter jedem Pixel eine LED, das wäre zu teuer, sehr aufwendig und würde den Stromverbrauch kräftig erhöhen. Stattdessen unterteilt man den Bildschirm in viele gleich große Flächen und beleuchtet diese jeweils mit einer festen Anzahl LEDs.

Die Full-LED-Methode erzielt eine bessere Ausleuchtung der gesamten Fläche. Es gibt keine Abdunkelung zu den Ecken hin. Full-LED ermöglicht die beste Schwarzdarstellung, da die entsprechenden Dioden komplett ausgeschaltet werden können, was ein Mitleuchten verhindert. Man spricht auch von Local Dimming, also dem lokalen, auf bestimmte Bereiche begrenztes, Dimmen der Leuchtdioden.

Dadurch, dass man jedoch nicht jedes Pixel einzeln, sondern ganze Gruppen beleuchtet, können manchmal uneinheitlich ausgeleuchtete beziehungsweise abgedunkelte Bereiche auftreten, weil stets eine ganze Gruppe von LEDs gedimmt wird. Full-LED-Displays erreichen die höchsten Kontrastwerte und die kräftigste Farbdarstellung. Nachteil: Die Geräte sind etwas dicker und teurer.

LED-Arten

Neben der Position der Dioden unterscheidet man diese auch noch in ihrer Art. Es gibt weiße und RGB-Dioden. Erstere leuchten nur in Weiß. Die für die Darstellung nötigen Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB) erzeugen die Displays mit Hilfe von Farbfiltern. RGB-Dioden benötigen solche Filter nicht. Das Bild wird mit ihnen noch besser, entsprechende Bildschirme dadurch aber auch spürbar teurer.

Bildwiederholfrequenz

Auch beim TFT-Display spricht man von Bildwiederholfrequenz, meint hier aber das Verändern der Transistorspannungen pro Sekunde, respektive das An- und Ausschalten der LEDs. Da das Auge diesen Vorgang nicht als Flimmern wahrnimmt, wie den zeilenweisen Bildaufbau beim Röhrenmonitor, genügen 60 Hertz, also 60 Bilder in der Sekunde.

Technik und Reaktionszeit

Zu den Monitoren Kein Licht ohne Schatten, das gilt auch für Flachbildschirme. Denn auch sie haben Nachteile oder zumindest Einschränkungen, mit denen man leben muss. Da ist zunächst die feste Auflösung. Jedes Display lässt sich nur in einer festen Auflösung optimal betreiben. Stellt man eine andere Auflösung ein, muss der Schirm anfangen zu tricksen. Dazu interpoliert er entweder das Bild, was zu Unschärfe und einem insgesamt matschig wirkenden Bild führt, oder er stellt ein kleines Bild mit dicken schwarzen Rändern dar. Beide Lösungen sind unbefriedigend und kaum zum Arbeiten oder Spielen geeignet.

Eingeschränkter Blickwinkel

Weiterhin bieten einige TFT-Displays einen eingeschränkten Blickwinkel, zumindest wenn sie mit der so genannten TN-Technik (twisted nematic - nematische Drehzelle) arbeiten. Das sind relativ einfache Flüssigkristalldisplays, die mit geringer Betriebsspannung arbeiten und dadurch auch weniger Strom benötigen. Sie sind günstiger herzustellen, da unter anderem auch weniger Ausschuss anfällt. TN-Displays ermöglichen relativ kurze Reaktionszeiten. Nachteil: TN-Bildschirme erreichen geringere Kontrastwerte.

Bessere Technik

Problem bei TN-Bildschirmen: Wer zu weit neben dem Schirm steht, sieht nichts mehr oder nur vollkommen falsch dargestellte Farben. Das beste Bild hat man direkt vor dem Schirm. Einen besseren Betrachtungswinkel ermöglicht die MVA-Technik (Multi Domain Vertical Alignment). Diese eignet sich allerdings nicht so gut für Bilder mit schneller Bewegung. Spiele und Videos machen weniger Spaß.

Eine gute Wahl sind Displays, die mit IPS-Technik (IPS -> In-Plane-Switching) arbeiten. Sie ermöglichen horizontale und vertikale Betrachtungswinkel bis über 170 Grad. Die beste Version dieser Technik trägt die Bezeichnung E-IPS (Enhanced IPS). Hier ist der Betrachtungswinkel am breitesten und die Reaktionszeit (Response Time) mit etwa fünf Millisekunden besonders kurz.

Kurze Reaktionszeit

Die Reaktionszeit ist sehr wichtig. Manche TFT-Displays haben eine zu hohe Reaktionszeit um problemlos Videos, DVDs oder schnelle Actiongames darstellen zu können. Sie reagieren auf schnelle Bildwechsel mit ausgefransten Bildern. Die Reaktionszeit gibt an, wie schnell ein Transistor arbeitet und damit, wie schnell ein Pixel die Farbe wechseln kann.

Für flüssigen korrekten Bildaufbau auch bei schnellem Wechsel gelten 25 Millisekunden als absolute Obergrenze. So „langsam“ sind aber nur noch wenige Displays. Die meisten schaffen 10 Millisekunden oder weniger. Werte um fünf Millisekunden sind sehr gut. Je niedriger dieser Wert ist, desto geringer die Gefahr des Ausfransens. Aber Vorsicht! Einige Hersteller geben zwei Werte an, die extrem niedrig sind. Dabei handelt es sich nicht selten um „Rise“- und „Fall“-Werte. Damit ist die Zeit für das Ein- und Ausschalten eines Transistors gemeint. Um die Reaktionszeit zu ermitteln, muss man beide Werte zusammenzählen.

Ein weiterer beliebter Trick zum Verbessern der Zeitangabe ist das Wechseln der Schaltzeit von Grau auf Grau. Das geht deutlich schneller als von Weiß nach Schwarz oder umgekehrt. Eine verlässliche Größe über die echte Reaktionszeit liefert aber nur der letztere Wert.

Tuning

Manche Displays können die Bilder knackiger oder schneller anzeigen als andere, obwohl die gleiche Technik zugrunde liegt. Das erreichen die Hersteller, indem sie die Technik tunen. So setzen sie beispielsweise spezielle Folien ein, die den Kontrast erhöhen. Die Reaktionszeit erhöhen manche durch kurzeitige Verwendung einer Überspannung, Overdrive genannt. So reagiert ein Flüssigkristall schneller, wenn es kurzfristig mit erhöhter Spannung angetrieben wird.

Leuchtkraft und Kontrast

Zu den Monitoren Für eine hohe Brillanz und kräftig leuchtende Farben bedarf es hoher Leuchtkraft. Diese wird bei Flachbildschirmen in Candela gemessen. Eine Candela entspricht dabei der Leuchtkraft einer Kerze auf einen Quadratmeter. Für ein gutes Bild benötigt man mindestens 200 Candela. Auch hier gilt, je mehr desto besser. Hinzu kommt ein gutes Kontrastverhältnis.

Kontrast

Der Kontrast beschreibt das Leuchtverhältnis von schwarzen und weißen Pixeln. Der Wert sollte mindestens 300 zu 1 betragen, Spitzenmodelle schaffen gar 10.000 zu 1, zumindest in den Angaben der Hersteller. Bei Messungen liegen diese nicht selten unter 1.000 zu 1. Ein Ergebnis, das diesem Wert nahe kommt, ist aber sehr gut. Bei LED-Displays können Sie generell mit einer höheren Leuchtkraft rechnen. Dort liegt der dynamische Wert im Bereich von mehreren Millionen zu 1.

Dynamischer Kontrast

Um besonders hohe Werte bei Kontrastverhältnis angeben zu können, beziehen sich die Hersteller, respektive deren Marketingabteilungen, gerne auf den dynamischen Kontrast. Diesen darf man nicht mit dem normalen Kontrast vergleichen. Um die Werte des dynamischen Kontrastes annähernd erreichen zu können, dunkelt der Monitor bei dunklen Bildern stärker ab als üblich und steigert im Gegensatz die Helligkeit bei hellen Bildern sehr stark. Dynamischer Kontrast meint nun den Abstand zwischen dem hellsten eingestellten zum dunkelsten eingestellten Pixel zu verschiedenen Zeiten. Damit steht er im Gegensatz zum normalen Kontrastwert. Dieser gibt den Unterschied zur selben Zeit an.

Sonderfall LED

Das gilt im Prinzip auch für LED-beleuchtete Bildschirme. Hier aber mit einem entscheidenden Unterschied für Full-LED-Displays: Bei den Dioden lässt sich die Leuchtstärke an unterschiedlichen Bildteilen unabhängig voneinander regulieren, so dass das hellste mögliche sowie das dunkelste mögliche Pixel gleichzeitig darstellbar sind. Der Kontrast ist tatsächlich höher.

3D-Displays

Zu den Monitoren Ein interessanter Trend bei Monitoren ist die 3D-Darstellung. Sie ermöglicht die räumliche Anzeige und erhöht besonders das Erlebnis bei Spielen. Doch auch Fotos und Videos wirken in der dritten Dimension plastischer und realer. Um ein dreidimensionales Bild zu erzeugen, werden normalerweise zwei leicht unterschiedliche Bilder erzeugt; eines für das rechte und eines für das linke Auge. Im Kopf setzt das Gehirn diese zu einem dreidimensionalen Gesamtbild zusammen.

Mit und ohne Brille

Zum Betrachten von 3D-Darstellungen gibt es zwei Arten: mit oder ohne spezielle Brille. Geräte, die eine Brille voraussetzen sind (noch) gebräuchlicher als solche, die ohne auskommen. Ein Hilfsmittel tragen zu müssen empfingen manche eventuell als lästig. Es schränkt zudem den Nutzerkreis auf nur eine Person ein. Angenehmer ist es, wenn das Monitorbild ohne Zusatzbrille dreidimensional erscheint. Dann können auch weitere Personen leicht diesen Effekt nutzen.

Displays, die mit Brille arbeiten, sind in der Regel günstiger. Achten Sie aber darauf, dass eine entsprechende Brille zum Lieferumfang zählt. Das ist nicht immer der Fall. So versuchen einige Hersteller, den Preis niedriger zu halten, indem sie die Brile als Sonderzubehör im Programm haben. Wichtig: Die Monitore sollten zweidimensionale Bilder ohne Brille anzeigen können. Dies ist jedoch in aller Regel der Fall.

Autostereoskopische Displays

Displays, die ohne Brille arbeiten, nennt man autostereoskopische Displays. Bei diesen befindet sich eine Spezialglasplatte mit zahlreichen Wölbungen direkt auf einem normalen 2D-Display. Die gewölbte Oberfläche führt dazu, dass die Augen jeweils unterschiedliche Teilbilder sehen, die das Gehirn im Kopf zusammenfügt. Das klappt relativ überzeugend, wenn man einen optimalen Betrachtungswinkel hat. Je mehr man sich zu Seite bewegt, desto schlechter wird jedoch das Bild.

Manche Hersteller versuchen dem Problem des eingeschränkten Betrachtungswinkels entgegenzuwirken, indem sie die Wölbungen so einarbeiten, dass mehrere Betrachtungswinkel möglich sind. Aber auch hier gilt: Das beste Bild bekommt man nur, wenn man genau in einem der angedachten Winkel auf den Bildschirm sieht. Möglicher Nachteil: Der 3D-Effekt lässt sich nicht ausschalten, da die Spezialscheibe fest mit dem Display verbunden ist. Diese Lösung ist zudem teurer.

Treiber für die Grafikkarte

Für eine optimale Anzeige der Bilder in 3D ist meist ein spezieller Treiber für die Grafikkarte nötig. Diesen legen die Hersteller den Monitoren bei. Manche Grafikkarten sind aber auch von Haus aus mit entsprechenden Treibern ausgestattet. Diese können auch 2D-Programme für dreidimensionale Darstellung aufarbeiten. Optimale Ergebnisse lassen sich jedoch nur mit Programmen erzielen, die für die 3D-Darstellung optimiert sind, zum Beispiel PC-Spiele.

Zu den 3D-Displays

Pixelfehlerklassen

Zu den Monitoren Nicht zu vernachlässigen sind die Pixelfehlerklassen. Denn nur die wenigsten LCD-Monitore sind vollkommen fehlerfrei. Das ist eigentlich auch wenig verwunderlich. Denn schon ein kleines 15-Zoll-Display besitzt weit über 2,3 Millionen kleine Leuchtzellen (1.024 x 768 = 786.432, was wiederum mit drei multipliziert wird für die Grundfarben Rot, Grün und Blau. Ergebnis: 2.359.296.) Für die Hersteller ist es extrem schwer, hier ohne Fehler zu fertigen.

Um nicht zu viel Ausschuss zu produzieren, werden auch Bildschirme mit defekten Pixeln verkauft. Denn oft fallen die Fehler nicht auf oder machen sich kaum störend bemerkbar. Damit man als Konsument von diesen Fehlern erfährt und einschätzen kann, wie viele Ausfälle bei einem Display zu erwarten sind, hat man bei der ISO (Internationale Organisation für Normung) Pixelfehlerklassen ersonnen. Sie teilen die Monitore nach Art der Fehler und nach Anzahl defekter Pixel ein. Die Monitorhersteller haben sich verpflichtet, diese Klassen einzuhalten. Besitzt ein Gerät mehr Fehler als zugelassen, hat man als Kunde einen Garantieanspruch.

Fehlertypen

Man unterscheidet für die Zuordnung in vier verschiedene Pixelfehlerklassen drei verschiedene Fehlertypen. Denn nicht alle Defekte haben gleich starke Auswirkungen. So beschreibt der Fehlertyp 1 den störendsten Fall, nämlich ständig weiß leuchtende Pixel. Etwas weniger störend und deshalb als Fehlertyp 2 eingestuft, ist ein ständig schwarzes Pixel. Am wenigsten stört, wenn eines der drei Subpixel rot, grün, blau oder schwarz leuchtet, was den Fehlertyp 3 definiert.

Einen Überblick über die Klassen gibt die nachfolgende Tabelle. Dabei bezieht sich die Pixelanzahl jeweils auf eine Million Pixel. Für das oben genannte Beispiel, also ein 15-Zoll-Display, muss man die Werte bereits mit 2,3 addieren. Entsprechend erhöhen sich die Werte bei größeren Monitoren.

Pixelfehlerklasse Fehlertyp 1 Fehlertyp 2 Fehlertyp 3
I 0 0 0
II 2 2 5
III 5 15 50
IV 50 150 500

Anschluss

Zu den Monitoren Flachbildschirme bieten in der Regel eine digitale DVI-Schnittstelle (Digital Visual Interface) für den Anschluss an die Grafikkarte. Wessen Grafikkarte über einen DVI-Ausgang verfügt, kann das Monitorbild vollkommen digital übertragen. Der Vorteil: Die Bildqualität steigt, da die Bilddaten bei der Übertragung zum Monitor nicht mehr ins Analogformat und im Monitor nicht mehr zurückgewandelt werden müssen. Die Informationen gelangen ein-zu-eins auf den Schirm.

Wichtig aber, es sollte sich bei Karte und Monitor um eine DVI-D-Schnittstelle handeln, denn nur sie arbeitet komplett digital. Die verwandte DVI-A-Schnittstelle verarbeitet dagegen Analogsignale. Per Adapter kann man diesen Anschluss auch an einem VGA,-Anschluss betreiben. Die DVI-I-Schnittstelle kommt sowohl mit analogen als auch mit digitalen Signalen zurecht. DVI-Stecker übertragen alle nur das Bildsignal. Für Ton ist ein zusätzliches Kabel nötig.

Zur Not per Adapter

Auch wenn die Grafikkarte nur Analogsignale liefert, macht es Sinn beim Monitor auf die digitale Schnittstelle zu setzen. Denn über kurz oder lang wird der analoge Anschluss verschwinden und dann ist man bereits mit dem Monitor für die Zukunft gerüstet. Bis es soweit ist, überbrückt ein Adapter mögliche Verständigungsprobleme zwischen Karte und Display. Im besten Fall verfügt der Schirm über beide Anschlussalternativen. Dann ist kein Adapter nötig.

Display-Port

Neben DVI und der aus der Unterhaltungselektronik stammenden HMDI-Schnittstelle etabliert sich zunehmend auch der so genannte Display-Port. Wie HDMI kann dieser sowohl Video- als auch Audiosignale übertragen. Besonders schön: Über die Kabel lassen sich gleichzeitig auch USB-Signale übertragen. Damit entfällt eine zusätzliche Verbindung zwischen Monitor und Bildschirm, wenn sich USB-Anschlüsse am Bildschirm befinden.

Der Display-Port beherrscht zudem das Verschlüsselungsverfahren DPCP (Display-Port Content Protection). Über die Schnittstelle lasse sich theoretisch über zehn Gigabit Daten pro Sekunde übertragen. Weiterer Vorteil: Das Display ist vom PC direkter ansteuerbar. In dieses muss dafür weniger Elektronik integriert werden. Das macht die Herstellung billiger und erlaubt noch flachere Displays.

Per Adapter ist der Display-Port kompatibel zu HDMI, DVI und VGA. Anders als bei HDMI müssen Hersteller für die Nutzung des Anschlusses keine Lizenzgebühren bezahlen. Das könnte dazu führen, dass sich dieser Anschluss bei Monitoren künftig gegenüber HDMI-durchsetzt.

Mini-Display-Port

Um große Bildschirme auch an kleinen Notebookgehäusen betreiben zu können, hat Apple mit dem Mini-Display-Port eine verkleinerte Version des neuen Standards geschaffen. Er besitzt die gleichen Vorzüge wie der größere Bruder. Inzwischen lizenziert die Firma den Anschluss kostenlos, sodass auch andere PC-Hersteller dazu übergegangen sind, den Mini-Display-Port in ihre Geräte zu integrieren.

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Nützlich oder Schnickschnack

Zu den Monitoren Ein Monitor muss heute nicht mehr nur ein Bild anzeigen, sondern kann auch noch Zusatzfunktionen mit übernehmen. Praktisch sind zum Beispiel ins Gehäuse integrierte Lautsprecher. Die fallen meist kaum auf und sparen Platz auf dem Schreibtisch. Nachteil: Aufgrund des begrenzten Gehäusevolumens können diese Lautsprecher keinen tiefen Bass und voluminösen Sound erzeugen. Der Klang solcher Lösungen ist daher größtenteils nur durchschnittlich, für Normalansprüche aber in der Regel vollkommen ausreichend.

Vorteilhaft für gelegentliche Layoutarbeiten sind so genannte Pivot-Monitore. Sie sind zu einer Seite hin um 90 Grad drehbar. Häufig trifft man auf diese Funktion bei kleineren Bildschirmen, etwa bei 15-Zoll- oder 17-Zoll-Displays. Kippt man das Gerät, passen Monitor und eine Software auf dem PC das Bild automatisch an, so dass sich mindestens eine DIN-A4-Seite komplett darstellen lässt.

USB-Hub

Bei TFT-Displays fungiert der Standfuß häufig als aktiver USB-Hub. Das heißt, er stellt mehrere USB-Anschlüsse zur Verfügung, an denen sich viele Geräte gleichzeitig betreiben lassen. Dafür ist bei DVI-, VGA- und HDMI-Verbindung allerdings ein USB-Kabel zwischen Monitor und PC nötig, über das die USB-Signale in den Computer fließen können. Im Falle eines passiven USB-Hubs ist immerhin ein USB-Gerät zurzeit nutzbar. Das ist sehr praktisch, wenn man eine Digitalkamera, einen MP3-Player, einen USB-Stick oder ein anderes Gerät besitzt. Die Verkabelung wird deutlich einfacher und Krabbeln unter den Schreibtisch entfällt.

TV-Tuner

Einige Displays besitzen einen integrierten Fernsehtuner. Der gestattet nicht nur den Fernsehempfang während der Arbeit, sondern ermöglicht sogar, den Monitor als vollständiges TV-Gerät unabhängig vom PC zu verwenden. An diesen muss das Display dazu nicht einmal angeschlossen sein.

Webcam

Zunehmend findet man auch Webcams, die wie bei Notebooks in den Displayrahmen integriert sind. Das macht ein zusätzliches Gerät überflüssig und schafft Platz auf dem Schreibtisch. Unter Umständen ist es aber nötig, dafür ein getrenntes USB-Kabel zwischen Display und PC zu legen. Nachteilig mag manchem auch erscheinen, dass man die Kamera nicht mehr in die Hand nehmen, schwenken oder auf bestimmte Personen oder Gegenstände richten kann.

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Prüfsiegel

Zu den Monitoren Viele Anwender gehen beim Monitorkauf gerne auf Nummer sicher. Sie möchten nicht nur auf die Angaben vom Hersteller vertrauen, sondern gerne von einer neutralen Stelle erfahren, dass sie ein gutes Gerät erwerben, das sowohl technisch wie ergonomisch sowie zunehmend auch ökologisch gewissen Mindestanforderungen entspricht.

Neutrale Stellen für den Monitormarkt sind neben PC-Zeitschriften, welche die Produkte testen, vor allem die Zertifizierungsstelle der schwedischen Gewerkschaft TCO sowie der deutsche TÜV. Da zertifizierte Monitore sich besser verkaufen, lassen die Hersteller den Großteil der Monitore bei den Verbänden überprüfen, um die begehrten Prüfsiegel zu bekommen.

TCO-Norm

Monitore, die die neuesten und somit härtesten Kriterien der schwedischen Gewerkschaft TCO erfüllen, tragen das TCO-Label 06. Ältere Versionen, die sich auf Monitore beziehen, sind TCO 03, TCO 99 und TCO 95. Wichtige Neuerungen mit der Einführung der Version TCO 03 waren die zunehmende Konzentration auf ökologische Gesichtspunkte sowie der Verzicht auf die Forderung nach einer hellen Gehäusefarbe. Bis zu diesem Zeitpunkt hat man Geräten, die in allen Punkten der geltenden TCO-Norm entsprachen, das Siegel verweigert, wenn diese in einem dunklen Gehäuse steckten.

Das aktuelle Siegel TCO 06 macht explizit Vorgaben für Multimediadisplays. Es verlangt nicht nur ein gutes Standbild, sondern fordert auch eine klare Anzeige bei Bewegtbildern. Zudem sind die Anforderungen an die Schwarzdarstellung und die Anzeige von Grautönen höher als bei der Vorgängerversion. Gesenkt hat man den maximal zulässigen Stromverbrauch wie auch die geduldete Intensität magnetischer und elektrischer Felder. Weiterhin reduziert sind die Grenzwerte für die Verwendung von Flammschutzmitteln und Schwermetallen. Die Monitore müssen zur Erlangung des Siegels zudem fürs Recycling vorbereitet sein.

Energy Star

Das Ernergy-Star-Siegel, dessen aktuellste Version die 5.0 ist, entstammt dem US-Markt und bewertet nicht nur Monitore, sondern nahezu sämtliche Bürogeräte. Die Bestimmungen regeln, dass ein Gerät nach einer vorgegebenen Zeit, in der es nicht genutzt wird, automatisch in einen Stromsparmodus übergeht. Monitore müssen nach spätestens 15 Minuten in den Ruhezustand übergehen können. Sie dürfen in diesem Zustand seit 2006 maximal zwei Watt verbrauchen und im ausgeschalteten Zustand nicht mehr als ein Watt. Ob ein Gerät, auf dem das Energy-Star-Label prangt, die Vorgaben auch tatsächlich erfüllt, ist allerdings nicht ganz sicher. Denn es erfolgt bei der Vergabe keine Prüfung. Jeder Hersteller, der angibt, dass sein Gerät den Vorgaben entspricht, erhält das Siegel.

Blauer Engel

Nicht die Qualität eines Gerätes, sondern dessen Umwelteigenschaften, zertifiziert das deutsche Umweltsiegel Blauer Engel. Das Siegel beschränkt sich überwiegend auf die Umweltbelastung und nicht auf ergonomische Gesichtspunkte, die für die Anwendung wichtig sind. An der Vergabe sind unter anderem das Umweltbundesamt und das Bundesamt für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit beteiligt. Zuerkannt wird es von der Jury Umweltzeichen, einem Gremium aus vielen unterschiedlichen Teilnehmern und Verbänden es öffentlichen Lebens. Der Blaue Engel ist eine gute und wichtige Ergänzung, alleine aber nicht ausreichend.

TÜV-Plakette

„TÜV geprüft“ ist ebenfalls ein deutsches Siegel. Die Plakette erhalten nur Geräte, die der Technische Überwachungsverein (TÜV) ausgiebig in seinen Labors auf Funktion und Sicherheit getestet hat. Die entsprechenden Tests führt entweder der TÜV selbst oder eine vom TÜV anerkannte Werkstatt durch. Ein TÜV-Label ist eine sehr positive Auszeichnung für einen Monitor.

Fazit

Die größte Aufmerksamkeit kommt sicherlich aufgrund des größeren Bekanntheitsgrads dem TCO-Label zu. Dabei hat der TÜV die strengeren Maßstäbe. Denn dort unterzieht man wirklich mindestens ein Gerät einer Baureihe einer intensiven Prüfung und wiederholt dies gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal. Bei der TCO in Schweden begnügt man sich demgegenüber mit der Selbstverpflichtung der Hersteller, die Wahrheit zu bekunden sowie mit einigen Stichproben. Achten Sie daher ebenfalls auf aktuelle Prüfsiegel des deutschen TÜV.

Plasmadisplays

Zu den Monitoren Bei großformatigen Plasmadisplays mit Bildschirmdiagonalen bis zu weit über einen Meter denkt man nicht unbedingt an PC-Monitore, sondern vielmehr an TV-Geräte. Fast alle Displays besitzen aber einen Anschluss für den PC und sind somit grundsätzlich auch als Ersatz oder Ergänzung des bisherigen Monitors geeignet.

Die große Diagonale macht sie besonders interessant für Präsentationen. So können viele Personen etwas betrachten, was am kleinen PC-Monitor nicht möglich wäre. Gleichzeitig kann man das Display für den Fernsehabend verwenden und sich ein schickes Homecinema aufbauen. Allerdings: Auch LCD-Bildschirmen erreichen inzwischen große Diagonalen und lassen sich prima für ein Heimkino verwenden. Man ist schon lange nicht mehr auf einen Plasma-Bildschirm festgelegt.

Top-Bildqualität

Die Bildqualität eines Plasmadisplays ist sehr hoch. Die Bildschirme stellen Farben sehr natürlich dar, können ein sattes Schwarz anzeigen und liefern sehr hohe Kontrastwerte. Sie bieten auch bei schrägem Blickwinkel ein makelloses Bild. Die Reaktionszeit ist sehr kurz. Sie sind bei der Darstellungsqualität LCD-Schirmen immer noch überlegen. Doch spätestens seit Einführung der LED-Technik haben LCD-Bildschirme mächtig aufgeholt.

Plasmadisplays sind allerdings noch immer etwas teurer. Obendrein verbrauchen sie mehr Strom als andere Flachbildschirme. Doch auch hier haben die Hersteller große Fortschritte gemacht. In den letzten Jahren haben die Hersteller den Verbrauch mehr als halbiert.

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Aufstellen oder aufhängen?

Zu den Monitoren Findet man mehrere Monitore, die den genannten Anforderungen entsprechen, kann das Auge mitentscheiden. Denn schon lange werden nicht mehr nur graue eckige Kästen geboten. Schicke Designergehäuse haben die grauen Langweiler fast komplett verdrängt. Warum also nicht ein Modell wählen, das sich nahtlos in die Einrichtung integriert?

Schauen Sie den Monitoren auch auf die Füße. Manchmal findet man dort Stützen im Schuhkartonformat. Das ist nicht nur unschön, sondern macht auch einen Teil des Platzvorteils der flachen Schirme wieder zunichte. So muss ein Display mit einem 20 Zentimeter tiefen Fuß, aus dem auch noch ein Stecker herausragt, weit ab der Wand stehen. Weniger unschön aber unpraktisch sind zu kleine Füßchen. Bei ihnen ist fraglich, ob sie den Monitor halten können, wenn man einmal gegen den Schreibtisch stoßen sollte. Zudem sollte der Monitor höhenverstellbar sein, um ihn optimal aufstellen zu können.

Aufhängung

Platz auf dem Schreibtisch lässt sich auch sparen, wenn man den Monitor an die Wand hängen kann. Der Abstand zum Bildschirm wird dadurch aber nicht zwangsläufig größer, da auch für die Vorrichtung ein gewisser Platz nötig ist und auch Freiraum zur Wand bleiben muss, um den Bildschirm neigen zu können. Zu groß darf der Abstand auch gar nicht werden, weil dann Text schwer ablesbar wird. Geeignet ist eine solche Lösung nur für Schreibtische, die nicht allzu tief sind.

Um einen Monitor an die Wand hängen zu können, muss dieser zu einer Aufhängevorrichtung Kontakt aufnehmen können. Dazu benötigt dieser mindestens vier Gewinde in einem bestimmten Abstand auf der Rückseite. Den verwendeten Lochabstand und die nötige Schraubengröße regelt der VESA-Standard (Video Electronics Standards Association). Wählen Sie möglichst eine Halterung, die ein Neigen des Monitors ermöglicht, um ihn optimal anwinkeln zu können.

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Platzierung

Zu den Monitoren Ausgefeilte Technik, bahnbrechende Features und die neuesten Prüfsiegel alleine machen noch kein tolles Bild zu Hause. Damit ein Monitor seine Qualitäten voll ausspielen kann, muss er vernünftig aufgestellt sein. Denn auch ein reflexionsarmes TFT-Display zeigt gar nichts mehr an, wenn die Sonne auf den Schirm scheint.

Optimale Beleuchtung

Störend können sich auch Schreibtisch- und Deckenlampen auswirken, die direkt oder durch starkes Streulicht auf den Monitor scheinen. Darunter leidet der Kontrast und die Augen müssen Höchstarbeit leisten. Das strengt nicht nur an, sondern kann auf Dauer zu Kopfschmerzen führen.

Versuchen Sie deshalb den Monitor so aufzustellen, dass möglichst wenig Licht auf den Schirm scheint. Unter Umständen müssen Sie dazu Ihre Beleuchtung neu ausrichten. Ihre Augen werden es danken.

In der Mitte des Schreibtisches

Stellen Sie - wenn möglich - den Monitor direkt vor Ihrer Sitzposition auf. Steht er dagegen an einer Schreibtischecke, müssen Sie sich ständig verbiegen. Das ist nicht guten Gewissens zum empfehlen und schadet auf Dauer der Rücken- und Armmuskulatur.

Falls Sie die Möglichkeit haben, stellen Sie den Schreibtisch nicht direkt an die Wand, sondern lieber mitten in den Raum oder direkt unter ein Fenster. Dann können Sie regelmäßig während der Arbeit in die Ferne schauen. Die Sicht in die Ferne zwingt die Augen, die Schärfe zu regulieren, ein Vorgang, der sie nicht nur trainiert, sondern gleichzeitig entspannt.

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