Kaufberatung PC-Sicherheit


  1. Aktiver Datenschutz
  2. Diebstahlschutz
  3. Abwesenheitsschutz
  4. Datenschutz
  5. Webcam
  6. Allgemein

Aktiver Datenschutz

Zu den Sicherheitslösungen Denken Sie bei dem Stichwort „PC-Sicherheit“ gleich an Internet, Viren, Passwortklau und Ähnliches? Stimmt, im Internet lauern große Gefahren, wie wir täglich in einschlägigen Nachrichtendiensten lesen können. Diese sollte man auf keinen Fall unterschätzen.

Doch nicht nur dort verstecken sich Datenfänger und Spione. Auch dort, wo man es nicht unbedingt vermutet, etwa im Büro, besteht Gefahr. Zum einen durch Diebstahl von PCs oder Festplatten, zum andern durch PC-Zugriffe von Unbekannten oder neidischen Kollegen, die sich in der Kaffeepause am Fremdcomputer zu schaffen machen.

Datenverlust durch Unachtsamkeit

Diebstahlsgefahr besteht zwar auch in der Privatwohnung. Größer ist dort allerdings das Risiko, durch Unachtsamkeit oder Fehlbedienung des Computers, Daten zu verlieren. Hinzu kommt Datenverlust bei plötzlichem Ausfall der Hardware. Also entweder durch einen Festplattencrash oder auch durch Stromausfall, Wasserschaden oder anderes.

Einleuchtend also, dass kein PC wirklich sicher ist und seine Daten oder auch dessen Gehäuse sowie Peripheriegeräte gesichert werden müssen. In den folgenden Kapiteln zeigen wir Ihnen, mit welchen Mitteln Sie den verschiedenen Bedrohungen wirkungsvoll begegnen können. (pr)


Diebstahlschutz

Zu den Sicherheitslösungen An öffentlichen Plätzen, wie beispielsweise in Internetcafés und auch in Büros, ist die Gefahr relativ groß, dass Computer, Drucker oder auch externe Festplatten gestohlen werden. Einerseits um die wertvollen Geräte zu bekommen, andererseits um andernorts in Ruhe die enthaltenen Daten auskundschaften zu können.

Stahlkabel

Um das zu verhindern, gibt es verdrillte Stahlkabel, die den PC am Tisch oder auch mit der Wand fest verankern. In der Regel werden beide Enden wie bei einem Fahrradschloss zusammengeführt und verschlossen. Einige PCs haben ab Werk bereits eine Öse, durch die solch ein Kabel geführt werden kann. Für alle anderen gibt es Kupplungen, die fest ans Gehäuse geklebt werden, oder mechanisch mit einer Gehäuseöffnung verbunden werden. Beide halten meist mehrere hundert Kilogramm Zugbelastung aus, sodass die Geräte nicht ohne größere Mühe entwendet werden können.

Für externe Geräte wie externe Festplatten, Scanner, Maus, Tastatur und andere besteht seltener die Möglichkeit, diese per Kabel anzuschließen. Hier kann man entweder die beschriebenen Kupplungen aufkleben oder sich mit einem verschließbaren Schrank behelfen. Dieser sollte eine kleine Öffnung für die Anschlusskabel besitzen und je nach verwendeten Geräten, gut belüftet sein. Ist man nicht am Schreibtisch, ließen sich auch Maus und Tastatur abkoppeln in einem abschließbaren Schrank verwahren.

Bewegungsmelder

Ebenfalls praktisch sind kleine Bewegungsmelder. Sie geben immer dann einen ohrenbetäubenden Lärm von sich, wenn das gesicherte Gerät bewegt wird. Solch eine Lösung ist besonders für Notebooks vorzuziehen, da eine aufwendige Verkabelung entfallen kann. Allerdings ließe sich das Notebook trotzdem entwenden.

Der Bewegungsmelder sollte deshalb möglichst fest mit dem Notebook verbunden sein und nicht nur als PC-Card oder USB-Stick in einem Steckplatz stecken. Denn ein Bewegungsmelder reagiert mit einer kurzen Zeitverzögerung. Diese Zeit können fixe Diebe nutzen, indem sie den Melder herausziehen, in eine Richtung werfen und schnell mit dem Gerät in eine andere Richtung verschwinden. Zumindest in unübersichtlichen Bereichen haben Diebe so eine relativ große Chance, nicht erwischt zu werden.

Software-Alarm

Manche Notebooks haben einen Bewegungssensor integriert, der den Sturz des Gerätes feststellen soll und die Schreib-/Leseköpfe der Festplatte zum Datenschutz vor dem Aufprall in Parkposition manövrieren soll. Das machen sich einige Softwareprogramme zunutze, die als Alarmanlage fungieren. Sie schlagen Alarm, wenn jemand das Notebook bewegt. Hier kann ein Dieb den Bewegungsmelder nicht entfernen und wegwerfen. Schließt er allerdings den Notebookdeckel verstummt das Notebook meist schnell, weil es in den Ruhezustand geht. Bei einem ruhenden oder ausgeschalteten Notebook ist der Schutz komplett wertlos.

Softwareschutz

Sollte es ein Dieb doch einmal geschafft haben, PC oder Notebook mitgehen zu lassen, besteht immer noch Hoffnung die Geräte zurückzubekommen. Nämlich dann, wenn man eine sogenannte Monitoring- oder Tracking-Software verwendet, die unsichtbar auf der Festplatte lauert und bei Diebstahl ein Signal an eine Servicezentrale meldet. Neben dem Signal überträgt das Gerät Daten, mit denen sich sein Standort bestimmen lässt. Manchmal ist es auch möglich, eine integrierte Webcam zu verwenden, den Dieb damit zu fotografieren und das Bild zur Beweissicherung per E-Mail an die eigene Adresse schicken zu lassen. Damit beides überhaupt möglich ist, muss der Dieb mit dem gestohlenen Gerät eine Internetverbindung herstellen.

Dem Schutz der Daten bei Notebookdiebstahl dient eine Software, die automatisch alle oder nur bestimmte Daten löschen kann. Wann solch ein Selbstzerstörungsprogramm aktiv wird, lässt sich meistens von unterschiedlichen Bedingungen abhängig machen. Dies ist beispielsweise nach einer frei festzulegenden Zahl fehlgeschlagener Anmeldeversuche beim Betriebssystem möglich. Denkbar ist die Datenzerstörung auch nach Ablauf eines ebenfalls frei wählbaren Zeitraums, in dem das Notebook keinen Kontakt zum Internet hatte. Es gibt auch Programme, die das ferngesteuerte Löschen in dem Moment ermöglichen, in dem das Notebook Kontakt zum Internet hat.

Sichere Schraubensets

Manch einem Gauner kommt es nicht auf den ganzen Rechner an, sondern nur auf die Festplatte. Damit er nicht beim Blättern durch die Daten erwischt wird, öffnet er kurzerhand das PC- oder Notebookgehäuse, löst die Festplatte und lässt sie in der Jackentasche verschwinden. Solch einem Vorgehen kann man durch den Austausch der Gehäuseschrauben entgegenwirken.

Bedingten Schutz bietet schon der Austausch der normalen Kreuz-/Schlitzschrauben gegen exotischere Inbus- oder Torx-Modelle. Deutlich Effektiver sind Schraubensets, die nicht nur mit speziellen Fassungen ausgestattet sind, sondern auch einen abschließbaren Deckel besitzen, sodass man gar nicht an die eigentliche Schraube gelangen kann. Mit solchen Schutzsets kann man nicht nur das Gehäuse verschließen, sondern auch sämtliche Komponenten im PC-Gehäuse sichern, von der Hauptplatine über die PCI-Karte bis zur Festplatte.

Eine Alternativlösung zum Austausch der Schrauben ist das Anbringen eines Schlosses, welches das Öffnen des Gehäuses unterbindet. Hierzu werden wie auch beim angesprochen Kabelschutz Kupplungen auf das Gehäuse geklebt. Ein Schloss oder ein sehr kurzes Kabel plus Schloss verhindern dann den Zugriff.

Zu den Schrauben


Abwesenheitsschutz

Zu den Sicherheitslösungen Diebe haben es aber nicht unbedingt auf die Hardware abgesehen, sondern möglicherweise nur auf die Daten. Diese sind besonders gefährdet, wenn der PC unbeaufsichtigt steht, sodass sich Unberechtigte vor Ort darüber hermachen können. Hierzu zählen nicht nur Kaffeepausen, in denen ein Rechner kurzfristig ohne Aufsicht ist, sondern auch Abwesenheit im Urlaub oder nach Feierabend.

Das Anschalten des PC lässt sich nicht ohne Weiteres verhindern, jedoch das Hochfahren des Betriebssystems. Hier lässt sich etwa im BIOS (Basic Input/Output System) ein Kennwort festlegen. Weiter verschärfen lässt sich die Zugangskontrolle durch biometrische Kontrollen, etwa durch die Identifikation per Fingerabdruck. Hierzu lassen sich spezielle Tastaturen oder Mäuse mit entsprechender Leseeinheit verwenden. Auch eigenständige Geräte zur Fingerabdruckkontrolle sind verfügbar. Immer häufiger sind entsprechende Lesesysteme auch in Notebooks eingebaut, in der Regel in solche, die sich an Berufsanwender richten.

USB-Speicherstift als Schlüssel

Besonders effektiv sind Schutzmechanismen, die die Anwesenheit bestimmter Hardware, etwa eines USB-Speichersticks oder eines drahtlosen Senders, voraussetzen, bevor sie Zugriff auf die Festplatte gewähren. Lösungen mit USB-Speicherstift können dabei nicht nur den Zugriff auf die Daten eines betriebsbereiten Computers verwehren, sondern den PC auch am Starten hindern. Soll heißen: Der Computer fährt nur dann hoch, wenn der entsprechende Speicherstift eingestöpselt ist. Auch ein etwas weniger rigoroser Schutz ist mit dieser Lösung möglich. So kann man beispielsweise das Starten bestimmter Programme oder auch das Benutzen des Internetzugangs von der Anwesenheit des Speicherstiftes abhängig machen.

Komfortabler als die Speicherstift-Lösung und dennoch genauso effektiv ist der Schutz per Sender. Hierbei wird ein Empfänger fest mit dem PC verbunden. Um den Zugriff auf die Daten freizugeben, muss sich der Sender innerhalb eines gewissen Radius des Computers bewegen. Das bedeutet in der Praxis: Trägt man den Sender etwa am Schlüsselbund und kommt zu seinem PC, kann man wie gewohnt arbeiten. Geht man in die Küche Kaffee holen, wird automatisch der Schutz aktiviert.

Mechanische Laufwerkssperren

Damit niemand unbemerkt etwas auf dem PC installieren oder von dort herunterkopieren kann, gibt es mechanische Sperren, welche die Laufwerksschächte von Disketten- und CD/DVD-Laufwerk verschließen. Auch für USB-Ports existieren solche mechanischen Sperren.

Zusätzlich zum Hardwareschutz kann man sämtliche Daten auf dem PC verschlüsseln, sodass diese nur durch Eingabe eines Passwortes sichtbar beziehungsweise lesbar werden. Hierzu gibt es zahlreiche verschiedene Programme. Doch auch Windows, das Mac OS X sowie Linux erlauben, Daten mit Bordmitteln zu verschlüsseln. Es existieren auch Festplatten, die eine Verschlüsselungsmethode bereits von Haus aus mitbringen. Wer sowieso eine neue Festplatte kaufen möchte, sollte darauf achten. Auch wer einen neuen PC selbst konfiguriert, kann entsprechenden Speicher wählen. Beim fertigen Komplett-PC wird die hardwareseitige Festplattenverschlüsselung vermutlich noch nicht integriert sein.

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Lesegeräten für Sicherungssysteme
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Datenschutz

Zu den Sicherheitslösungen Ein großes Problem bei Computern, den sich mehrere Personen teilen oder die öffentlich aufgestellt sind, ist das Verändern von Daten. So kann es leicht passieren, dass jemand versehentlich Daten löscht oder auch absichtlich manipuliert. Ebenfalls problematisch ist das unerlaubte Installieren von Software. Zum einen weiß man nicht, was installiert wurde und zum anderen wird mit jedem Programm der PC ein wenig träger und eventuell auch instabiler, sodass sich Abstürze des Betriebssystems häufen.

Dieses Problem lässt sich jedoch leicht und effektiv entschärfen, entweder durch den Einsatz einer besonderen Einsteckkarte oder auch mithilfe einer speziellen Sicherungssoftware.

Hardwareschutz

Eine solche Hardware-Erweiterung legt ein unsichtbares Abbild, ein so genanntes Image, von der Festplatte an und vergleicht vor dem Abschalten des Computers den Zustand der Originalplatte mit der Kopie. Danach bringt sie das Original wieder in den Zustand, in dem es war, als der PC in Betrieb genommen wurde. Sollte über den Tag jemand etwas installiert oder gelöscht haben, macht die Karte das rückstandslos wieder rückgängig.

Softwareschutz

Manche Softwareprogramme machen im Prinzip genau das Gleiche wie die Einsteckkarte. Allerdings benötigen diese etwas weniger Festplattenraum, da sie in der Regel nicht die ganze Festplatte spiegeln, sondern nur alle Veränderungen dokumentieren. Zudem setzen sie nicht zwangsweise die Festplatte jedes Mal in den Ausgangszustand zurück, auch wenn man das so konfigurieren kann. Solche Programme sind vielmehr eine Art Versicherung, auf die man erst zurückgreifen muss, wenn man sie braucht. Also etwa dann, wenn man genau weiß, dass jemand den PC verändert hat.

Das ist immer auch dann praktisch, wenn der Nachwuchs sich am PC ausgetobt hat oder wenn man eine Software ausprobiert hat, die einem nicht gefällt. Denn entsprechende Programme deinstallieren nicht nur die testweise installierte Software, sie schicken den PC quasi auf Zeitreise und stellen einen beliebigen Zustand in der Vergangenheit wieder her. Somit bleiben weder Datenmüll noch veränderte Registry-Einträge im Betriebssystem zurück. Wie weit der Computer dabei in die Vergangenheit zurückreisen kann, hängt von der Speichermenge ab, die man dem Sicherungsprogramm dafür zur Verfügung gestellt hat. Die Spanne reicht von wenigen Stunden bis zu mehreren Wochen.

Retter in allerhöchster Not

Solche Programme schützen somit zugleich auch zuverlässig vor Virenattacken. Hat man beispielsweise einen gefährlichen E-Mail-Anhang geöffnet und dadurch einen Virus in das System gelassen, kehrt man zu dem Zeitpunkt vor dem Doppelklick zurück, löscht die E-Mail und alles ist gut! Praktisch: Neu angelegte und veränderte Dateien kann man von der Zeitreise ausschließen, sodass nicht alle Arbeit, die man nach dem Wiederherstellungspunkt gemacht hat, gleich mit verschwindet. Entsprechende Schutzprogramme erkennt man häufig daran, dass sie das englische Wort „Reload“ oder „Rollback“ im Namen tragen.

Virenschutz sinnvoll

Hundertprozentigen Virenschutz bieten solche Programme allerdings nicht. Denn es ist denkbar, dass man einen Virus nicht sofort bemerkt. Liegt der letztmögliche Punkt für die Wiederherstellung zeitlich nach der Infektion des PC, ist die Zeitreise wertlos. Auch wenn man, wie zuvor erwähnt, Daten von der Zeitreise ausschließt, hat die Schadsoftware die Möglichkeit, sich darin zu verbergen. Zudem ist es schwierig, den Infizierungszeitpunkt genau zu bestimmen, wenn man den Befall zunächst nicht bemerkt. Somit ist es sinnvoll, in jedem Fall auch auf eine Virensoftware zu setzen. Bedenken Sie, dass Sie eventuell auch wichtige Programm- und Betriebssystemupdates wieder rückgängig machen, wenn Sie den Computer zurücksetzen.

Firewall

Neben Viren lauern im Internet aber noch weitere Gefahren. So verbreiten zahlreiche kriminelle Hacker im Web Schnüffelprogramme, die sich selbständig auf die Suche nach ungeschützten PCs begeben. Ist solch ein Tool auf einen Computer aufmerksam geworden und der Hacker findet diesen interessant, kann er aus der Ferne den Inhalt der Festplatte auskundschaften und Daten beliebig stehlen oder verändern. Zudem kann er den PC versklaven, etwa als Zwischenspeicher oder sogar als Zwischenstation zum Spuren verwischen beim illegalen Eindringen in fremde Webserver.

Um es nicht soweit kommenzulassen, sollte auf jedem PC, der mit dem Internet verbunden ist, eine Firewall installiert und aktiviert sein. Alternativ kann man eine Hardware-Firewall einsetzen, die zwischen dem PC oder dem verwendeten Netzwerk und dem Internet angeschlossen ist. Beide Typen sind auch in der Lage, Dialer zu enttarnen und unschädlich zu machen. Dialer sind kleine Programme, die unbemerkt auf den PC gelangen und selbständig teure Telefonverbindungen aufbauen. Diesen Typ gibt es jedoch heute immer seltener, da der Verbindungsaufbau mit dem Internet heutzutage in der Regel nicht mehr über altmodische Modems, sondern eher per DSL oder per UMTS über das Mobilfunknetz erfolgt.

Spyware

Ein ebenfalls lästiges Problem ist Spyware. Das sind kleine Programme, welche sich auf dem PC verstecken und die heimlich die Surfgewohnheiten oder sogar persönliche Daten auskundschaften und über das Internet verschicken. Auf den PC gelangen die Plagegeister oft durch kostenlose Software oder direkt von aufgerufenen Webseiten. Kostenlose Software ist nicht selten nur wegen der enthaltenen Spyware gratis. Denn oft bezahlen Spyware-Firmen die Entwicklungskosten als Gegenleistung für die Integration der Schnüffeltechnologie.

Um auch dieser Datenspionage einen Riegel vorzuschieben, ist es sinnvoll ein Antispyware-Programm zu installieren. Zudem sollte man sich angewöhnen. Vor der Installation einer Software die Lizenzvereinbarungen genau zu studieren. Denn dort wird in der Regel auf die Schnüffler hingewiesen.

Backup-Software

Als letzte und sicherste Versicherung vor mutwilliger oder unbeabsichtigter Veränderung der Daten sollte man sämtliche Daten auf der oder den Festplatten stets durch ein Backup absichern. Dies kann auf externe Festplatten, CDs, DVDs, Blu-ray-Discs oder beispielsweise auch auf Bänder geschehen. Wer sich angewöhnt, abends stets vor dem Herunterfahren ein entsprechendes Programm zu starten, kann bei auftretenden Problemen gelassen bleiben. Sind Daten weg oder der PC spielt total verrückt, kopiert man einfach sämtliche Daten mittels Backup-Programm zurück und stellt damit in kurzer Zeit den Zustand des Vorabends wieder her.

VPN

Wer wichtige Daten über das Internet übertragen muss und diese wie auch sein Surfverhalten, den E-Mail-Verkehr und andere Aktionen vor den Zugriffen von Hackern im Internet schützen möchte, sollte diese Daten gesichert übertragen. Das geschieht durch ein virtuelles privates Netzwerk, kurz VPN. In diesem verständigen sich Sender und Empfänger durch einen Tunnel im Internet. Dieser ist für Dritte nicht sichtbar. Zum weiteren Schutz verschlüsselt der Sender die Daten vor dem Versand. Den Code zum Entschlüsseln kennt nur der Empfänger.

Damit Sender und Empfänger sich verstehen, ist beim Empfänger ein so genannter VPN-Server nötig. Dieser steckt häufig in einem Router, über den ein Netzwerk mit dem Internetanschluss verbunden ist. Der Sender benötigt entweder eine passende Software, den VPN-Client oder ebenfalls einen entsprechenden Router.

Blickschutz

Wer einfach nur seinen Kollegen am Schreibtisch nebenan oder Mitreisenden in Bus, Bahn oder Flugzeug den Blick auf seine Daten verwehren möchte, kann eine Schutzfolie verwenden. Das ist eine meist aus Polyester bestehende Folie, die man auf den Bildschirm klebt. Diese gibt den Blick auf die Daten nur frei, wenn man sich direkt vor dem Bildschirm befindet. Betrachtet man das Display mit schrägem Blickwinkel von der Seite, sieht man nur eine schwarze Fläche. Solch eine Folie gibt es auch für andere Geräte, etwa für Mobiltelefone.

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Backup-Laufwerken
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Zur Backup-Software
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Webcam

Zu den Sicherheitslösungen Zusätzlich zu den vorgestellten Schutzmöglichkeiten kann man seinen PC mit einer Webcam überwachen. Selbst wenn dann trotz effektiver Schutzmaßnahmen etwas gestohlen oder manipuliert wird, hat man automatisch ein Foto des Übeltäters.

Günstigste Lösung ist eine einfache an den zu überwachenden PC angeschlossene Kamera. Zu den meisten Webcams gehört bereits eine Software dazu, die so eingestellt werden kann, dass sie stets dann ein Foto schießt, wenn die Kamera eine Bewegung registriert. Das Bild sollte sich im Idealfall gleich per Internet verschicken lassen, sodass es bei Diebstahl der Hardware nicht mit verschwindet. Sollte eine solche Software nicht im Lieferumfang der Webcam enthalten sein, kann man beispielsweise auf die Shareware „Supervisioncam“ zurückgreifen.

Autarke Kamera

Damit der Dieb aber gar nicht erst befürchtet, dass er auf frischer Tat abgelichtet wird, ist es besser, die Kamera an einen anderen PC in der Nähe anzuschließen und versteckt auf den Ziel-PC zu richten. Ideal wäre eine selbstständige Kamera, mit integriertem Webserver, die ganz ohne PC auskommt. Sie kann via Telefonkabel oder Netzwerkanschluss, Bilder über das Internet verschicken. Kombiniert mit einem entsprechenden Internetservice kann man sich die Fotos auch gleich per MMS (Multimedia Message Service) aufs Handy schicken lassen.

Solch eine Kamera ließe sich beispielsweise unauffällig in einem Bücherregal verstecken. Der integrierte Webserver hat zudem den Vorteil, dass man von jedem Ort der Welt per Internet einen Blick ins Büro werfen kann und sieht, was aktuell darin vorgeht.

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Allgemein

Zu den Sicherheitslösungen Ebenfalls dem Schutz von Daten und Hardware dienen beispielsweise unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV). Das sind vereinfacht ausgedrückt Batteriereserven für den PC, die bei Stromschwankungen oder komplettem Stromausfall, den PC und angeschlossene Geräte kurze Zeit mit Strom versorgen können. Das beugt Schäden an Hard- und Software vor und stellt sicher, Daten in Ruhe speichern zu können und anschließend den Computer in Ruhe herunterfahren zu können. Für ein Note- oder Netbook ohne angeschlossene Zusatzhardware ist eine USV nicht unbedingt nötig, da im mobilen PC bereits ein Akku steckt. Allerdings schützt sie auch deren Hardware vor Schäden durch extreme Stromschwankungen.

Weiterhin sinnvoll ist Datenrettungssoftware, mit der sich gelöschte Daten wiederherstellen lassen. Auch beschädigte Daten lassen sich damit entweder ganz oder zumindest teilweise wieder herstellen, sodass bei einem Unfall nicht alles verloren geht.

Räume sichern

Lagern besonders sensible Daten auf einem oder mehreren PCs kann man zusätzlich zu den beschriebenen Sicherungsmethoden, den gesamten Raum mit einem Sicherheitssystem versehen. So lässt sich das Öffnen der Tür zum Beispiel von Speicherkarten, Code-Eingabe oder Fingerabdruckkontrolle abhängig machen. Nicht zu vergessen: Rauch-, Feuer- und Wassermelder runden den Schutz ab. Sie können darüber entscheiden, ob man vor einer Katastrophe noch Geräte in Sicherheit bringen kann oder ob Daten und Geräte zerstört werden.

Tritt eine der hier beschriebenen Katastrophen ein, sollte man auf jeden Fall einen kühlen Kopf bewahren. Übereilige Affekt-Reaktionen verschlimmern ein Problem oft sogar und machen die letzte Hoffnung auf Datenrettung zunichte. Also: Erstmal abwarten, eventuell einen Kaffee trinken und überlegen, wie das Problem am effektivsten angegangen werden kann. Nur so ist es später möglich, sich guten Gewissens bescheinigen zu können, alles Mögliche unternommen und nicht überstürzt gehandelt zu haben.

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