Ein Wohnzimmer-PC macht jeden Fernseher zum extrapotenten Smart-TV. Damit surfen Sie im Internet, schneiden Fernsehsendungen mit, spielen moderne PC-Games, schauen Blu-rays und DVDs und empfangen E-Mails. Die Geräte sind klein und schick und stören in keinem Wohnzimmer. Worauf Sie bei der Auswahl eines Wohnzimmer-PCs besonders achten sollten, erfahren Sie in dieser Kaufberatung.
Kaufberatung Wohnzimmer-PCs
Zu den Wohnzimmer-PCs
- Multimediale Schaltzentrale
- Vorteile
- Design
- Bedienung
- Das Betriebssystem
- Ruhe bitte!
- Leistung
- Anschlüsse
- Ausstattung
- Fazit
Multimediale Schaltzentrale

Sie wünschen sich einen Smart-TV? Dann müssen Sie nicht unbedingt einen neuen Fernseher kaufen. Es geht auch anders und oft sogar günstiger: mit einem Wohnzimmer-PC, auch Media-PC, Mini-PC oder Home Theatre PC (HTPC) genannt. Dieser macht den Fernseher sogar noch smarter. Denn er kann mehr als handelsübliche Smart-TVs. Während diese nur mit Apps arbeiten, die der Hersteller ihnen spendiert oder in einem App-Store anbietet, führt ein Wohnzimmer-PC alle Programme aus, die Sie auch auf Notebook oder Desktop-PC verwenden können.
Smarter als Smart-TV Ein Wohnzimmer-PC bringt den Fernseher ins Internet. Sie können vom Sofa aus im Web surfen, E-Mails bearbeiten, Videotelefonate führen, Ihren Twitter- oder Facebook-Account aktualisieren oder ein modernes PC-Game spielen. Der Media-PC spielt zudem Videos ab, zeichnet TV-Sendungen auf, gibt diese zeitversetzt wieder, zeigt Digitalfotos und spielt Musik. Daneben kann er Daten von Computern aus dem lokalen Netzwerk empfangen und auf dem Fernseher anzeigen, wie ein Mediastreamer.
Für alle geeignet Ein Wohnzimmer-PC ist nicht nur eine Spielwiese für Technikfreunde, die sich eine passende Lösung aus Einzelteilen zusammenstellen wollen. Es gibt zahlreiche Komplettlösungen, die eine günstige Komplettlösung für alle sind, die noch keine Heimkinoanlage besitzen, sich aber eine aufbauen wollen und gleichzeitig mit dem Fernseher aufs Netzwerk und Internet zugreifen möchten. Ideal ist ein Media-PC auch für alle mit wenig Platz im Wohnzimmer. Denn wo sich sonst zahlreiche Geräte türmen, muss nur noch ein kleiner Computer Platz finden. Manchmal versteckt sich dieser auch unsichtbar an der Rückseite des Fernsehers.
Sie halten einen Media-PC für eine Ideallösung? Dann lesen Sie die folgenden Kapitel dieser Kaufberatung. Dort erfahren Sie alles Wichtige zu den Wohnzimmer-Rechnern: was sie leisten, womit Sie rechnen können und worauf Sie beim Kauf achten sollten. Wir beschränken uns in dieser Kaufberatung auf fertig zusammengestellte Systeme. Trotzdem finden Sie hier auch vieles Wissenswertes, für den Fall, dass Sie lieber selbst alle Einzelkomponenten aussuchen und einen eigenen Media-PC zusammenstellen möchten. (pr)
Vorteile

Einer für alle: Ein Media-PC kann nahezu alle Bausteine einer Heimkinoanlage ersetzen und diesen smarter als jeden Smart-TV machen. Neben dem kleinen Rechenknecht sind bei maximaler Ausbaustufe nur noch Fernseher, Monitor oder Beamer plus Lautsprecher nötig. Gleichzeitig verschwinden zahlreiche Fernbedienungen vom Wohnzimmertisch, denn der Wohnzimmer-PC braucht nur eine für die Steuerung aller Funktionen. Zudem ersparen Sie sich die komplizierte Verkabelung vieler Geräte und auch den dadurch entstehenden Kabelsalat dahinter.
Zum Fernsehen So wird der Wohnzimmer-PC per TV- oder Satellitenempfangskarte zum TV-Receiver und im Zusammenspiel mit der Festplatte auch gleich zum digitalen Videorekorder, der ebenfalls zeitversetztes Fernsehen (Timeshift) erlaubt. Sein optisches Laufwerk ersetzt den DVD- und Blu-ray-Player. Digitale Musikdateien und die CD-Abspielfunktion machen die HiFi-Anlage überflüssig und eine kräftige Grafikkarte und geeignete PC-Games ersetzen sogar die Spielkonsole.
Für den Dia-Abend Auch einen Diaprojektor, den man jedoch nicht unbedingt zur Heimkinoanlage zählt, ersetzt der PC. Er zeigt gespeicherte Urlaubsfotos per Knopfdruck oder vollautomatisch in einer Diashow an. Gleichzeitig kann der Wohnzimmer-PC dazu Musik von der Festplatte abspielen. Das schafft der analoge Diaprojektor nicht. Gefällt Ihnen ein Foto, können Sie es auf der Stelle ausdrucken, auf CD oder DVD brennen oder per E-Mail versenden. Kaufberatungstipp: Der Drucker muss dazu nicht im Wohnzimmer stehen. Ihn können Sie über das Netzwerk ansteuern. Fehlt Ihrem Drucker ein Netzwerkanschluss, baut ein Druckserver diesem eine Brücke ins Heimnetz.
Mit Netzkontakt Durch die Fähigkeit, mit dem Internet zu kommunizieren, erweitern sich zudem die Möglichkeiten. So können Sie Webradio empfangen und aus den Lautsprechern tönen lassen genauso wie Videos aus dem Internet über den Fernseher betrachten. Sogar Online-Videotheken lassen sich nutzen, bei denen Sie Filme nach der Bezahlung auf die Festplatte laden und anschließend über TV-Gerät oder Beamer betrachten. Schließen Sie Webcam und Mikrofon an, können Sie auch Videochats im Wohnzimmer führen.
Auch die Designfrage lässt sich leichter klären, da Sie sich nur noch Gedanken um ein Gerät machen müssen. Stellen Sie stattdessen eine Heimkinoanlage aus vielen Einzelkomponenten zusammen, gilt es darauf zu achten, dass alle optisch miteinander harmonieren, was gerade beim Einsatz von Geräten verschiedener Hersteller nicht immer einfach ist.
Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
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Satelliten-Empfangsanlagen •
TV-Tunern •
Druckservern •
Webcams Zu
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Raumklang-Lautsprechern
Design

Ein Wohnzimmer-PC, der diesen Namen verdient, sollte auch optisch ins Wohnzimmer passen. Wer möchte schon eine große, graue Kiste neben oder unter dem Fernseher stehen haben? Neben den Fernseher gehören stattdessen schicke schwarze, silberne oder auch goldene Geräte, wie im Heimkino- und HiFi-Bereich üblich. Also soll auch der Media-PC schick aussehen, am besten gar nicht mehr wie ein Computer.
Dem werden die Hersteller gerecht und bieten entsprechende Geräte in vielen unterschiedlichen und ansprechenden Designs an. Sie finden aber dennoch eine ganze Reihe Media-PCs, die mehr nach einem Schreibtischrechner aussehen, wenn sie vielleicht auch in kleinerem und kompakterem Gehäuse stecken. Kaufberatungstipp: Am besten machen Sie sich vor der Gerätewahl klar, was Ihr Auge akzeptieren kann, bevor Sie sich von den Leistungsdaten manch potenter aber weniger schöner Kisten überreden lässt.
Hinter dem Fernseher verstecken Wenn Sie gar kein zusätzliches Gerät sehen möchten, wählen Sie einen besonders flachen Wohnzimmer-PC, den Sie hinter Ihrem Fernseher verstecken können. Für einige Media-PCs gibt es spezielle Halter, mit denen Sie diese an der Rückseite des Fernsehers anbringen können. Andere können Sie auch mit Haltern aus dem Baumarkt hinter dem TV-Gerät an der Wand befestigen. Wichtig ist jedoch, dass Sie den Computer noch erreichen können, um Tasten zu drücken oder auch DVD und Blu-rays einführen zu können.
Kaufberatungstipp: Denken Sie auch an die Fernbedienung. Arbeitet diese mit Infrarot, können ihre Befehle den Empfänger hinter dem Fernseher nicht erreichen. Dieses Problem können Sie mit einem externen Infrarotempfänger lösen. Diesen platzieren sie so, dass er die Befehle Ihrer Fernbedienung empfangen kann. Per Kabel leitet er diese dann unsichtbar hinter dem Fernseher an den Wohnzimmer-PC weiter.
Flach wie ein Videorekorder Für Media-PCs, die hinter dem Fernseher verschwinden, ist das Aussehen praktisch egal. Anders sieht das bei solchen aus, die neben dem TV-Gerät sichtbar sind. Ein graues PC-Gehäuse passt sich nur schwer dem Wohnzimmer an. Das gilt auch dann, wenn es auf der Seite liegt. Erst wenn der Wohnzimmer-PC in der Optik einem Videorekorder ähnelt, also beispielsweise schwarz oder silber ist, stört er weniger. Er passt dann ideal zu AV-Receiver und Co. und findet problemlos in TV-Möbeln Platz. Andererseits: Besonders flache Geräte sind zwar schick, bieten dafür aber weniger Platz für den weiteren Ausbau, da alle Steckplätze meist bereits gefüllt sind. Das gilt im Prinzip auch für andere Gehäuseformen, die auf minimale Größe getrimmt sind, also auch für manch schicke Würfel- oder Schachtel-Designs.
Achtung! Nicht alle flach liegenden Media-PCs haben automatisch die Breite von HiFi-Komponenten. Teilweise sind diese deutlich breiter, mitunter aber auch schmaler. Kaufberatungstipp: Wenn Sie den Media-PC zusammen mit anderen Geräten aufstellen möchten, sollten Sie besonders auf die Gehäusemaße achten.
Eckig oder schmal Als Alternative zum Standard-PC-Design und flachen Gehäusen bieten einige Hersteller quadratische oder besonders schmale Media-PCs mit schickem Design an, die direkt neben dem Fernseher stehen können und nicht im Schrank verschwinden müssen.
Achten Sie auch auf ein häufig vorhandenes Display. Viele flackernde Lämpchen und Anzeigen können schnell störend wirken, weil sie die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und von Film und Musik ablenken. Gleichzeitig bieten sie viele wichtige Informationen. Kaufberatungstipp: Günstig ist daher ein informatives Display, das sich vom Sitzplatz ablesen bei Bedarf aber per Fernbedienung ausschalten lässt. Alternative: ein On-Screen-Display, das sich am Fernseher auf Knopfdruck ein- und ausblenden lässt.
Anschlüsse vorne Wichtig sind viele Anschlüsse an der Gehäusefront, wie Speicherkartensteckplätze und Buchsen zum Anschluss von Digitalkamera, Videokamera, MP3-Player etc. Diese sollten aber der besseren Optik wegen hinter einer Abdeckklappe verschwinden.
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TV Wand- und Deckenhalterungen Zu
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Externen Infrarotempfängern
Bedienung

Auch die Tastatur sollte sich optisch dem Wohnzimmer anpassen und nicht in schnödem Grau daherkommen. Zudem ist es nicht nötig ein ausgewachsenes Exemplar zu verwenden, das viel Platz braucht und selbst bei tollem Design sicher mehr stört als nützt. Eine kleine kompakte Tastatur sollte für die meisten Aktionen ausreichend sein, solange Sie nicht stundenlang mit dem PC arbeiten möchten, sondern sich auf E-Mails, Internetadressen und Titeleingabe von Musik und Filmen beschränken. Schmale Tastaturen haben den Vorteil, dass sie auf oder unter dem Wohnzimmertisch nicht übermäßig viel Raum benötigen.
Selbstredend sollte es sich dabei um eine kabellose Variante handeln: Denn im Wohnzimmer ist ein Tastaturkabel vom Sofa zum PC nicht nur unschön, es ist auch gefährlich. Zu leicht kann jemand darüber stolpern und sich verletzten. Obendrein würden dabei womöglich der Wohnzimmer-PC und andere Geräte vom Schrank gezogen und durch den Aufprall auf den Boden zerstört. Kaufberatungstipp: Wer gar nicht tippen möchte, braucht für den Alltag auch keine Tastatur.
Fernbedienung wichtig Elementar ist aber eine Fernbedienung, die alle wichtigen PC-Funktionen ansprechen und die fürs Wohnzimmer benötigte Software steuern kann. An diesen Komfort hat man sich im Wohnzimmer inzwischen gewöhnt und niemand möchte wohl mehr wie vor 40 Jahren ständig aufstehen müssen, um eine Einstellung zu verändern. Die Steuerung der Funktionen per Tastatur wäre ebenfalls recht umständlich.
Vorteilhaft für den Empfang der Steuersignale ist ein ins PC-Gehäuse integrierter Infrarot oder Bluetooth-Empfänger, je nachdem mit welcher Technik die Geräte arbeiten. Infrarot ist die klassische Variante setzt aber, anders als Bluetooth, Sichtkontakt zwischen Sender und Empfänger voraus. Kaufberatungstipp: Haben Sie beide Möglichkeiten zur Auswahl, ist Bluetooth die bessere, weil unproblematischere Alternative.
Integrierter Empfänger Fehlt dem Wohnzimmer-PC ein Empfänger, müssten Sie diesen extern am Gerät anschließen. Geschieht das per Kabel, sieht das nicht nur unschön aus, sondern verschlimmert obendrein den Kabelsalat, den die technische Ausrüstung sowieso schon verursacht. Auf der anderen Seite ermöglicht diese Lösung, den Media-PC im (gut belüfteten) Schrank zu verstecken und nur einen kleinen Empfänger für die Signale der Fernbedienung beim TV-Gerät zu platzieren.
Einen fehlenden Infrarot-Empfänger per USB-Stick nachzurüsten macht wenig Sinn. Er hat an der Rückseite des Computers möglicherweise keinen oder nur sehr eingeschränkten Empfang. An der Frontseite eingesteckt würde er nicht nur optisch sehr stören, sondern obendrein die Gefahr bergen, daran hängen zu bleiben und PC oder Empfänger zu beschädigen.
Touchscreen Besonders komfortable Media-PCs besitzen ein berührungsempfindliches Display - ein Touchscreen - an der Gehäusefront. Das macht die Bedienung besonders einfach und intuitiv, ersetzt aber nicht die Fernbedienung. Zudem vergrößert das auch das Gehäuse.
Alternative Smartphone Kaufberatungstipp: Besitzen Sie ein Smartphone oder ein Tablet, können Sie beide in eine Universalfernbedienung verwandeln. So gibt es spezielle Apps, also kleine Programme für Smartphone und Tablets, die diese in eine Universalfernsteuerung verwandeln. Eventuell bietet der Hersteller des Media-PCs eine passende App an. Dann erfolgt die Befehlsübergabe in der Regel per WLAN. Eine Alternative ist eine Kombination aus aufsteckbarem Infrarotsender für Smartphone und Tablet und einer App. In der App sind oft bereits zahlreiche Steuerungscodes für viele Geräte integriert. Fehlende sollte diese erlernen können. Praktisch: Mit dieser Kombination können Sie oft auch weitere Geräte wie etwa einen Fernseher, einen Blu-ray-Spieler und andere Geräte fernbedienen.
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PC-Tastaturen •
Mäusen und Trackballs •
Universalfernbedienungen •
Bluetooth •
Smartphones •
Tablet-PCs
Das Betriebssystem

Ein Media-PC ist im Grunde ein normaler Computer und benötigt deshalb auch ein Betriebssystem. Dieses muss allerdings an die Bedürfnisse des Heimkinos angepasst sein. Es ist nicht nur für die komplette Fernsteuerung des Systems Voraussetzung, sondern auch für die komfortable Steuerung sämtlicher Multimediafunktionen. Ein Standard-Betriebssystem bietet das von Haus aus oft nicht.
Moderne Microsoft-Systeme wie Windows Vista und Windows 7 haben die für den Heimkinobetrieb nötige Software Media Center meist integriert. Bei Windows Vista gehört diese bei den Versionen Home Premium und Ultimate zum Lieferumfang. Bei Windows 7 enthalten alle Versionen ab Home Premium die Media-Center-Software. Kaufberatungstipp: Setzen Sie noch Windows XP ein, benötigen Sie dafür die Windows Media Center Edition 2005. Das ist eine an die Heimkinobedürfnisse angepasste Version von Windows XP Professional.
Kein Update für Windows XP Achtung! Obwohl Windows XP als Basis für das Media Center-System dient, gibt es kein Update darauf. Möchten Sie einen normalen, älteren PC umwandeln, müssen Sie das Betriebssystem komplett neu erwerben. Hier böte sich dann aber auch der Umstieg auf Windows 7 an. Kaufberatungstipp: Sparen Sie dieses Geld und kaufen Sie lieber einen neuen Wohnzimmer-PC. Selbst Einstiegsversionen sind in der Regel leistungsfähiger als alte Rechner und ein geeignetes Betriebssystem gibt es oft gleich mit dazu.
Ein neues Betriebssystem bietet vor allem mehr Komfort und mehr Funktionen als Windows XP. Besonders interessant für Besitzer einer Xbox: Mit Windows 7 realisieren Sie ein perfektes Zusammenspiel zwischen Computer und Spielkonsole. Der PC kann die Xbox als Empfänger verwenden, der sämtliche Inhalte auf dem Fernseher anzeigt. Die Datenübertragung erfolgt kabellos per WLAN. Somit muss der Computer nicht in unmittelbarer Nähe stehen. Weiterer Vorteil neuer Windows-Versionen: Sie enthalten einen MPEG-2-Dekoder.
MPEG-2-Dekoder für Windows XP Der MPEG-2-Dekoder ist nötig, um das auf DVDs gespeicherte Filmmaterial zu entschlüsseln und zu dekomprimieren. Windows-XP-Anwender müssen diesen getrennt kaufen und auf Kompatibilität mit dem System achten. Geeignet ist beispielsweise der
Nvidia DVD-Dekoder. Informationen dazu finden Sie auf der NVIDIA-Webseite. Eine Demoversion können Sie
hier herunterladen und testen.
Auf die Treiber achten Weiterhin wichtig bei der Nutzung von Windows XP: Sie müssen auf die richtigen Treiber achten, um Konflikte zu vermeiden. Manche Hardwarehersteller stellen besondere Treiber für das Media PC-System unter der Verwendung von Windows XP bereit. Die normalen Treiber für Windows XP sollten Sie in diesen Fällen ignorieren. Setzen Sie auf einen fertig konfigurierten Wohnzimmer-PC, müssen Sie sich darum kaum Gedanken machen. Anders ist es für alle, die den PC selbst zusammenschrauben und auf das ältere Microsoft-Betriebssystem setzen wollen. Für sie gilt zudem darauf zu achten, dass die Hardware dieses System unterstützt. Sonst kann es später zu bösen Überraschungen und Enttäuschungen kommen, wenn etwas nicht klappen sollte wie geplant. Besonderes Augenmerk sollten Sie hier den TV- und Satelliten-Karten sowie auch Fernbedienungen schenken.
Andere Media-Systeme Es muss nicht unbedingt Microsoft sein. Einige Hardwarehersteller haben eigene Lösungen im Programm oder setzen auf das frei erhältliche Linux samt kostenlosem Bedienprogramm. Daneben existieren zahlreiche kostenlose und auch kostenpflichtige Versionen, die sich als Alternative verwenden lassen. Informationen dazu finden Sie in
diesem Wiki. Da Sie hier aber für die Einrichtung und Konfiguration selbst Hand anlegen müssen, eignet sich dieser Weg nur für erfahrene PC-Anwender.
Apple kaum eine Alternative Eine mögliche Alternative boten bis zum Jahr 2011 auch Apple-Computer, die die Software Front Row ins Betriebssystem integriert hatten. Sie erlaubte es, sämtliche Audio- und Videofunktionen per Fernbedienung zu steuern. Mit Einführung von Mac OS X 10.7 (Lion) hat Apple die Software jedoch entfernt. Um heute einen Apple-Computer als Abspielstation für Videos und Musik an einer Heimkinoanlage nutzen zu können, ist zusätzlich das Gerät Apple TV nötig. Das ist kein Media-PC, sondern lediglich eine Streamingbox, die Inhalte aus dem lokalen Netzwerk am Fernseher wiedergeben kann. Weiterer Nachteil: Apple-Computer unterstützen von Haus aus kein Blu-ray-Laufwerk. Für sie wäre die Anschaffung eines zusätzlichen Laufwerks sowie spezieller Abspielsoftware nötig.
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Spielkonsolen •
Mediastreaming •
TV-Karten Zu
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Betriebssystemen •
Apple TV
Ruhe bitte!

Nicht zum optischen, sondern eher zum akustischen Design zählen die Geräusche, die ein Media-PC abgibt. Sie sind beim Einsatz im Wohnzimmer besonders wichtig. Idealerweise gibt ein Wohnzimmer-PC keinen Ton von sich. Denn beim Kinoabend möchte niemand den Lärmpegel eines Standard-PCs ertragen, dessen Lüfter unüberhörbar das Gehäuse kühlen und dessen Festplatte und DVD/Blu-ray-Laufwerk lautstark auf ihre Arbeit aufmerksam machen.
Lüfterlose Gehäuse Besonders schön ist es, wenn solch ein Computer ganz ohne Lüfter auskommt, was trotz kräftiger Rechenleistung möglich ist. Zahlreiche Hersteller machen es vor. Sie setzen in der Regel auf eine effektive passive Lüftung, die durch intelligenten Gehäuseaufbau und zahlreiche Kühlkörper die Temperatur ausreichend niedrig hält. Zuweilen kommt auch eine effektive Flüssigkeitskühlung zum Einsatz.
Kaufberatungstipp: Setzen Sie auf ein Gerät, das Lüfter an Bord hat, sollten Sie darauf achten, dass dort besonders leise Flüstermodelle zum Einsatz kommen. Sie geben nur sehr wenig Geräusche ab und arbeiten im Vergleich zu Standardlüftern nicht permanent. Ein Temperaturfühler ermittelt in den PCs die aktuelle Wärmeentwicklung und setzt die Lüfter erst bei Erreichen einer festgelegten Schwelle in Gang und schaltet sie auch wieder ab, wenn die Temperatur wieder darunter fällt. Zudem arbeiten die Ventilatoren nicht sofort mit voller Leistung und damit höchstem Geräuschpegel, sondern immer nur so schnell, wie es die aktuelle Wärmeentwicklung erfordert. Das bedeutet, auch ein Media-PC mit Lüftern kann lautlos sein, wenn er keine Höchstleistungen vollbringen muss.
Laufwerke als Lärmquelle Lärm und Geräusche verursachen aber nicht nur Lüfter, sondern alle beweglichen Teile im Gehäuse. Dazu zählen besonders Festplatte(n) und das DVD/Blu-ray-Laufwerk. Die Festplatte kann einerseits durch hohe Laufgeräusche und andererseits durch Schreib-Lesezugriffe der Köpfe auf sich aufmerksam machen. Besonders intensiv muss der Speicher arbeiten, wenn Sie zeitversetztes Fernsehen genießen. Denn dann muss die Festplatte gleichzeitig Daten speichern und wiedergeben und ist dadurch besonders laut. Achten Sie deshalb darauf, welche Festplatte im PC arbeitet. Kaufberatungstipp: Verwenden Sie anstelle einer Festplatte modernen SSD-Speicher. Dieser arbeitet nicht nur schneller, sondern auch vollkommen geräuschlos. Grund: Er kommt ohne bewegliche Teile aus.
Untersuchen Sie auch die Geräuschentwicklung des verwendeten DVD/Blu-ray-Laufwerks in den technischen Daten oder auf der Webseite des Herstellers. Denn auch beim Betrachten einer DVD oder Blu-ray möchte wohl niemand Lärm aus dem PC hören. Schön ist in diesem Zusammenhang, wenn der PC-Hersteller eine Spezialaufhängung für die Laufwerke verwendet, die deren Geräusche eindämmen und zusätzlich für Ruhe sorgen.
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PC-Kühlung •
Festplatten •
SSDs •
Blu-ray •
DVD-Laufwerken
Leistung

Wie bei Computern für den Schreibtisch gibt es auch bei PCs für das Wohnzimmer zum Teil erhebliche Leistungsunterschiede. Einige eignen sich nur zum Abspielen von Musik und Filmen, beherrschen jedoch aufgrund unzureichender Hardwareausstattung und mangelnder Prozessorleistung kein zeitversetztes Fernsehen. Das Einhalten der Mindestvoraussetzungen für ein Media-PC-Betriebssystem bedeutet somit nicht automatisch, dass entsprechende Geräte alle Aufgaben mit Bravour meistern können.
Ansprüche ermitteln Kaufberatungstipp: Am besten machen Sie sich vor der Anschaffung bewusst, was Sie mit dem Wohnzimmer-PC überwiegend anstellen möchten und suchen mit dieser Gewichtung geeignete Geräte aus. Möchten Sie etwa oft am PC spielen, haben Sie andere Anforderungen, als wenn Sie Ihr Wohnzimmer lediglich in ein Heimkino verwandeln möchten. Spieler benötigen eine weit leistungsfähigere Grafikkarte und einen potenteren Prozessor als alle die nur Musik hören, Filme gucken und zeitversetztes Fernsehen nutzen möchten.
Achten Sie in diesem Zusammenhang auf den Einsatz von Mehrkern-Prozessoren. Diese sind deutlich leistungsfähiger als normale Rechenherzen mit nur einem Kern, da sich quasi zwei oder mehr Prozessoren die Arbeit teilen. Kaufberatungstipp: Setzen Sie auf stromsparende Varianten, da diese weniger zur Wärmeentwicklung beitragen. Meiden Sie ältere Atom-Prozessoren von Intel mit nur einem Prozessorkern, wie sie in vielen einfachen Netbooks zum Einsatz kommen. Deren Leistung ist für einen Wohnzimmer-PC nicht ausreichend.
Stromhunger Ebenfalls zur Leistung zählt der Stromverbrauch des gesamten Wohnzimmer-PCs, der nicht zu unterschätzen ist. Denn Computer können sehr stromhungrig sein. Besonders niedrig sollte der Verbrauch im Standby-Modus sein. Ist der PC ausgeschaltet, sollte er gar keinen Strom verbrauchen. Kaufberatungstipp: Um Ihr Portmonee und die Umwelt zu schonen, sollten Sie auf möglichst niedrige Werte achten.
Generell gilt zu bedenken, dass die DVD/Blu-ray-Bildqualität bei PC-Laufwerken zuweilen schlechter als bei hochwertigen DVD/Blu-ray-Playern sein kann. Haben Sie höchste Ansprüche an die Bilder, sollten Sie sich auf die Suche nach einem entsprechend hochwertigen DVD/Bu-ray-Laufwerk machen oder eventuell überlegen, neben dem Media-PC noch einen herkömmlichen DVD/Blu-ray-Rekorder zu betreiben. Wirklich schlecht ist die Bildqualität eines PC-Laufwerks aber nicht. Haben Sie normale Ansprüche, können Sie guten Gewissens auf die PC-Lösung setzen.
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Grafikkarten •
Prozessoren •
DVD- und Blu-ray-Rekordern
Anschlüsse

Die Standardanschlüsse eines Computers reichen für den Büroalltag, fürs Wohnzimmer sollte es aber ein bisschen mehr sein. Eine Audio-/Video-Schnittstelle ist fürs Heimkino Pflicht. Hier ist mindestens ein HDMI-Anschluss (High Definition Multimedia Interface) wichtig. Dieser ist mittlerweile Standard für die einfache Verkabelung von Audio-Video-Komponenten, quasi der digitale Scart-Stecker. Er überträgt Bild und Ton digital und beherrscht das Verschlüsselungsverfahren HDCP.
Digital Fehlt dem PC eine HDMI-Schnittstelle, sollte mindestens ein DVI-Ausgang vorhanden sein. Dieser arbeitet ebenfalls digital und kann, wie HDMI, HDTV-Signale mit HDCP-Kopierschutzverfahren verarbeiten. Für den Anschluss an einen HDMI-Eingang am Fernseher gibt es Adapter, die DVI-Stecker in HDMI-Anschlüsse umwandeln. Allerdings überträgt DVI keinen Ton. Dafür ist ein weiteres Kabel nötig. Möchten Sie diesen ebenfalls digital übertragen, benötigen Wohnzimmer-PC und Fernseher, respektive AV-Receiver eine digitale Audio-Schnittstelle nach SPDIF-Standard. Hier kommt entweder Toslink oder ein Koaxialstecker (Cinch) in Frage.
Analog Praktisch kann auch ein Komponenten-Video-Ausgang sein. Er arbeitet analog, bietet aber dennoch gute Bildqualität. Mindestvoraussetzungen, um ein Bild auf älteren Fernsehgeräten ausgeben zu können, sind daneben S-Video oder Cinch-Anschlüsse. Diese kommen jedoch nicht mit HDCP zurecht. Für beide Steckertypen ist meist ein Scart-Adapter nötig, um Verbindung mit dem TV-Gerät aufnehmen zu können. Leider besitzen nur sehr wenige Media-PCs einen Scart-Anschluss. Schade, denn damit wäre die Verkabelung älterer Geräte einfacher. Wenn Sie vorhaben, den Wohnzimmerrechner auch als Spielkonsolenersatz zu verwenden, benötigt dieser passende Anschlüsse für Game-Controller. Für den Einsatz als Diaprojektor sind Speicherkartensteckplätze von großem Vorteil.
Netzwerkkarte Sehr wichtig sind ein Netzwerkanschluss und eine Verbindung ins Internet. Ob drahtloses oder kabelgebundenes Netzwerk spielt eine untergeordnete Rolle. Worauf Sie setzen, ist abhängig davon, wo der Zugangspunkt zum Internet liegt und ob Sie gewillt sind, ein langes Netzwerkkabel zu verlegen. Kabellose Verbindungen sind eleganter, kabelgebundene sicherer und bieten höhere Bandbreiten. Kaufberatungstipp: Ein Netzwerkanschluss macht Ihren Wohnzimmer-PC gleichzeitig zur Streamingbox, auf die Sie Daten von anderen Computern aus dem lokalen Netzwerk oder auch vom Smartphone oder Tablet senden können.
Unverzichtbar: Internetzugang Ein Internetanschluss ist aus mehreren Gründen unabdingbar. Schon beim ersten Anschalten des neuen Computers verlangen diese oft danach, das Betriebssystem über das Netz aktivieren zu können. Dies ließe sich eventuell noch per Telefon erledigen. Für die regelmäßige Aktualisierung des Betriebssystems, der Software und den Treibern sollte dann aber schon der Weg ins Internet offen sein. Zudem setzt ein Video-on-demand-Service, den das Media-Center-System gestattet, einen Anschluss voraus. Darüber hinaus erlaubt ein Internetzugang, E-Mails vom Sofa aus zu schreiben oder während der Werbepause im Web zu surfen. Kaufberatungstipp: Auch für den Wohnzimmer-PC sollten Sie an Virenschutz und Firewall denken, damit dieser genauso sicher funktioniert wie ein Schreibtischrechner.
Wer einen Video-on-demand-Service nutzen und komplette Spielfilme aus dem Internet laden möchte, benötigt unbedingt einen Breitbandanschluss wie DSL oder vergleichbar. Dieser ist auch vorteilhaft, wenn Sie keine ganzen Filme, sondern nur kurze Trailer oder Musik auf die Festplatte laden möchten.
Zugänglichkeit Ebenfalls wichtig ist die Lage der Anschlüsse, wie weiter oben bereits angeklungen ist. Um schnell und unkompliziert die Digicam, die Videokamera oder den MP3-Player anschließen zu können, sollten wichtige Anschlüsse wie USB, Firewire und eventuell auch Cinch und S-Video für ältere Videokameras an der Gehäusefront zugänglich sein. Manche Hersteller haben diese aus vermutlich optischen Gründen an die Gehäuseseite verbannt. Dort können sie aber genauso unpraktisch sein wie an der Rückseite. Zumindest dann, wenn Sie den PC in einem Schrank oder Regal unterbringen möchten.
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Funknetzwerken •
Netzwerken •
Kabeln und Anschlüssen •
HDTV •
Firewalls Zu
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Antiviren-Software
Ausstattung

Je mehr Heimkinokomponenten ein Media-PC ersetzen soll, desto wichtiger ist seine Ausstattung. Dabei ist das Angebot für mögliche Bauteile enorm. Das gilt nicht nur für das Selbstkonfigurieren, sondern auch bei der Auswahl fertig montierter Wohnzimmer-PCs, bei denen es oft identische Geräte, jedoch mit unterschiedlicher Ausstattung gibt.
TV-Tuner Besonders wichtig, um den Fernsehempfang sicherzustellen, ist ein TV-Tuner. Mindestens ein digitaler Empfänger nach DVB-T-Standard sollte eingebaut sein. Dieses ist fast überall empfangbar und garantiert eine höhere Bild- und Tonqualität als analoge TV-Signale. Dort wo Digital-TV nicht per Zimmer- oder Hausantenne empfangbar ist, bleibt nur die Möglichkeit TV-Signale aus dem Kabel (DVB-C) oder per Satellit (DVB-S) zu empfangen. Auch hier sind Bild und Ton digital und somit hochwertiger. Allerdings ist es mit keiner dieser Techniken möglich, einen Fernsehkanal anzusehen und gleichzeitig einen zweiten aufzunehmen, so wie es bei Analogempfang möglich war. Das klappt erst, wenn Sie einen zweiten TV-Tuner installieren.
Satelliten-Tuner Für Kabel- und Satellitenempfang sind entsprechende TV-Tuner nötig. Für Letzteres benötigen Sie zudem eine geeignete Empfangseinheit. Diese besteht aus einer Parabolantenne und einem LNB (Low Noise Block Converter), sowie einem langen Antennenkabel zum TV-Tuner. Möchten Sie zwei Satellitentuner installieren, müssen Sie jedoch bedenken, dass beide eine direkte Kabelverbindung zum LNB benötigen. Sie müssen somit zwei Kabel von dort zum PC verlegen. Entsprechend muss ein LNB zum Einsatz kommen, der mindestens zwei Ausgänge besitzt.
HDTV-Empfang Satellitentuner der neuesten Generation sind anders als ältere Modelle in der Lage, hochauflösende Fernsehsignale nach HDTV-Standard zu empfangen und zu entschlüsseln. Sie arbeiten nach dem DVB-S2-Standard und entschlüsseln nicht nur MPEG-2- sondern auch MPEG-4-Signale mit der Verschlüsselungsmethode H.264. Bei Kabelempfang ist für HDTV-Signale der DVB-C2-Standard nötig. Terrestrisch empfangbares Fernsehen nach DVB-T-Standard gibt es nur mit geringerer Auflösung nach PAL-Standard.
Digitale TV-Tuner-Karten für erdgebundenes (DVB-T), satellitengestütztes (DVB-S) oder das Kabelfernsehen (DVB-C) haben alle den Vorteil, Zugang zu elektronischen Programmzeitschriften (EPG) zu geben. Diese blättern Sie bequem mit der Fernbedienung durch und aktivieren bei besonders gut ausgestatteter Hardware sogar darüber die Aufzeichnungsfunktion.
Externe Empfänger Sollte es keinen freien Steckplatz im Media-PC geben, können Sie auf eine externe Empfangsbox setzen. Diese können Sie versteckt platzieren. Sie kann auch hinter dem Schrank zwischen den Kabeln aufgestellt sein, vorausgesetzt sie kann die Steuerbefehle der Fernbedienung noch empfangen. Wichtig ist für solch eine Lösung ein freier schneller Anschluss am Media-PC. In der Regel verwenden die Hersteller dafür die USB-2.0-Schnittstelle. Die ältere USB-Schnittstelle nach 1.1-Standard wäre für den großen Datenfluss der Fernsehsignale eindeutig zu langsam. Ebenfalls geeignet wäre ein Firewire-Anschluss. Man findet allerdings nur sehr wenige TV-Boxen, die diesen Anschluss verwenden. Praktisch ist ein TV-Empfänger, den Sie irgendwo im Haus aufstellen können und der die Signale per WLAN an den Wohnzimmer-PC schickt.
Großer schneller Speicher Zum Aufzeichnen von Fernsehsendungen und gleichzeitigem Abspielen sind große und schnelle Festplatten nötig. Möchten Sie zwei Programme gleichzeitig aufzeichnen, sollte das verwendete Laufwerk diesen Job auch bewältigen können. Für moderne Festplatten ist das in der Regel kein Problem. Kaufberatungstipp: Alte Modelle aus ausgemusterten Computern sollten Sie besser nicht verwenden. Sie sind in der Regel zu laut und zu langsam.
Je mehr Speicherplatz eine Festplatte bietet desto besser. Denn umso mehr Aufzeichnungen lassen sich dort ablegen, ohne dass Sie ständig entscheiden zu müssen, ob Sie alte Aufnahmen auf DVD oder Blu-ray brennen oder löschen sollten. Als Richtwerte für eine einstündige Aufzeichnung können Sie etwa von Folgendem ausgehen: In Standardqualität mit PAL-Auflösung ist etwa 1 bis 1,4 Gigabyte Speicherplatz nötig. Wählen Sie höhere Qualität, reicht die Spanne von 1,4 bis 2 Gigabyte und für optimale Bildqualität sollten Sie etwa 2,5 bis 3 Gigabyte pro Stunde kalkulieren. Für HDTV-Aufnahmen liegen die Werte etwa fünfmal höher. Das sind jedoch nur Richtwerte. Der tatsächliche Platzbedarf kann davon abweichen.
Erweiterungsmöglichkeit Die Angaben machen eines schnell deutlich: Auch eine noch so große Festplatte stößt irgendwann an ihre Grenzen. Deshalb ist es ein Vorteil, wenn im Gehäuse noch ein Platz für ein zweites Laufwerk frei ist, so dass Sie später eine weitere Festplatte oder SSD einsetzen könnten. Daneben gehört ein DVD/Blu-ray-Brenner zur wichtigen Ausstattung.
DVD-Laufwerk als Videorekorder Statt auf Festplatte aufzuzeichnen, können Sie auch direkt auf einen DVD-Rohling brennen und so das Laufwerk als Videorekorder benutzen. Dazu wäre es vorteilhaft, wenn der Brenner das DVD-RAM-Format verwenden kann. Denn diese Medien lassen sich bis zu 100.000 Mal löschen und wiederbeschreiben. So wird nicht für jede Einspielung ein neuer Rohling fällig. Zudem sind diese Medien so fix, dass man auch hier die Timeshift-Funktion für zeitversetztes Fernsehen nutzen kann. Nachteil: DVD-Medien eignen sich nicht zum Aufzeichnen von HD-Formaten.
Blu-ray Für hoch aufgelöste Filme ist ein Blu-ray-Laufwerk unabdingbar. Klasse, wenn dieses auch Medien beschreiben kann. Dann können Sie in HDTV ausgestrahlte TV-Sendungen auf einen Rohling brennen. Dafür stehen je nach verwendetem Rohling zwischen 23 und 54 Gigabyte Speicherplatz zur Verfügung. Aufgrund der größeren Datenmengen verlängert sich jedoch auch die Zeit zum Brennen eines Rohlings. Im günstigsten Fall dauert ein Schreibvorgang zirka acht Minuten, arbeitet das Gerät sehr langsam, können bis zu 90 Minuten vergehen.
Arbeitsspeicher und Grafik Sehr wichtig ist genügend Arbeitsspeicher, damit der Computer die Videosignale ungebremst verarbeiten kann. Ein Gigabyte sollte die absolute Untergrenze sein, besser wären zwei oder auch vier Gigabyte. Auch die Grafikkarte muss ein Mindestmaß an Rechenleistung und Zwischenspeicher mitbringen. Diese sollte etwa aus dem Mittelfeld des Leistungsangebots kommen oder darüber. 128 Megabyte Speicher sind die Untergrenze. Wer häufig mit dem Gerät spielen möchte, benötigt eher eine Grafikkarte aus der Spitzenklasse mit hoher Rechenleistung im 3D-Bereich und mindestens 256 Megabyte Arbeitsspeicher auf der Karte. Hat die Karte neben einem HDMI-Ausgang auch einen Soundeingang, kann sie das Signal der Soundkarte aufnehmen und gemeinsam per HDMI weitergeben. Für HDTV-Signale sind eine sehr leistungsfähige Grafikkarte und ein Mehrkern-Prozessor Voraussetzung.
Grafikchips Zahlreiche Wohnzimmer-PCs arbeiten mit fest integrierten Grafikchips und nicht mit einer eingesteckten Grafikkarte. Das spart Platz. Allerdings sind viele dieser Chips nicht so leistungsfähig wie eigenständige Grafikkarten. Kontrollieren Sie deshalb, ob der verwendete Grafikchip Ihren Ansprüchen genügt und etwa Full-HD-Videos flüssig wiedergeben kann. Bedenken Sie auch, dass diese Chips teilweise nur wenig oder keinen eigenen Speicher besitzen und sich diesen vom System abzwacken. Dadurch steht den übrigen Komponenten und den Programmen weniger Arbeitsspeicher zur Verfügung. Entsprechenden Geräten sollten Sie deshalb genügend Speicher gönnen.
Möchten Sie den Media-PC auch zum Arbeiten nutzen, muss dieser neben der Bildquelle im Wohnzimmer auch einen PC-Monitor ansteuern können. Hierzu ist eine sogenannte Dual-Head-Grafikkarte nötig, die zwei Monitoranschlüsse bietet.
Portable Mediaplayer Ein Wohnzimmer-PC ist gut zum Befüllen von tragbaren Mediaplayern und Smartphones geeignet. Denn die Fülle von aufgezeichneten Sendungen ist eine nicht enden wollende Quelle. So können Sie etwa Ihre Lieblings-Soaps auf Ihr Handy laden und auf dem Weg zu Arbeit in Bahn oder Bus betrachten. Das Umwandeln auf das passende Format sowie den Kopiervorgang sollte die Software des portablen Gerätes im Wohnzimmer-PC vollautomatisch übernehmen. Sie steuern einfach alles per Fernbedienung vom Sofa. Praktisch!
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Blu-ray-Rohlingen •
Arbeitsspeicher •
Grafikkarten
Fazit

Wer einen Smart-TV im Wohnzimmer möchte, muss nicht gleich einen neuen Fernseher kaufen. Mit einem Wohnzimmer-PC rüsten Sie jeden Fernseher zu einem Smart-TV auf. Oft wird dieser durch den Computer sogar noch leistungsfähiger und vielseitiger einsetzbar. Eine hässliche, laute, graue Kiste müssen Sie dazu nicht in de TV-Schrank stellen. Moderne Media-PCs haben ein ansprechendes Design, sind leistungsfähig und arbeiten leise. Die Gehäuse sind oft sehr klein. Manche verschwinden gar unsichtbar hinter dem Fernseher.
Media-PCs sind nicht nur für Bastler und Tüftler interessant, die sich ein passendes Gerät zusammenschrauben wollen. Es gibt zahlreiche fertig konfigurierte Lösungen, die Sie anschließen und umgehend benutzen können. Wohnzimmer-PCs sind einfach und unkompliziert zu bedienen. Daneben benötigen die Computer deutlich weniger Platz als eine ausgewachsene Heimkinoanlage mit zahlreichen Einzelkomponenten und bieten trotzdem einen größeren Leistungsumfang.
Mehr Formate So können sie in der Regel mit mehr unterschiedlichen CD-, DVD- und Blu-ray-Formaten umgehen als mancher DVD/Blu-ray-Player. Obendrein sind sie besser für die Zukunft gerüstet, da sich neue Kompressionsformate zum Speichern und Wiedergeben von Musik und Film meist per Software-Aktualisierung nachrüsten lassen. Bei eigenständigen AV-Geräten wäre dafür oft ein Neukauf notwendig. Auch auf das Befüllen tragbarer Mediaplayer und Smartphones verstehen sich Computer deutlich besser. Sie können zudem beliebige Programme installieren und nutzen. Bei einem Smart-TV sind Sie demgegenüber auf das vorinstallierte Angebot des Herstellers angewiesen.
Kaufberatungstipp: Wer unsicher ist, aber sowieso seinen Schreibtischrechner austauschen möchte, könnte zu einem Media-PC greifen und den Einsatz im Wohnzimmer ausgiebig testen. Sind Sie unzufrieden, wechselt das Gerät dann auf den Schreibtisch. Denn auch als Büromaschine machen Media-PCs eine ausgezeichnete Figur.
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