Kaufberatung Netbooks


Einstecken, auspacken, loslegen - Netbooks sind vollwertige Computer, passen auch in kleine Taschen, sind schnell einsatzbereit und haben nicht selten einen Akku, der einen ganzen Arbeitstag durchhält. Ideal also für zwischendurch. Mit dieser Kaufberatung behalten Sie den Überblick im Angebotsdschungel und finden leicht ein passendes Netbook.

  1. Der Immer-dabei-PC
  2. Gewicht und Maße
  3. Display
  4. Prozessor und Grafik
  5. Arbeitsspeicher
  6. Netzwerk
  7. Festplatte
  8. Anschlüsse
  9. Tastatur
  10. Betriebssystem
  11. Batterielaufzeit
  12. Praktische Extras

Der Immer-dabei-PC

Zu den Netbooks In der U-Bahn, im Urlaub oder einfach nur im Wohnzimmer – ein Netbook ist ein kleiner praktischer PC, den man leicht überall mit hinnehmen kann. Es ist ideal, um schnell etwas im Internet zu suchen, die E-Mail abzufragen, mit Freunden zu chatten oder den Blog zu ergänzen.

Ein Netbook hat gegenüber einem Tablet den Vorteil einer vollwertigen Tastatur, einen in der Regel günstigeren Preis, beherrscht sämtliche Softwarestandards, inklusive Flash und erlaubt uneingeschränktes Arbeiten. Ein Tablet nutzt man demgegenüber hauptsächlich zum Konsumieren von Daten, zum Spielen oder für kurze E-Mails und Nachrichten in sozialen Netzen.

Klein und leicht

Dank des kleinen Gehäuses und des bescheidenen Gewichts, benötigt ein Netbook in Tasche oder Rucksack wenig Platz. Dennoch kann man fast alles damit machen, was auch mit einem Notebook oder Desktop-Computer möglich ist. Ein vollwertiger Ersatz kann ein Netbook für beide jedoch nicht sein. Dafür ist die Rechenleistung kaum ausreichend und das Display zu klein. Als mobile Spielstation oder Videoschnittplatz ist es genauso wenig geeignet wie zur intensiven Bildbearbeitung mit großen Dateien.

Ideales Zweit- oder Drittgerät

Ein Netbook ist vielmehr ein ideales Zweit- oder Drittgerät. Dank seiner vielseitigen Netzwerkanschlüsse lässt sich leicht mit vorhandenen PCs abgleichen. Ebenso einfach ist der Zugriff aufs Internet möglich. Ein Netbook ist eine sinnvolle Ergänzung für diejenigen, die immer und überall ihre Daten benötigen und auch bearbeiten wollen. Gleichzeitig ist so ein winziger Klapp-PC auch ein günstiger Einstieg in die PC-Welt für alle, die bisher keinen Computer benutzt haben.

Der Preis eines Netbooks stellt nur eine geringe Hürde dar; besonders günstige Versionen kosten gerade einmal 200 Euro. Man kann aber auch gut und gerne das Doppelte oder mehr bezahlen, abhängig von der Ausstattung. Zu welchem Gerät man greift, entscheidet der Haupteinsatzzweck. Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten, erfahren Sie in dieser Kaufberatung. (pr)

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Tablet-PCs

Gewicht und Maße

Zu den Netbooks Entscheidende Kriterien für einen Immer-dabei-PC sind zunächst dessen Maße sowie das Gewicht. Das Netbook soll deutlich kleiner und auch erheblich leichter als ein Notebook sein, was für nahezu alle Geräte auch zutrifft. So wiegen Fliegengewichte nicht einmal ein Kilogramm und schwerere Brocken selten mehr als 1,5 Kilogramm. Beides liegt somit deutlich unter dem Gewicht ausgewachsener Notebooks, das sich etwa ab zwei Kilogramm aufwärts Kilogramm bewegt. Große Versionen wiegen zuweilen sogar vier Kilogramm oder mehr.

Die Größe von kleinen Netbooks entspricht etwa der eines DIN-A5-Blattes, größere Versionen bewegen sich zwischen DIN-A5- und DIN-A4-Blattgröße. Die Dicke variiert, ist bei vielen jedoch nicht gleichmäßig. Relativ häufig ist der hintere Gehäuseteil dicker als der vordere. Das macht das Verstauen in engen Taschen mitunter etwas schwierig, hat aber nebenbei den Vorteil, dass die Tastatur beim Schreiben angenehm schräg liegt.

Kein optisches Laufwerk

Kleiner Wermutstropfen: Aufgrund der geringen Gehäusemaße müssen Netbooks ohne DVD-Laufwerk auskommen. Wer darauf Wert legt, sollte zu einem vollwertigen Notebook greifen. Kaufberatungstipp: Verwenden Sie ein externes DVD-Laufwerk. Alternativ ließe sich auch das DVD-Laufwerk eines anderen Computers über ein Netzwerk nutzen.

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Notebooks

Zu
Externen DVD-Brennern


Display

Zu den Netbooks Der überwiegende Teil aller Netbooks verwendet heute ein 10-Zoll-Display. Nur noch selten findet man Geräte mit kleineren Diagonalen. Manche Versionen bieten auch zwölf Zoll, überschreiten damit aber fast schon die Grenze zum Notebook. Mit zehn Zoll Durchmesser lässt sich eine Textverarbeitung genauso sinnvoll nutzen, wie ein Webbrowser. Auch für das Schreiben von E-Mails oder das Betrachten von Fotos reicht diese Diagonale aus.

Auflösung

Nicht unwichtig ist die Auflösung der Bildschirme. Viele Webseiten sind auf eine Breite von 1.024 Pixel ausgelegt. Kann der Monitor diese nicht darstellen, sieht man immer nur einen Ausschnitt und muss ständig scrollen. Ähnliches gilt auch für Programme, die mit vielen Paletten arbeiten. Kaufberatungstipp: Empfehlenswert ist daher die WSVGA-Auflösung, die aus 1.024 mal 600 Punkten besteht. Ein Nachteil größerer Diagonalen und höherer Auflösungen ist der wachsende Energiehunger der Displays, der damit einhergeht. Es gilt folglich, einen Kompromiss zwischen Ansicht und Durchhaltevermögen zu finden.

Ist man geneigt, auf eine sehr hohe Auflösung zu setzen, gilt es zu bedenken, dass mit steigender Auflösung bei gleichbleibender Diagonale die Darstellungsgröße schrumpft. Buchstaben und Zahlen werden kleiner und sind schwerer zu lesen. Eine höhere als die WSVGA-Auflösung macht daher nur Sinn, wenn man selten mit Texten, sondern häufig mit Bildern arbeiten möchte. Zwar besteht die Möglichkeit, die Darstellung zu vergrößern, doch geht dann der Vorteil der höheren Auflösung wieder verloren.

Spiegelung

Wichtig ist die Frage nach der Beschaffenheit der Oberfläche. Wie bei Notebooks hat man auch bei Netbooks die Wahl zwischen verspiegelten und entspiegelten Displays. Erste Version verspricht kräftigere und leuchtendere Farben, hat jedoch den Nachteil stark zu reflektieren. Mit Problemen muss man besonders bei Sonnenlicht und unter hellen Leuchtstoffröhren rechnen. Kaufberatungstipp: Da ein Netbook vermutlich an sehr viel verschiedenen Orten arbeiten soll, kann man nicht guten Gewissens zu dieser Lösung raten. Greifen Sie besser zu einer entspiegelten Version.

Denken Sie auch die Hintergrundbeleuchtung. Sie muss ausreichend kräftig sein und darf nicht Probleme beim Tageslichtbetrieb verursachen. Die Leuchtkraft sollte daher mindestens 200 cd/m2 (Candela pro Quadratmeter) betragen. Zur guten Lesbarkeit trägt auch ein hohes Kontrastverhältnis bei. Dessen Wert sollte nicht unter 500:1 liegen. Für beide Werte gilt: Je höher, desto besser. Allerdings: Hohe Leuchtkraft belastet den Akku mehr.

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Monitoren und Displays


Prozessor und Grafik

Zu den Netbooks Den überwiegenden Teil aller Netbooks treibt ein Intel-Atom-Prozessor an. Er ist relativ sparsam und der schnellste aller in dieser Gattung verwendeten Prozessoren. An die Leistung moderner Core-i-Prozessoren kommt er allerdings nicht heran. Er bleibt ebenfalls hinter der Rechenleistung älterer Core-2-Duo-Prozessoren und Einstiegsversionen in günstigen Notebooks zurück. Auch AMD hat Prozessoren für Netbooks im Programm, die bisher jedoch nur in wenigen Geräten zu finden sind. Erst mit Zweikernversionen nimmt deren Verbreitung zu.

Ein oder zwei Kerne

In günstigen Netbooks arbeitet nicht selten ein Prozessor mit nur einem Rechenkern, während in teureren Geräten zwei Kerne den Takt angeben. Intel-Prozessoren mit zwei Kernen unterstützen in der Regel Hyper-Threading, wie auch ausgewachsene Prozessoren für Notebooks und Desktop-PCs. Damit können Sie überschüssige Rechenkraft besser ausnutzen. Sie täuschen dem Betriebssystem dazu zwei weitere Rechenkerne vor. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Software und Betriebssystem dies unterstützen.

Zwei Kerne beschleunigen auch den parallelen Einsatz mehrerer Programme. Davon haben Netbooks jedoch kaum Vorteile, wenn sie nur über wenig, sprich ein Gigabyte großen Arbeitsspeicher verfügen können. Eine erhoffte Verdopplung der Geschwindigkeit mit zwei Rechenkernen bleibt leider aus.

Kaufberatungstipp: Informieren Sie sich in einschlägigen Magazinen und auf entsprechenden Webseiten über die Leistungsfähigkeit unterschiedlicher Prozessoren. Denn hier lauern einige Stolperfallen. So ist nicht jeder Zweikernprozessor automatisch schneller einer mit nur einem Prozessorkern.

Grafikprozessor

Ebenfalls einen Blick wert ist der verwendete Grafikprozessor. Er ist es, der das Display antreibt und die Geschwindigkeit des Bildaufbaus bestimmt. Eine eigene Grafikkarte kommt in der Regel nicht zum Einsatz. Entweder gibt es einen auf die Hauptplatine integrierten Chip, der diesen Job übernimmt oder der Chip ist direkt in den Prozessor integriert. Letztere Lösung ist effektiver und kommt der Verarbeitungsgeschwindigkeit zugute. Grund: Die Wege der Daten sind kürzer. Es ist kein Umweg über die Platine nötig. Zudem steuert ein Chipsatz direkt im Prozessor den Datenaustausch, was wiederum Zeitvorteile bringt.

Große Unterschiede

Bei der Grafikleistung gibt es große Unterschiede. Einfache Chips sind nur in der Lage, kleine Videos wiederzugeben, während moderne Versionen sogar Blu-ray-Video mit HDTV-Auflösung verarbeiten können. Teilweise installieren die Hersteller bei nicht so starken Grafikchips einen zusätzlichen Multimediabeschleuniger, der die Geräte in die Lage versetzt, HD-Videos abzuspielen. Die in modernen AMD-Prozessoren integrierten Grafikchips sind besonders leistungsfähig. Sie erlauben es, einfache und ältere 3D-Spiele wiederzugeben, eine Aufgabe, an der andere Netbooks scheitern. An die Leistung von in Notebooks verbauten Grafikkarten reichen aber auch sie nicht heran.

HD-Videos

Von fixer Grafik profitieren besonders Spiele sowie Bild- und Videobearbeitung beziehungsweise Videoabspielprogramme. HD-Auflösung erreicht das Display eines Standard-Netbooks in der Regel allerdings nicht. Es spielt entsprechende Videos zwar ab, muss die Darstellung aber auf die geringere Auflösung des Displays herunterrechnen, worunter die Qualität leidet. Vollen Nutzen hat eine entsprechende Grafikleistung folglich nur, wenn das Netbook Filme per HDMI-Kabel an ein TV-Gerät oder einen Projektor mit entsprechend hoher Auflösung weitergeben kann.

Speicherteilung

Hohe Grafikleistung ist jedoch nur mit ausreichend Speicher möglich. Muss sich der Grafikchip diesen mit dem System teilen und dafür einen Teil des Arbeitsspeichers reservieren, leidet die Geschwindigkeit des Netbooks. Die Folge: Es sind nur wenige Programme gleichzeitig nutzbar. Spätestens ab drei geöffneten Programmen, muss das Netbook bei knappem Speicher, Daten auf die sehr viel langsamere Festplatte auslagern. Beim Programmwechsel kommt es dann zu Verzögerungen, da die Daten erst wieder von der Festplatte in den Arbeitsspeicher müssen. Ein echter Vorteil ist es deshalb, wenn dem Grafikchip eigener, separater Speicher zur Verfügung steht oder das Netbook zwei Gigabyte Arbeitsspeicher besitzt.

Bustakt

Neben dem verwendeten Prozessor spielt auch die Busgeschwindigkeit eine Rolle. Sie entscheidet darüber, wie schnell die Daten von einem Ort zum anderen gelangen; etwa vom Prozessor zum Arbeitsspeicher oder zum Grafikchip und zurück. Für ein flottes Netbook sollte der entsprechende Wert nicht unter 533 Megahertz (MHz) liegen. Das entspricht etwa der Hälfte bis einem Viertel moderner Notebooks.

Weitere Informationen in den Kaufberatungen zu
Prozessoren
Mainboards
Grafikkarten
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Arbeitsspeicher

Zu den Netbooks Was für Schreibtisch-Computer gilt, trifft auch für Netbooks zu: Ohne genügend Arbeitsspeicher macht´s keinen Spaß. Die Programme laufen langsam ab und immer wieder kommt es zu längeren Wartezeiten. Mitunter ist der Speicherhunger der kleinen Klapp-Computer jedoch wenig geringer, als der von Notebook und PC. Das gilt zumindest dann, wenn ein weniger speicherhungriges Betriebssystem darauf installiert ist (mehr dazu weiter unten im Kapitel „Betriebssystem“).

Sehr genügsam ist beispielsweise das Linux-Betriebssystem. Damit ausgestattete Netbooks kommen bereits mit 512 Megabyte Arbeitsspeicher zurecht. Nutzt man jedoch große Programmpakete, wie etwa das kostenlose OpenOffice, geht die Arbeit aber auch hier mit einem Gigabyte, Speicher flüssiger von der Hand.

Mehr ist besser

Mehr Spielraum, besonders bei Verwendung eines Windows-Betriebssystems und bei gleichzeitigem Nutzen mehrerer Programme geben zwei Gigabyte. Mit weniger steigt die Gefahr, dass der Prozessor Daten auf der Festplatte zwischenlagern muss, wie im vorgherigen Kapitel beschrieben. Mehr als zwei Gigabyte Speicher lässt sich in die meisten Netbooks nicht einbauen. Einige verkraften nur ein Gigabyte. Kaufberatungstipp: Knapper Arbeitsspeicher sollte möglichst erweiterbar sein. Im Idealfall funktioniert das von außen durch das Öffnen einer Klappe, ohne das Netbook komplett auseinandernehmen zu müssen.

Auf die Arbeitsgeschwindigkeit hat auch die Art des verbauten Speichers Einfluss. So verarbeiten DDR2-Speicher mehr Daten und das schneller als ältere DDR-Versionen in gleicher Zeit. Noch fixer arbeitet DDR3-Speicher, den auch Notebooks verwenden. Ihn findet man aber nur in gehobeneren Netbooks. Die bei Arbeitsspeicher angegeben Taktrate gibt an, wie viele Arbeitsschritte der Speicher pro Sekunde verarbeiten kann. Um den angegebenen Wert ausnutzen zu können, muss auch der Systembus entsprechend schnell arbeiten.

Weitere Informationen in der Kaufberatung zu
Arbeitsspeicher


Netzwerk

Zu den Netbooks Seinen Namen hat das Netbook in erster Linie davon, dass man mit ihm ins Netz geht, also ins Internet oder ins lokale Netzwerk. Entsprechend gut ausgestattet sind diese mit jeweiligen Schnittstellen. Neben dem obligatorischen LAN-Anschluss für kabelgebundenen Anschluss ist vor allem der WLAN-Standard interessant. Darüber nimmt ein Netbook bevorzugt Kontakt zur Umgebung auf.

WLAN

Um ausreichend fix ohne Kabel surfen und Daten übertragen zu können, sollte das Gerät mindestens den g-Standard (IEEE 802.11g) beherrschen. Dieser erreicht eine Datenübertragungsrate von bis zu 54 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Fixer, nämlich bis zu 300 Mbit/s geht es mit dem n-Standard. Dieser lässt sich jedoch nur nutzen, wenn ihn auch die Gegenstelle, etwa ein WLAN-Router, unterstützt.

Bluetooth

Praktisch ist auch Bluetooth, das jedoch nicht alle Netbooks beherrschen. Bluetooth erlaubt den Betrieb kabelloser Mäuse und auch Datenaustausch mit dem Handy. Es ermöglicht mitunter auch die Nutzung des Handys als Breitbandmodem für den Onlinezugriff unterwegs. Eine entsprechende Funktion findet man häufig unter dem Ausdruck „Tethering“ (engl. anbinden). Darüber hinaus lassen sich auch eine Maus oder ein Headset für Video- oder Internettelefonie (VoIP) per Bluetooth einbinden. Der aktuelle Bluetooth-Standard ist die Version 3.0. Gegenüber der Vorgängerversion 2.1 ermöglicht dieser eine vielfach höhere Datenübertragungsrate, jedoch nur, wenn Sender und Empfänger den neueren Standard unterstützen.

UMTS

Besonders gut ausgestattete Netbooks besitzen ein fest integriertes UMTS-Modem. Darüber ließe sich in modernen Mobilfunknetzen im Internet surfen und das sogar mit DSL-Geschwindigkeit. Andere Netbooks benötigen dafür Einsteckmodems für den USB-Anschluss. Praktischer ist jedoch die interne Lösung. So steht kein Empfänger ab, an dem man hängen bleiben könnte oder der aus der Buchse fallen kann. Auch besteht nicht die Gefahr, das externe UMTS-Modem zuhause liegenzulassen. Für die interne Lösung ist jedoch wie für die externe der Abschluss eines entsprechenden Mobilfunkvertrages oder der Erwerb eines zeitlich- oder volumenbegrenzten Zugangs nötig.

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WLAN
Bluetooth
UMTS
Netzwerken


Festplatte

Zu den Netbooks Ein kleines Gehäuse lässt auch die Tastatur schrumpfen. Bei nur sehr wenigen Netbooks reicht diese nicht an ausgewachsene Modelle heran. Oft ist sie etwa fünf bis zehn Prozent kleiner. Wer viel tippen muss, sollte daher auf kleinste Gehäusemaße verzichten und genau kontrollieren, wie viel Platz für die Tastatur vorhanden ist und wie groß die Tasten sind.

Bei Netbooks mit Zehn-Zoll-Display ist das Keyboard in der Regel ausreichend groß, allerdings nur, wenn dieses auch die gesamte Gehäusebreite ausnutzt. Problematisch kann es bei kleinen Geräten werden, die einen breiten Rand neben dem Tastenfeld haben. Mächtige Männerhände haben hier größere Probleme als zierliche Frauenfinger. Aufgrund der geringen Gehäusemaße fehlt immer ein separater Ziffernblock. Achtung Vielschreiber: Bei einigen Netbooks befindet sich die Hochstelltaste (Shift) unverständlicherweise nur auf der rechten Seite, was manchen empfindlich stören könnte.

Nicht zu vergessen das Trackpad. Auch dafür bleibt oft nicht viel Platz, weshalb einige Hersteller das Eingabefeld teilweise kräftig minimieren. Ist es zu klein, lässt sich das Betriebssystem nicht mehr komfortabel bedienen. Schön ist, wenn das Pad Multitouch unterstützt. Dann ist es möglich, mit zwei oder mehreren Fingern zu scrollen oder auch Bildansichten zu vergrößern, respektive zu verkleinern.

Weitere Informationen in der Kaufberatung zu
Tastaturen


Anschlüsse

Zu den Netbooks Um MP3-Player, Digicam und andere Geräte anschließen zu können, benötigt das Netbook entsprechende Anschlüsse. Für die Genannten sind USB-Ports wichtig. Standard war lange Zeit die Version 2.0. Diese Version ist schnell genug, um auch große Datenmengen flott zu übertragen. Daran lassen sich ebenfalls externe Festplatten und DVD-Laufwerke anschließen. Deutliche schneller ist der moderne USB-3.0-Anschluss. Um dessen Vorteile voll ausnutzen zu können, sind jedoch externe Geräte, etwa Festplatten oder DVD/Blu-ray-Laufwerke, nötig, die ebenfalls mit dieser Schnittstelle arbeiten. Kaufberatungstipp: Auch wenn Sie bisher kein entsprechendes Gerät besitzen, macht es Sinn auf den neueren Standard zu setzen. Er ist abwärtskompatibel, akzeptiert also auch Geräte mit USB-2.0-Anschluss. Daneben gibt er Sicherheit für die Zukunft.

Speicherkarten

Zum Erweitern des Speicherplatzes oder zum Leeren des Digicamspeichers ist ein Kartenleser wichtig. Hier trifft man in der Regel auf den SD-Kartenschacht. Um Musik hören und Filme betrachten zu können, ohne die Umgebung zu stören, ist ein Kopfhörerausgang unentbehrlich. Für Tonaufnahmen wichtig: ein Mikrofoneingang.

Meistens haben Netbooks auch einen Monitorausgang, um größere Bildschirme ansteuern zu können. Standard ist hier der VGA-Anschluss, seltener trifft man auf DVI. Besonders praktisch ist ein HDMI-Ausgang. Darüber kann das Netbook Daten digital an externe Geräte wie Monitor, Flachbildfernseher oder Projektor ausgeben; über VGA klappt das nur analog. VGA überträgt wie DVI zudem keinen Ton, dazu sind zusätzliche Kabel nötig. HDMI transportiert Bild und Ton. An einem Netbook eher selten: ein Erweiterungsschacht für ExpressCards. Hier ließen sich etwa UMTS-Modems einstecken oder zusätzliche Schnittsellen, wie etwa Firewire oder USB, anfügen.

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USB
Kartenlesegeräten
Fernsehgeräten
Projektoren


Tastatur

Zu den NetbooksEin kleines Gehäuse lässt auch die Tastatur schrumpfen. Bei nur sehr wenigen Netbooks reicht diese nicht an ausgewachsene Modelle heran. Wer viel tippen muss, sollte daher auf kleinste Gehäusemaße verzichten und genau kontrollieren, wie viel Platz für die Tastatur vorhanden ist und wie groß die Tasten sind.

Bei Netbooks mit Zehn-Zoll-Display ist das Keyboard in der Regel ausreichend groß, allerdings nur, wenn dieses auch die gesamte Gehäusebreite ausnutzt. Problematisch kann es bei kleinen Geräten werden, die einen breiten Rand neben dem Tastenfeld haben. Mächtige Männerhände haben hier größere Probleme als zierliche Frauenfinger.

Nicht zu vergessen das Trackpad. Auch dafür bleibt oft nicht viel Platz, weshalb einige Hersteller das Eingabefeld teilweise kräftig minimieren. Ist es zu klein, lässt sich das Betriebssystem nicht mehr komfortabel bedienen. Achtung Vielschreiber: Bei einigen Netbooks befindet sich die Hochstelltaste (Shift) unverständlicherweise nur auf der rechten Seite, was manchen empfindlich stören könnte.

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Betriebssystem

Zu den NetbooksWar auf den ersten Netbooks ausschließlich das kostenlose Linux installiert, dominiert heute das betagte Windows XP. Hauptgrund: Es ist den meisten vertraut, die Bedienung ist gewohnt. Es gibt zahlreiche kompatible Programme, die man auch auf Notebook oder Desktop-PC nutzt und das Angebot an neuer Software ist riesig. Durch das Alter des Systems gilt es zudem als ausgereift. Besonderer Vorteil: Der Datenabgleich mit dem Hauptrechner ist denkbar einfach, wenn auf beiden ein Windows-System installiert ist. Nachteil: Selbst das im Vergleich zu Windows Vista als ressourcenschonend geltende System, hat dennoch einen nicht zu unterschätzenden Leistungshunger. Für viele einfach ausgestattete Netbooks ist es eigentlich zu mächtig.

Windows Vista

Microsofts aktuelles Betriebssystem ist für Netbooks vollkommen ungeeignet. Sein Leistungshunger ist so groß, dass es nur quälend langsam auf der vergleichsweise einfachen Hardware laufen würde. Wer unbedingt mit diesem System arbeiten möchte, sollte sich nach einem kleinen, kompakten aber vollwertigen Notebook umsehen.

Windows 7

Für den Nachfolger von Windows Vista verspricht Microsoft, eine spezielle Version für Netbooks zu veröffentlichen. Sie soll sich mit akzeptabler Geschwindigkeit auf Netbooks ausführen lassen. Microsoft nennt sie Starter-Version. Im Vergleich zu den übrigen Windows-7-Varianten wird sie aber nur in der Lage sein, drei Programme gleichzeitig ablaufen lassen zu können (Anwendungen im Hintergrund nicht mitgerechnet). Das ist die Bedingung dafür, den Preis niedrig zu halten. Zudem wird die Starter-Version nur vorinstalliert erhältlich sein. Die übrigen Versionen sollen zwar ebenfalls auf Netbooks lauffähig sein, werden jedoch deutlich mehr kosten.

Linux

Besonders auf günstigen Netbooks findet man häufig eine Linux-Version. Das kostenlose Betriebssystem ist schnell, stabil und gilt als sehr sicher; für Linux gibt es kaum eine Bedrohung durch Viren oder Trojaner. Das Betriebssystem ist zudem häufig für den Betrieb auf Netbooks optimiert. So gibt es etwa spezielle Oberflächen für die kleinen Monitore und unnötiger Ballast, der die Geräte ausbremsen könnte, ist entfernt. Die Bedienung ist mit der von Windows vergleichbar. Umsteiger haben keine Schwierigkeiten zu erwarten. Manche Hersteller bieten ein und dasselbe Netbook in zwei Varianten an: mit Linux oder mit Windows-XP als Betriebssystem. Ersteres ist nicht selten bis zu 50 Euro günstiger, weil für Linux keine Lizenzgebühren anfallen.

Weiterer Vorteil: Sämtliche Programme für einen normalen Arbeitsalltag gehören bei Linux zum Lieferumfang, etwa auch das kostenlose OpenOffice, das Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation- und Zeichenprogramm vereint und zudem voll Windows-kompatibel ist.

Zwei Systeme

Manche Geräte arbeiten eigentlich mit Windows, besitzen jedoch zusätzlich ein abgespecktes Linux, mit dessen Hilfe sie besonders schnell starten sollen und Zugriff auf wenige Funktionen ermöglichen. Dieses soll immer dann nützlich sein, wenn man nur kurz etwas nachsehen aber nicht das Netbook komplett starten möchte. Der Zugriff auf Windows und dessen Daten bleibt bei diesem Schnellstart jedoch verwehrt.

Wer seine Dokumente nur online bearbeitet, wie beispielsweise mit Googles „Texte und Tabellen“, braucht auf das System keine Rücksicht zu nehmen. Die Programme laufen in gängigen Webbrowsern, wie es sie auch für Linux gibt.

Recovery-CD

Ganz gleich, zu welchem System man greift, wichtig ist der Schutz der Daten. Kommt es zum GAU und das Netbook startet nicht mehr, braucht man ein Backup seiner Daten, mindestens aber eine Recovery-CD. Damit ließe sich zumindest der Auslieferungszustand des Netbooks wiederherstellen. Nicht vielen Geräten liegt solch eine CD bei. Oft muss man selbst für die Sicherung des Systems sorgen. Einige Hersteller bieten diesen Service auch gegen eine (meist hohe) Gebühr an.

Zur Backup-Software

Batterielaufzeit

Batterielaufzeit
Zu den Netbooks Wer lange mobil arbeiten möchte, braucht ein Netbook mit leistungsfähigem Akku. Den haben aber nicht alle Modelle. Bei einigen reicht der Energiespeicher nicht einmal für zwei Stunden unabhängigen Arbeitens. Andere bringen es hingegen auf bis über zehn Stunden. Das ist mehr als ein kompletter Arbeitstag.

Woran erkennt man, wie kräftig ein Akku ist? Zunächst geben die Hersteller eine Zeitspanne vor. Diese ist jedoch häufig unter idealen Bedingungen ermittelt und nicht selten sehr positiv dargestellt. Diesen Werten kann man meist gut 20 Prozent Laufzeit abziehen, um realitätsnahe Zeitspannen zu bekommen.

Akkuleistung erkennen

In den technischen Daten gibt es weitere Anhaltspunkte über die Akkuleistung. Dort ist die Rede von Zellen, quasi Speichertanks in den Batterien. Einfache Akkus besitzen drei solcher Zellen, Dauerläufer sechs. Ein 3-Zellen-Akku ist günstiger, ein 6-Zellen-Akku ist schwerer. Einen weiteren Hinweis liefert die Angabe der Kapazität, gemessen in mAh (Milliamperestunden). Haben die Akkus nur einen relativ kurzen Atem, liegen die Werte meist zwischen 2.000 und 3.000 mAh. Halten sie lange durch, steigen diese auf 5.000 bis 6.000 mAh.

Energie sparen

Kaufberatungstipp: Die Akkulaufzeit lässt sich verlängern, wenn Sie während des Arbeitens die drahtlosen Netzwerkfähigkeiten abschalten und stets nur dann aktivieren, wenn Sie diese benötigen. So können Sie etwa 25 Prozent mehr Leistung aus dem Akku herausholen. Auch das Herabsetzen der Bildschirmhelligkeit verlängert die Akkulaufzeit spürbar. Ebenso das Absenken der Rechengeschwindigkeit des Prozessors, das auf Netbooks mit Intels Atom-Prozessor möglich ist.

Einfluss auf die Akkulaufzeit hat auch, ob die Wärme gut aus dem Netbook entweichen kann. Liegt es beispielsweise auf einem Kissen oder Bett, so dass Lüftungsschlitze verschlossen sind, kann die Wärme nicht entweichen. Auch die Gehäuseschale kann die Wärme nicht nach außen leiten. Folge: Das Gerät wird wärmer, der Lüfter muss mehr arbeiten und das Netbook verbraucht mehr Strom. Gleichzeitig macht der Lüfter das Netbook lauter.

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Akkus

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Kühlenden Netbookunterlagen


Praktische Extras

Zu den Netbooks Zahlreiche Netbooks arbeiten mit nahezu identischer Hardware, so dass die Entscheidung zwischen dem einen oder dem anderen Gerät nicht immer leicht fällt. Neben dem Aussehen gibt es auch einige interessante Extras, die den Ausschlag für ein Gerät geben können. Fast alle Netbooks besitzen beispielsweise eine in den Gehäusedeckel integrierte Webcam. Bei nicht wenigen beträgt dessen Auflösung aber nur 0,3 Megapixel. Deutlich bessere Bilder mit mehr Detailreichtum sind bei Kameras mit 1,3 Megapixel Auflösung zu erwarten.

Musik und Videotelefonate

Wichtig für Videokonferenzen sind Mikrofon und Lautsprecher. Letztere benötigt man auch zum Musikhören ohne Kopfhörer. Aus Platzgründen bringen jedoch einige Hersteller die Lautsprecher an der Unterseite des Gehäuses an. Das ist gutem Klang und der Verständlichkeit bei Gesprächen nicht gerade förderlich. Für das reine Musikhören eignen sich Geräte, die eine MP3-Funktion bieten, ohne das Betriebssystem starten zu müssen. Manche erlauben auch, einen externen MP3-Player am USB-Port des inaktiven Netbooks zu laden. Diese Funktion ist jedoch nur zuhause praktisch. Unterwegs kostet das wertvollen Strom, der dem Netbook später fehlt.

GPS und Gehäuseschutz

Einige Geräte besitzen auch einen GPS-Empfänger. Damit lässt sich die Position bestimmen. Im Zusammenspiel mit geeigneter Software ließe sich das System gar als Navigationsgerät benutzen. Soll das Netbook den Einsatz in rauer Umgebung vertragen oder Stürze vom Tisch überleben können, braucht er ein entsprechend widerstandsfähiges Gehäuse. Gegen unsichtbare Widrigkeiten, wie Bazillen und Co. hilft eine antibakterielle Beschichtung von Gehäuse und/oder Tastatur. Erreicht wird das durch eine spezielle Beschichtung, etwa mit Nano-Silberionen. Diese tötet die Bakterien langsam ab und unterbindet die Neubildung.

Kaufberatungstipp: Kann man sich nicht für eine bestimmte Gehäusefarbe entscheiden, manche Hersteller bieten Geräte mit mehreren unterschiedlichen Farbkombinationen an, können solche mit auswechselbaren Gehäuseschalen helfen. Zuweilen lassen sich auch eigene Ausdrucke am Deckel anbringen. Das verleiht dem Netbook eine persönliche Note.

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