Kaufberatung E-Book-Reader


  1. Westentaschenbibliothek
  2. Bildschirm
  3. Bedienung
  4. Buch- und Dateiformate
  5. Multimediaformate
  6. Speicher
  7. Schnittstellen
  8. Stromversorgung
  9. Lieferumfang
  10. Alternative Geräte

Westentaschenbibliothek

Zu den E-Book-Readern Große gefüllte Bücherregale bringen einige zur Verzückung, anderen sind sie ein Dorn im Auge. Sie sehen nur unnötigen Platzverbrauch und einen riesigen Staubfänger, trotzdem sie überzeugte Leseratten sind. Ihnen kann geholfen werden - mit einem E-Book-Reader. Das ist ein kleines elektronisches Gerät, das nur wenige Millimeter dünn und etwa so groß wie ein Taschenbuch ist. Es speichert mehrere hundert Bücher und macht das Regal überflüssig.

Nimmt man den E-Book-Reader mit aus dem Haus, hat man stets das gesamte Bücherregal dabei. Man muss sich vorher nicht lange entscheiden, welchen Schmöker man einstecken soll. Besonders schön: Um ein neues Buch zu kaufen, ist nicht zwingend der Weg in den Buchladen nötig, oder langwieriges Warten auf den Versand. Ein neues elektronisches Buch kann man umgehend nach dem Kauf lesen. Das funktioniert über den PC und manchmal sogar unterwegs über das Mobilfunknetz.

Genügsame Elektronik

Dank leistungsfähigem Akku oder besser: genügsamer Elektronik, ist ein E-Book-Reader in der Regel auch sehr lange einsatzbereit. Selbst einen Urlaub schaffen zahlreiche Modelle, ohne zwischendurch Energie tanken zu müssen.

Obwohl der Markt an erhältlichen E-Book-Readern noch überschaubar ist, gibt es bei den erhältlichen Geräten doch zahlreiche Unterschiede in der Ausstattung und somit auch beim Preis. Um bei dieser relativ neuen Gerätekategorie nicht aufs falsche Pferd zu setzen, ist es daher wichtig, sich vor dem Kauf genau über die Unterschiede zu informieren. Worauf Sie dabei achten sollten, erfahren Sie in den folgenden Kapiteln. (pr)

Bildschirm

Zu den E-Book-Readern Ein entscheidender Faktor bei der Wahl eines E-Book-Readers ist dessen Display. Hierauf ruhen die Augen des Lesers viele Stunden. Idealerweise hat es in etwa den Durchmesser, den auch ein gedrucktes Buch bietet. Das wären zirka fünf bis sieben Zoll (zirka 13 bis 18 Zentimeter). Man trifft auch auf Geräte mit zehn Zoll (etwa 25 Zentimeter). Der Standard liegt bei sechs Zoll (15 Zentimeter).

Für normale Romane sind kleinere Displays voll ausreichend. Möchte man aber auch Zeitungen und Magazine lesen, eignen sich größere Bildschirme dazu besser. Auch Comics machen sich auf einem größeren Display besser. Details in den Zeichnungen sind besser erkennbar.

Auflösung

Neben der Diagonale spielt auch die Auflösung eine wichtige Rolle. Sie entscheidet darüber, wie
deutlich die Schrift dargestellt wird und damit wie gut die Lesbarkeit eines Textes ist. Aus je mehr Bildpunkten der Inhalt aufgebaut ist, desto schärfer und besser lesbar ist der Text. Zuviel darf es aber auch nicht werden, denn dann wird die Darstellung zu klein. Gute Werte sind beispielsweise 600 mal 800 dpi (dots per inch – Punkte pro Zoll) für sechs Zoll-, 768 mal 1.024 dpi für acht Zoll- oder 1.024 mal 1.280 dpi für zehn Zoll-Diagonalen.

Unterschiedliche Typen

Bei einem Display für E-Book-Reader und anderer Kleinelektronik kann man zwei Typen unterscheiden. Auf der einen Seite gibt es leuchtstarke Vollfarbdisplays mit LCD-Technik, wie man sie von Smartphone, Tablet-PC und Notebook kennt. Auf der anderen Seite gibt es elektronisches Papier ohne Hintergrundbeleuchtung und nur mit Graustufendarstellung.

Auf den ersten Blick scheint die erste Alternative die bessere zu sein. Stimmt, aber nur für PC und Co. Für elektronische Bücher ist jedoch das elektronische Papier, auch elektronische Tinte genannt, die bessere Alternative. Warum ist das so? Nun, der Hauptvorteil für den PC, die hohe Leuchtkraft, führt beim Lesen auf Dauer zur Ermüdung der Augen und ist für E-Book-Reader deshalb nicht guten Gewissens zu empfehlen. Zudem benötigen die Displays viel Strom, so dass der Akku schon nach wenigen Stunden erschöpft ist. Vorteile dieses Typs: Die selbstleuchtenden Displays lassen sich auch in dunkler Umgebung nutzen. LCD-Displays kommen aus den genannten Nachteilen bei E-Book-Readern so gut wie gar nicht zum Einsatz.

Elektronisches Papier

Standard bei Lesegeräten ist das elektronische Papier. Hier versucht man mit elektronischer Hilfe normales Papier so gut es geht, zu imitieren. Man trifft auch auf die Bezeichnung E-Ink, was für elektronische Tinte steht. E-Ink ist eigentlich aber ein Markenname und kein Oberbegriff dieser Displaygattung.

Elektronisches Papier hat für das Leseerlebnis entscheidende Vorteile. Besonders wichtig: Die Darstellung ermüdet nicht die Augen. Stundenlanges Lesen ist kein Problem. Zudem ist die Darstellung sehr kontrastreich und die Displays spiegeln kaum. Somit ist auch das Lesen bei sehr hellem Umgebungslicht und bei Sonneneinstrahlung kein Problem. Die Displays sind aus jedem Blickwinkel gut ablesbar. Der Energieverbrauch ist sehr niedrig.

Bisher nur Graustufen

Unterschiede zu LCD-Displays sind etwa eine etwas höhere Auflösung, was der Lesbarkeit zugutekommt. Der Bildschirmhintergrund ist nicht weiß, sondern hellgrau und erinnert ein wenig an Recyclingpapier. Bisher sind E-Reader nur mit Graustufenanzeige erhältlich, was ein Nachteil bei Darstellung von Bildern und Fotos in Büchern sein kann. Zudem sind sie träger als LCD-Bildschirme. Das merkt man beispielsweise beim Umblättern einer Buchseite. Die entsprechende Animation ist recht langsam. Bei manchen Geräten wird sogar das Display kurz schwarz und sie zeigen gar keine Animation an. Weiterer Nachteil: Die in der Regel fehlende Hintergrundbeleuchtung setzt voraus, dass der Leseort stets gut ausgeleuchtet ist.

Bedienung

Zu den E-Book-Readern Neben der Darstellung der Bücher ist auch wichtig, wie man die Geräte bedient, also etwa Bücher lädt und Seiten umblättert. Dies kann auf unterschiedliche Weise geschehen: über Tasten, mit einem Finger oder mithilfe eines Stifts. Während einige Geräte sich ausschließlich über Tasten bedienen lassen, haben andere zusätzlich ein berührungsempfindliches Display, einen sogenannten Touchscreen.

Bildschirmtypen

Bei Touchscreens gilt es, verschiedene Versionen zu unterscheiden. Es gibt resistive, kapazitive und induktive Displays. Ein resistives Display reagiert auf Druck. Man kann es mit Finger oder Stift bedienen. Eine Bedienung mit Handschuhen ist ebenfalls möglich. Jeder Stift lässt sich einsetzen, da nur der Druck auf das Display entscheidend ist.

Kapazitive Touchscreens arbeiten demgegenüber mit elektrischer Ladung an der Oberfläche. Es ist kein Druck auf das Display nötig. Solch ein Bildschirm lässt sich per Finger oder Stift bedienen. Allerdings können hier nur spezielle Stifte zum Einsatz kommen. Eine Bedienung mit Handschuhen ist nicht möglich. Induktive Touchscreens lassen sich nicht mit den Fingern bedienen. Es ist stets ein spezieller Stift nötig. Vorteil allerdings, die Oberfläche lässt sich aus einem robusteren Material fertigen.

Stiftbedienung

Was für ein Bildschirm zum Einsatz kommt, hat direkte Auswirkungen darauf, wie man mit einem elektronischen Buch umgehen kann. Möchte man beispielsweise Notizen machen, klappt das nur einfach und unkompliziert mit einem Touchscreen. Über Tasten wäre das umständlicher. Am Touchscreen wäre die Eingabe per Stift denkbar. Dies setzt jedoch voraus, dass im Gerät eine leistungsfähige Handschriftenerkennung integriert ist, die Handschriftliches in editierbare Druckbuchstaben verwandelt. Ohne diese Umwandlung würden Notizen als Bild gespeichert werden und man könnte nicht über eine Suchfunktion nach den Stichworten in einer Notiz suchen.

Tastatur

Statt mit Stift, ist auch die Eingabe per Tastatur möglich, wenn eine vorhanden ist. Diese kann fest in das Gehäuse integriert sein oder lässt sich bei Geräten mit Touchscreen auf dem Bildschirm einblenden. Die Eingewöhnungszeit an eine reale Tastatur ist relativ kurz, sodass die Eingabe darüber eventuell leichter fällt. Allerdings ist diese aufgrund der geringen Gerätegröße deutlich kleiner als etwa bei einem Notebook. Ist sie zu klein, kann man nicht zehn Finger zur Eingabe, sondern wie bei einem Mobiltelefon nur beide Daumen nutzen. Zudem ist meistens ein höherer Tastendruck als am PC nötig. Für die Eingabe langer Texte lassen sich diese Versionen nur schwerlich nutzen.

Eine Softwaretastatur ermöglicht eine kompaktere Bauweise des E-Book-Readers. Allerdings geht Platz auf dem Bildschirm verloren. Auch hier ist die Tastatur nicht so groß wie bei einem Notebook. Lässt sich die Bilddarstellung, beispielsweise durch Drehen des Gerätes, ins Querformat bringen, wächst die Tastatur jedoch mit. Dann ist mitunter das Tippen mit zehn Fingern möglich. Die Bedienung ohne fühlbare Tasten ist gewöhnungsbedürftig. Außerdem verschmutzt das Display durch häufige und intensive Berührung schneller.

Notizbuch und Suchfunktion

Notiz- und Suchfunktion sind übrigens nicht bei allen Lesegeräten selbstverständlich. Ist eine Notizfunktion vorhanden, ist es ein Mehrwert, wenn man auch Gedanken außerhalb eines Buches, in einem Textdokument niederschreiben kann. Dann ließen sich Termine festhalten, ToDo-Listen aufschreiben oder einfach ein Einkaufszettel erstellen.

Auch wenn ein Touchscreen vorhanden ist, sollte man dennoch die Tasten nicht aus dem Auge verlieren. Sind sie intelligent in der Nähe der haltenden Hand angebracht, ist die Navigation damit nicht selten schneller und intuitiver möglich. Grund: Man muss nicht die zweite Hand zur Hilfe nehmen, um die Anzeige berühren zu können. Das Vor- und Zurückblättern wäre so einfacher. Achten Sie als Linkshänder darauf, dass die Bedienung auch ohne Probleme für Sie möglich ist. Manchmal gibt es dort Einschränkungen. So lassen sich Geräte komfortabel an einer Seite bedienen, während die andere Hand auf der gegenüberliegenden Seite nicht steuern kann oder dazu unter oder über den Bildschirm wandern muss.

Schriftgröße

Wichtig! Lässt sich die dargestellte Schrift vergrößern oder verkleinern? Große Buchstaben machen nicht nur das Lesen angenehmer, dieses Feature macht auch Menschen mit Sehschwäche Bücher einfach zugänglich. So müssen diese nicht mehr auf Sonderdrucke mit großer Schrift oder ein entsprechendes Hörbuch warten.

Nicht unerheblich für die Benutzung ist auch das Gewicht des Lesegeräts. Einige wiegen gerade einmal 150 Gramm, während schwere Brocken auch über ein Pfund (500 Gramm) wiegen können. Hier entscheidet auch der Einsatzort. Hält man den Reader stets in der Hand, sollte er möglichst leicht sein. Ruht er beim Lesen auf einer Ablage, kann man das Gewicht vernachlässigen.

Denken Sie auch an die Ein- und Ausschaltzeit. Idealerweise sollte ein E-Book-Reader sofort an und auch sofort ausgehen, wenn man den entsprechenden Knopf drückt. Je länger die Vorgänge dauern, desto lästiger.

Buch- und Dateiformate

Zu den E-Book-Readern Leider ist E-Book nicht gleich E-Book. Inhaltsmäßig zwar schon, doch das Dateiformat ist bei den Geräten für die elektronischen Bücher leider nicht einheitlich. So kann nicht jedes Lesegerät alle Formate lesen. Warum ist das so?

Marktabgrenzung

Der Grund dafür sind Kopierschutz und Exklusivität. Letzteres hat dabei das größte Gewicht. Durch die Beschränkung auf bestimmte Buchformate kann man Lesegeräte von einem Buchangebot ausschließen oder die interessierten Leser zwingen, ein bestimmtes Lesegerät und nicht ein X-beliebiges zu kaufen. Ein Beispiel dafür dies das AZW-Format, dass Amazon für sein Angebot an elektronischen Büchern verwendet. Dieses lässt sich nur mit einem Lesegerät von Amazon oder einer Software von Amazon auf bestimmten Handys und PCs nutzen.

Kopierschutz

Der Kopierschutz spielt ebenfalls eine Rolle. Die meisten Bücher sind mit einem entsprechenden Schutz versehen, der den unerlaubten Austausch mit Freunden und Bekannten vor allem aber über das Internet unterbinden soll. Kopierschutz lässt sich jedoch in zahlreichen Formaten unterbringen, so dass dieser Grund die Auswahl eines Lesegerätes weniger stark beschränkt.

Ein nicht exklusives Format, das die meisten aber nicht alle Lesegeräte erkennen, ist Epub. Das steht für: elektronische Publikation. Es ist speziell angepasst für elektronische Bücher und Lesegeräte. So passt sich die Darstellung automatisch an die Bildschirmgröße an und nutzt diese optimal aus. Epub ist ein offener Standard (Open Source), der aber auch mit Kopierschutz (DRM – Digital Rights Management) versehen werden kann. Viele in der Branche hoffen, dass sich dieses Format als Standard für elektronische Bücher durchsetzen wird.

Zu den ungeschützten Formaten zählen solche, die auch am PC lesbar sind, wie etwa PDF, RTF und TXT. Manche Geräte können auch Word-Dokumente (DOC-Format) anzeigen oder HTML, das jeder Webbrowser nutzt. Diese Formate ermöglichen es, jeden entsprechenden Text anzusehen, so dass man nicht nur auf Bücher aus dem Buchhandel angewiesen ist.

Abhängig vom Angebot

Die Zahl der lesbaren Formate ist entscheidend für das verfügbare Angebot an nutzbaren elektronischen Büchern. So kann es eine gute Idee sein, bevor man sich auf die Suche nach einem Lesegerät macht, nachzusehen, wo es das größte und beste Angebot elektronischer Bücher gibt. Das oder die dort gebräuchlichen Formate sind für die Wahl des E-Book-Readers entscheidend. Epub sollte das Gerät in jedem Fall beherrschen.

Zeitungen und Magazine

Schön: Einige Verlage haben passende Angebote für Tageszeitungen und Magazine im Angebot. Diese sind wie gedruckte Ausgaben meist gegen Abschluss eines Abonnements erhältlich. So kann man im Bus oder Zug auf dem Weg zur Arbeit die neuesten Nachrichten lesen und hat fortan auf engen Sitzplätzen keine Probleme mehr beim Lesen und Umblättern sperriger Papierausgaben. Wer solch einen Service nutzen möchte, sollte sich vorab auch über die entsprechenden gebräuchlichen Dateiformate informieren.

Vom Dateiformat unabhängig aber praktisch, wenn man beim Lesen auf Fremdworte trifft, kann ein integriertes Lexikon sein.

Multimediaformate

Zu den E-Book-Readern Manch ein E-Book-Reader kann mehr, etwa MP3-Dateien abspielen. Wer Musik hören oder einem Hörbuch lauschen möchte, sollte gegebenenfalls prüfen, ob sich auch Lautsprecher oder nur ein Kopfhöreranschluss am Gerät befinden. Praktisch kann auch eine kabellose Übertragung der Töne per Bluetooth sein. Damit das in Stereoqualität möglich ist, müssen E-Book-Reader und Headset das Bluetooth-Profil A2DP unterstützen. Andernfalls wäre nur Mono-Betrieb möglich. Gibt es einen Mikrofonanschluss, lässt sich das Gerät auch als Diktiergerät verwenden. Wichtig zum Weiterverarbeiten: Die Aufzeichnungen sollten auf den PC übertragbar sein.

Vorlesefunktion

Manche Reader können die Texte auch vorlesen. Kontrollieren Sie, ob dies auch in Deutsch oder nur in Englisch möglich ist. Eine entsprechende Sprachsoftware hat allerdings nicht die gleichen Qualitäten wie ein realer Sprecher. Die Stimme klingt daher oft mechanisch. Besondere Betonungen an wichtigen Textstellen bleiben aus. Daher sollte man eine gesunde Skepsis an den Tag legen, wenn der Hersteller davon spricht, dass durch eine automatische Vorlesefunktion jedes Buch im Textformat gleichzeitig auch ein Hörbuch ist.

Bildformate

Einige Lesegeräte können auch Bildformate wie JPG, GIF und PNG lesen. Die Anzeige von Fotos macht aber eigentlich nur bei einem Farbdisplay Sinn. Wer jedoch Zeichnungen, Skizzen, Grafiken oder Ähnliches betrachten möchte, kommt eventuell auch mit der Graustufenansicht zurecht. Geräte mit integriertem WLAN oder UMTS-Modem können theoretisch auch per Webbrowser im Internet surfen und E-Mails empfangen und versenden. Welche Möglichkeiten sich nutzen lassen, ist oft abhängig vom Bezahlmodell entsprechender Versionen.

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Speicher

Zu den E-Book-Readern Für die Anzahl der nutzbaren Dateien ist der Speicher verantwortlich. Dieser ist in der Regel fest integriert. Viele E-Book-Reader erlauben es, den Speicher über einen entsprechenden Steckplatz per Speicherkarte zu erweitern. Elektronische Bücher benötigen nicht viel Platz. In einem internen Speicher von wenigen Gigabyte lassen sich bereits viele Hundert Titel ablegen.

Größere Aufmerksamkeit sollte der Speicher bekommen, wenn man Hörbücher und Musik darin ablegen möchte. Diese benötigen deutlich mehr Raum. Idealerweise ist für diesen Fall bereits der Interne nicht zu knapp bemessen. Eine Speicherplatzerweiterung vergrößert diesen und ist auch praktisch, um Daten in das Gerät zu übertragen.

Maximalgröße der Speicherkarten

Achten Sie aber nicht nur darauf, ob ein Steckplatz vorhanden ist, sondern auch darauf, wie groß das Fassungsvermögen der Karten maximal sein darf, die das Gerät erkennen und benutzen kann. Hier gibt es in der Regel eine Grenze. Steckt man eine Speicherkarte ein, die mehr Platz bietet, lässt sich diese gar nicht oder nur bis zur maximalen Verarbeitungsgröße des Lesegerätes nutzen.

Mitunter sind diese Grenzen nicht starr. So kann es sein, dass der Maximalwert sich nach Aufspielen eines Firmwareupdates verändert. Als Firmware bezeichnet man die Software, die das Gerät steuert und seinen Betrieb gewährleistet. Ein Update können Anwender mithilfe eines Computers durchführen. Ob entsprechende Aktualisierungen möglich und geplant sind, erfahren Sie vom jeweiligen Hersteller.

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Lesegeräte für Speicherkarten

Schnittstellen

Zu den E-Book-Readern Eine Schnittstelle, um Daten in das Lesegerät zu bekommen, ist etwa die zuvor beschriebene Speicherkarte. Die allermeisten Daten werden jedoch vermutlich über einen USB-Anschluss in den E-Book-Reader fließen. Hierüber nimmt er Kontakt zum PC auf, bekommt neue E-Books überspielt und kann auch ein Backup, also eine Sicherungskopie, des gesamten Speicherinhalts auf den Computer übertragen.

Eine nützliche Funktion für den Datenaustausch ist für manche das Abgleichen oder Übertragen von Notizen. So können etwa Studenten ihre Informationen austauschen oder ambitionierte Leseratten beim Diskutieren von Textstellen ihre Anmerkungen abgleichen, kommentieren und wieder zurückspielen.

Sehr komfortabel ist der Datenaustausch ohne Kabel. Dazu ist WLAN, Bluetooth oder auch UMTS, also das Mobilfunknetz nötig. Per WLAN ließe sich im heimischen Netzwerk oder an öffentlichen Zugangspunkten, so genannten Hotspots, Kontakt zu Online-Buchläden aufnehmen. Per Bluetooth wäre eine Verbindung zu einem Notebook, respektive PC oder zu einem Handy möglich. Letzteres könnte man verwenden, um mit dessen Hilfe über das Mobilfunknetz einen digitalen Buchladen aufzusuchen. Ist ein UMTS-Modem integriert, klappt das auch ohne Handy. Man muss sich aber bewusst sein, dass entsprechende Technik den Anschaffungspreis eines E-Book-Readers spürbar erhöhen kann. Bei Nutzung des Mobilfunknetzes können darüber hinaus zusätzliche Kosten anfallen.

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Stromversorgung

Zu den E-Book-Readern Der Akku eines E-Book-Readers sollte möglichst auf Lithium-Ionen-Technologie basieren. Dieser Typ ist relativ leicht, sehr ausdauernd und hat keinen Memoryeffekt. Allerdings ist bei Einsatz von elektronischem Papier die Akkulaufzeit kaum ein Problem. Die Geräte halten meistens viele Tage, manchmal auch Wochen durch. Kontrollieren Sie dies aber dennoch, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Bei Lesegeräten geben die Hersteller oft keine Laufzeit an. Stattdessen messen sie die Akkuleistung anhand der Seiten, die das Gerät umblättern kann, bevor es an die Stromtankstelle muss. Ein sehr guter Wert wäre hier das mögliche Umblättern von 10.000 Seiten. Standardwerte liegen etwa zwischen 7.000 und 8.000 Seiten. Apropos Umblättern! Achten Sie darauf, dass die Geräte dieses zügig erledigen, am besten unter einer Sekunde. Andernfalls kann es zu lästigem Warten kommen. Das mag beim Lesen eines Buches weniger stören, wird allerdings zum Ärgernis, wenn man auf der Suche nach einer Textstelle ist und mehrere Seiten schnell durchblättern möchte.

Wichtig ist die Frage: Wie wird das Lesegerät aufgeladen? Gibt es dafür ein Netzteil oder geschieht das über den USB-Anschluss eines Computers? Ist es per Netzteil möglich, sollte eines zum Lieferumfang gehören, was leider nicht immer der Fall ist. Das Aufladen per USB-Kabel ist ebenfalls praktisch. Ist dies aber die einzige Möglichkeit, kann das ein Nachteil sein, besonders wenn man unterwegs ist. Ist kein PC zur Hand, lässt sich der Reader nicht aufladen. Immerhin, es gibt Adapter für die Steckdose, die einen USB-Steckplatz besitzen und den PC zum Laden überflüssig machen. Diese muss man jedoch in der Regel zusätzlich kaufen.

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Akkus
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Zu den USB-Steckdosen-Adaptern

Lieferumfang

Zu den E-Book-Readern Für die Kaufentscheidung hat auch der Lieferumfang eines E-Book-Readers Bedeutung. Fehlen wichtige Dinge wie Netzteil oder USB-Kabel, kann das den Ausschlag für ein anderes, gleichwertiges Gerät geben, das alles Notwendige mit im Gepäck hat. Manchmal gibt es auch Dinge, die den Wert erhöhen. Das kann beispielsweise ein Gutschein oder Rabatt-Kupon für elektronische Bücher sein.

Hohen Mehrwert hat ein Schutzetui, in dem der E-Book-Reader aufbewahrt werden kann. Dieses schützt das Gerät beim Transport vor Kratzern und anderen Beschädigungen. Praktisch sind auch Adapter, um den Akku nicht nur am Notebook, sondern auch an der Steckdose laden zu können. Wer viel Auto fährt, freut sich über einen Ladeadapter für den 12-Volt-Anschluss (Zigarettenanzünder).

Was meist nicht zum Lieferumfang zählt, aber praktisch für den Strand ist, sind wasserdichte Schutzhüllen. Sie halten auch Sand und Sonnencreme von der empfindlichen Elektronik fern. Allerdings erschweren sie die Bedienung eines Touchcreens. Nur ein E-Book-Reader mit resistivem, also auf Druck reagierendes, Display bleibt über den Monitor bedingt bedienbar. Andere Reader mit Touchscreen sollten sich dann noch per Tasten steuern lassen.

Zu den Schutztaschen für den Strand

Alternative Geräte

Zu den E-Book-Readern Für elektronische Bücher braucht man nicht unbedingt einen E-Book-Reader, man kann sie auch an anderen Geräten lesen. Allen gemein jedoch: Sie sind alle schlechtere Alternativen, wenn man regelmäßig und oft E-Books lesen möchte.

Netbook, Notebook und PC

Computer erkennen und lesen typische PC-Datenformate. Per E-Book-Reader-Software lassen sich auch andere elektronische Bücher anzeigen. Nachteilig ist, dass die Geräte sperriger und unhandlicher sind als E-Book-Reader. Zudem ermüden die Bildschirme die Augen. Tragbare Computer sind für kurzes Lesen im Sitzen geeignet. Lange Romane machen weniger Freude, zumal sich Geräte auch schlecht mit ins Bett nehmen lassen.

Tablet-PC

Wenn schon Computer, dann ein Tablet-PC. Er hat einen berührungsempfindlichen Touchscreen, mit dem sich schnell und einfach durch ein Buch navigieren lässt. Ein Tablet-PC lässt sich wie ein E-Book-Reader in die Hand nehmen. Positiv ist der technische Mehrwert, besonders die Möglichkeit, neben dem Erledigen üblicher PC-Aufgaben auch im Internet surfen zu können. Zugleich versteht sich ein PC auf sehr viele Dateiformate. Nachteilig auch hier: der ermüdende Bildschirm, das höhere Gewicht und die kürzere Akkulaufzeit.

Smartphone

Auf einem Mobiltelefon lassen sich E-Books nur lesen, wenn es eine spezielle Software dafür gibt. Großer Vorteil des Mobiltelefons ist jedoch: Man hat es ständig dabei und kann auch in kurzen Pausen ein wenig lesen. Zudem ist man durch das Mobilfunknetz in der Lage, immer und überall neue Bücher kaufen und laden zu können. Allerdings ist der Bildschirm recht klein, eigentlich zu klein. Dafür reagiert dieser schneller auf Befehle als elektronisches Papier und kann Farbe anzeigen. Aber auch hier ermüden die Augen schneller.

PDA und MP3-Player

Ebenfalls mögliche Alternativen sind kleine Taschencomputer (PDA) und potente MP3-Player wie beispielsweise der iPod touch von Apple. Hier gilt im Prinzip das vorher zu den Smartphones Gesagte, mit Ausnahme, dass diese nicht stets eine Verbindung über das Mobilfunknetz ins Internet haben und stattdessen Daten über einen PC oder eine Speicherkarte erhalten.

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